Google WLAN

Wäre doch ein klasse Name für den neusten Dienst des Suchmaschinen-Giganten Google, oder? „Erfahren sie mit Google WLAN immer, wo sie kostenlos in offenen Netzen surfen können“.

Spaß beiseite: ihr habt sicherlich alle mitbekommen, dass Google offene WLANs gescannt hat und dass dabei eventuell Nutzdaten gespeichert worden sind (nicht verschlüsseltes Surfen usw.). Tobi hat das Ganze noch einmal im GoogleWatchBlog zusammen gefasst.

So, nun zu meiner Aussage / Meinung, über die ich in den Kommentaren mal mit euch diskutieren will: die meisten aktuellen Router werden werksmäßig bereits mit aktivierter Verschlüsselung ausgeliefert. Wer ein offenes WLAN betreibt, ist selber schuld und hat wahrscheinlich ganz andere Probleme als ein vorbei fahrendes Auto von Google. Nämlich jeden anderen, der in seinem Umfeld wohnt und böse Absichten hat.

Wie ist eure Meinung dazu? Wird wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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116 Kommentare

  1. Hast recht.
    Wir müssen uns bei den Menschenfreunden von Google entschuldigen und für die Aufklärung danken …

  2. Ich habe mal vor einem Jahr, in meinem Ort, mit GPS nach offenen WLAN gescannt. wie Viele Offene WLAN dabei gefunden wurde hatte mich echt erschreckt. Sicher 1/3 von alle gefundenen WLAN war offen. Ob mit oder ohne Internet ist egal, es war offnen.

    Und ich deine nicht dass es heute ein Jahr später besser aussieht. 50% der Offenen WLAN sind meiner Meinung nach absichtlich geöffnet worden. Denn es waren auch FritzBoxen dabei welche beim Ausschalten der Verschlüsselung explizit warnen.

  3. Vollste Zustimmung. Es ist zum einen meistens voreingestellt, zum anderen ist es ein Aufwand von vielleicht 2 Minuten, der auch noch für Techniklaien verständlich ist. Als ich in Spanien war hat mein Vater es alleine geschafft, will also was heißen. Also wer sein WLAN komplett ungeschützt lässt, der hat weitaus schlimmere Probleme als Google.

  4. furtherbynature says:

    Zunächst mal stimme ich Dir voll und ganz zu – Punkt.
    Und dann möchte ich noch ergänzen, dass es sich bei den gesammelten Daten um Datenmüll handelt – das sind Fetzen von Paketen, da kann Google nicht wirklich was mit anfangen.

  5. Ich finde es wird mal wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Das Google die Netzwerkdaten von offenen Wlans mitgeschnitten hat geht meiner Meinung zuweit. Das sie alle Wlans speichern finde ich ok. Es gibt doch schon andere Firmen die das gleiche tun. Google und diverse andere Navigationssysteme nutzen die Daten doch um eine schnelle Ortung eines Handys oder bei Windows 7 sogar Laptops zu ermöglichen.

    Meiner Meinung sollte Google die Wlan sache genauso wie StreetView weiter machen.

  6. „Wer ein offenes WLAN betreibt, ist selber schuld.“
    Richtig, heißt zwar nicht, dass dann jeder daher kommen kann um Daten zu sammeln, aber ok, man muss mit rechnen.
    Was mich eher wundert, welche Technik Google da verwendet hatte. Den die Google Autos bleiben ja nicht vor jedem Haus stehen sondern fahren dran vorbei. Die Daten müssten also in etwa 5 Sekunden gesammelt worden sein, also Respekt dafür, auch wenn es wohl nur „aus Versehen“ passiert ist.

  7. Ganz Deiner Meinung. Auch wenn das Speichern dieser Daten nicht korrekt ist: In der Presse wird das so dargestellt, als wenn Google gewaltsam in die Datennetze unschuldiger Privatpersonen einbricht. Wer sein W-Lan unverschlüsselt betreibt, darf sich nicht wundern, wenn die Daten sonstwo aufgefangen werden.

  8. Bei mir in der näheren Umgebung sind auch 2 offene W-Lan.
    Hat einer ne Ahnung wie ich denen eine Nachricht zukommen lassen kann?
    Geht das irgendwie, dass ich denen über ihr offenes W-Lan eine Nachricht in irgendeiner Form schicken kann.
    Jetzt kommt nicht und sagt ich kann ja überall klingeln gehen und fragen ob ihr W-Lan so und so heißt.

  9. Was mich nur stört ist, dass Google auf sowas hingewiesen werden muss, dass Sie zusätzliche Daten „mitnehmen“. Sowas muss doch bereits aufgefallen sein. Die machen das ja nichts erst seit gestern.

  10. wenn man sein auto nicht abschließt und es wird geklaut, dann zählt es zwar nicht als Einbruch, aber immernoch als Diebstahl.

    Klares NoGo von Google.

  11. Ich glaube du hast nicht recht.
    Woher sollen denn zum Beispiel die älteren Generationen wissen wie man einen Router richtig einrichtet? Sie wissen nichts über diese Sicherheitslücken…

    Fast jeder deiner Leser wird mit einem schnurlosen DECT
    Telefon telefonieren (vielleicht auch du?).
    Diese lassen sich unglaublich leicht abhören (https://dedected.org/trac). Hat jemand von Euch was dagegen unternommen?
    Nein? Oh.. selber schuld? Nein, so leicht sollten wir uns es nicht mach mit der Beurteilung.

    Auch das Problem der persönlichen Daten in sozialen Netzen ist nicht mit einem „selber schuld oder ziemlich dumm“ erfasst.
    Vielmehr muss verstanden werden, dass kein Problembewusstsein vorhanden ist. Somit ist es dann auch Aufgabe von „Experten“ Aufklärungsarbeit zu leisten…

  12. AlvaroGeiger says:

    Google hat sich nicht gerade einen (politischen) Gefallen getan mit dieser Aktion. Das dürfte Fakt sein. Die See wird etwas unruhiger und hat unsere ansonsten trägen Politiker aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt. Nun meinen sie ihren Senf dazu geben zu müssen. Ist ja ungeheuerlich dass jemand das gleiche macht/machen kann wie die bösen Hacker/Nachbarn nebenan. Im Grunde haben wir hier mal wieder eine Mücke, die zum Elefanten mutiert, so zumindest meine persönliche Meinung. 08/15, nichts neues im Westen.

  13. z552xyrva says:

    @cashy: Das sehe ich genauso wie Du. Wr müssen uns bei jedem Einbrecher bedanken, der uns aufzeigt wie unsicher unsere Wohnung ist. Ich arbeite gerade an einer DoS für deinen Server. Den Sicherheitsbericht werden dann alle hier einsehen können.

  14. Sehe ich ähnlich: Wer ein offenes WLAN betreibt, braucht sich nicht wundern, wenn auch mal einer reinkommt.
    Allerdings finde ich das Katalogisieren (und Veröffentlichen?) seitens Google – ähm – unangebracht. Andere Seiten mit open-WLAN-Maps gelten als „Untergrundseiten“ xD, aber Google darf das?!
    Den Namen „Google-WarDrive“ fände ich übrigens noch passender.
    Demnächst kannst du die Karre wohl remote dort hinschicken, wo du gescannt haben willst – aber nur mit Invite! 😉

  15. Ich stimm dem Satz im Großen + Ganzen zu, mit dem „selbst Schuld“ – Grund? Nun, ich hab ne Zeit beim Techniksupport eines großen Telekommunikationsunternehmens gearbeitet.

    Und die Leute die Wlan nutzen woll(t)en, ganz gleich, welchen Alters gibt’s eigentlich nur in 2 Varianten: Die, die alles besser wissen und sagen „was brauch ich ne Verschlüsselung? Ich hab keine wichtigen Daten!“ oder die, die sich belehren lassen, weil sie es nicht wissen.

    In wenigen Ausnahmesituationen gibt’s dann auch noch Fälle wie meine hohle Nachbarin. Die hatte aus einem anderen Telekommunikationunternehmen einen Techniker da, der ihr alles eingerichtet hat. Seltsam nur, das bis heute das Wlan offen ist. Sollte man als Außendienstmitarbeiter den Kunden nicht auf sowas hinweisen?! o_O

  16. Ja, ein offenes W-Lan ist risikoreich. Ich kann nicht ganz verstehen, welche rationalen Gründe man dafür haben könnte, um ein vollkommen ungeschütztes Funknetzwerk zu betreiben.

    Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass Google durch die Gegend fährt, vorgibt nur Fotos zu machen und dann doch noch weitere Daten aufnimmt. Die Informationspolitik des Konzerns ist dabei das eigentlich erschreckende. Man gibt immer nur das zu, was man eben zugeben muss. Wer weiss schon, was da noch für Daten erhoben wurden? Denkbar wäre z.B. das auch Bluetooth-Verbindungen gescannt wurden.

    Das Scannen von W-Lan-Netzen hat ja nun gar nichts mit dem öffentlich propagierten Ziel des Fotografierens zu tun. Es beschleicht einen da eben schnell der Verdacht, dass dies ohnehin nur ein Vorwand ist.

  17. Paul Peter says:

    hier sind (leider?!?) keine offenen WLANs. Dürfte an der hohen Verbreitung der Fritz!Box liegen. Das Problem an der WLAN-Sache: man kann es nicht sehen 😉 und täuscht somit evtl. Sicherheit vor. Für die meisten gilt: hauptsache es funktioniert, egal wie 😉
    Ich frag mich sowieso, warum es WLAN-Router gibt, die ab Werk immer noch keine Verschlüsselung enthalten (mind. WPA, kein WEP!). Abschalten der Verschlüsselung kann jeder vornehmen, der bescheid weiß (bzw. es glaubt zu wissen) was er da tut.
    Krass wäre ja so eine Warnmeldung wie auf Zigaretten. Statt: „Die EG-Gesundheitsminister warnen…“ sollte da so eine Totenanzeige ala „Die EG-Justizminister warnen“ ^^

  18. offene wlans ohne Point2Point Verschlüsselung ist einfach törricht, ich fördere freifunk gerne, aber dann auf sichere art, sprich persönlicher traffic läuft nur über VPN, aber doch eher wegen der nachbarn, als wegen google 😎

  19. Ich kauf mir ein Auto – ich muss lernen damit zu fahren um keinen Unfall zu baun.

    Normalerweise sind Autovergleiche ja unpassend. Aber hier stimmts. Wenn ich mir etwas kaufe muss ich mich damit beschäftigen um es sicher zu haben. Und die Dinger sind ja wirklich einfach einzurichten heute. Auf den beigelegten DIN A0 Postern wird ja alles beschrieben.

    Selber schuld. Ich hab als ich umgezogen bin bis zur Schaltung das Wlan einer Dame aus dem Haus nebenan genutzt. Es war halt offen, ich war jung und brauchte das netz.

    Was ich da an Bildern und Dokumenten der Dame gefunden habe. hui hui hui.. oder besser rrrrr, heiß.

    Am Ende hab ich ihr für den Traffic nen 5er in den Briefkasten geschmissen und auf ihrem Drucker ne Aneltung zum verschlüsseln ausgedruckt.

  20. Muss den Vorrednern zustimmen, 50 % der WLAN´s könnten besser gesichert sein, wenn man mal die Manuals vernünftig in deutsch verfasst (Hintergrund: viele Senioren/innen kommen mit neudeutsch nicht zurecht)und wissen z.T. nicht, welche Bedeutung irgendwelche Wörter haben.

  21. Irgendwie läuft in letzter Zeit so einiges schief, was die öffentliche Wahrnehmung diverser Dinge betrifft, bzw. die Wahrnehmung selber ändert sich.

    Früher gab es mal das Prinzip der Datensparsamkeit, es sollten so wenig Daten gesammelt werden, wie irgend möglich, um eine Aufgabe zu erfüllen. Das ist irgendwie dermaßen erodiert, von diesem Prinzip ist teilweise überhaupt nichts mehr zu sehen. Google steht da an forderster Front und sammelt alles, was nicht direkt verboten ist. Was soll das?

    Das irgend etwas frei vergügbar bzw. einsehbar ist, z. B. das Vorhandensein eines Netzwerkes oder eine Straßenansicht allgemeint, ist noch lange kein Grund oder Rechtfertigung, dass es auch gut ist, dass ganze zu katalogisieren, in eine Datenbank zu stecken und verfügbar zu machen. Viele offen zugängliche Daten sind erst dann kritisch, wenn man sie durchsuchen, katalogisieren oder sonstwie bequem zugänglich hat. Es ist ein Unterschied, ob Daten für eine Person an einem Ort verfügbar sind, oder ob sie für alle Personen von jedem Ort aus verfügbar sind.

    Gedankenbeispiel: Nehmen wir mal an, irgend jemand fängt an, Fingerabdrücke und Genmaterial zu sammeln. Das hinterlassen wir alle, auf Treppengeländern, Bankautomaten, öffentlichen Toileten, Restaurants etc. Warum sollte nicht mal jemand auf die Idee kommen, dieses Material zu sammeln? Natürlich nur anomysiert! Auf die Reaktionen bin ich mal gespannt. Wenn man dagegen ist, sollte man sich mal fragen, bei welcher Art von Information man die Grenze zieht. Fingerabdrücke und Genmaterial sind für jeden offen zugänglich, genauso wie Hausansichten und WLAN-Netze (welche gesammelt werden) und sie sind genauso persönlich wie Suchanfragen oder Webnutzung allgemein (welche auch gesammelt werden).

  22. Wenn ich den Rechner anschalte, werden hier 11 Netze gefunden und alle sind geschützt. Und ich wohne nicht gerade in einer Gegend, die für Jugendliche bekannt ist.

    Das Argument „ältere Leute wissen nicht, wie man ein gesichertes WLAN einrichtet“ zieht schon lange nicht mehr: Die ersten Speedport-Generationen anno 2001 hatten noch offenes WLAN als Standardeinstellung aber das wurde recht schnell geändert.

    Heutzutage ist mindestens WEP, wenn nicht sogar WPA oder WPA2 als Default eingestellt. Man muss sich also eher im Abschalten auskennen. Und wer das tut, der sollte auch wissen, was er damit anrichtet.

    Das große Bashing geht mir sowieso tierisch auf die Klötze: Alle hacken auf Google und Microsoft rum aber weiß jeder von uns, dass Apple, Mozilla, Sun (OpenOffice), Opera und alle anderen „Guten“ nicht auch irgendwelche lustigen Dinge mit den Daten veranstalten, mit denen wir täglich hantieren?

  23. Man muss Google eigentlich dankbar sein, im Interesse der Wlan ungebildeten User da draußen. Wann wurde je so deutlich und häufig in nicht Fachzeitschriften das Einrichten eines verschlüsselten Wlans erläutert!? Und unsere Regierung soll mir in Zeiten von Stasi 2.0 bloß aufhören, sich jetzt als der großer Beschützer aufzuführen.

  24. Nein.

    Traffic aus nem wlan mitzuschneiden gehört sich nicht. Das ist wie, wenn ich auf der Straße mit jemandem rede: Jeder kann es hören, aber als Fremder darf man einfach nicht lauschen.

    Offenes Wlan: Leichtsinnig – Ja. Selbst schuld – Nein.

  25. man haben die Probleme selbst Daten sammeln oder jeden fast ohne viel Fragen bereitstellen und sich dann darüber aufregen. Wer sein WLan nicht „dicht“ macht wird schon seine Gründe haben.
    Evnt. hat da Google ja was bein nen Politiker gescannt, weil für den „normalen“ Bürger würden die nicht sonen aufrisss machen.

  26. Immer diese Aufregung.

    Aber ich mein, würde es nicht jeder von uns genauso machen? Ich denke schon.

    Wenn man ein Auto baut, mit dem man durch die Straßen fährt um Fotos zu machen — natürlich würde ich dann auch einen WLAN-Scanner einbauen und natürlich würde ich auch alles mitschneiden was ich irgendwie empfange. Ich würde auch so nen DECT-Sniffer einbauen und Telefongespräche mitschneiden.

    Sind wir nicht alle neugierig?

  27. @DerSchuki: Fake, ich glaub Dir kein Wort.

    ===
    Microsoft läßt Autos durch die Gegend fahren oder sammelt Fingerbdrücke und katalogisiert sie.
    Resultat: Ein Aufschrei ohne Beispiel, Dr. Mabuse-Szenario, Politik wird wach, allgemeine Aktivität.
    ===
    Apple läßt Autos durch die Gegend fahren oder sammelt Fingerbdrücke und katalogisiert sie.
    Resultat: Super Idee, Nobelpreis, Politik wird wach, Wowereit kauft IPad, Politik schläft ein, Microsoft stänkert, allgemeiner Stolz der Apple-Gemeinde.
    ===
    Google läßt Autos durch die Gegend fahren oder sammelt Fingerbdrücke und katalogisiert sie.
    Resultat: Gemischte Gefühle, Politik wird wach, selbsternannte IT-Professional geben Hinweise 802.1x, PEAP et al., alles supi, Google ist der Thinktank schlechthin.

    Wenn bei Euch die Zeitung aus dem Briefkasten GEKLAUT wird, sagt ja auch keiner: „Irgendwie uncool, aber toll umgesetzt“.

    kr, zara

  28. Schließe mich Usul und zara an.

    Die offenen WLANs sind hier wohl zweitrangig.
    Schlimm ist der Datensammelwahn dieses Netzgiganten!

  29. Dreckskonzern, dämlicher. ACK, zara. Ich kann jedem nur dazu meiden, Google und jedes seiner Produkte weiträumig zu meiden. Wer das nicht tut, unterstützt Verbrecher.

    Widerlich.

  30. Für mich fangen die meisten Probleme damit an das sich „User“ fast amerikanisch verhalten..( Schütten sich kochenden Kaffee übers Bein und beschweren sich, daß Sie sich verbrannt haben)
    Irgendwie ist so-vieles selbstverständlich aber wiederum wissen so viele nichts davon??? Keine Worte

  31. Google hätte vorher einfach fragen sollen, bzw bekanntgeben sollen, was sie vorhaben. Dann hätt man wenigstens die Möglichkeit gehabt zu klären was da passiert, passieren darf, und was nicht.

    Möcht mal die Leute von Google erleben, wenn ich bei denen mit einer Kamera um die Häuser schleiche. Jede Wette, dass man mich nicht gewähren lässt, oder sogar verhaftet.
    Aber ich solls mir von denen gefallen lassen…

    Von WLAN hab ich keinen Plan.
    Hab mal versucht einen Zugang einzurichten, konnte aber nicht nachvollziehen, ob ich es denn richtig gemacht habe. Also Stecker wieder gezogen und Kabel ran.
    Das ist etwa vier Jahre her, vielleicht gibts ja mittlerweile tatsächlich Geräte, die einem anhand einer Statusmeldung, oder wie auch immer, zuverlässig mitteilen können, ob man ’sicher‘ unterwegs ist oder nicht.
    Für Technik Laien ist das jedenfalls absolut nichts. Ich rate auch jedem dringendst davon ab WLAN zu nutzen, wenn er keine Ahnung davon hat.

    PS:

    „Google erfasst „versehentlich“ Inhalte der WLAN-Kommunikation“
    http://www.bfdi.bund.de/bfdi_forum/showthread.php?t=1257

  32. Ja habe es bei Tobi schon gelesen! aber da wird auch erwähnt das die Frequenz 5 mal p. Sekunde wechselt.

    Und wie du schon schreibst, wer nicht zusperrt braucht sich nicht wundern wenn die Nachbarn einziehen! 😉

  33. Ich finde das nicht so schlimm, weil erstens man selbst Schuld ist wenn man sein Netz nicht verschlüsselt(wird bald teuer)zweitens durch die kurze Zeit das Googleauto kaum Daten sammeln kann, der Nachtbar ist da gefährlicher und dritens die Wlan Ortung sehr praktisch sein kann.
    In kaum einem anderen Land wird so über Google gelässtert wie in Deutschland, andere Firmen machen auch so Sachen und werden nicht so kritisiert wie Google.
    Google lasst euch nicht entmutigen und macht weiter mit Streetview.

  34. Ja die Voreinstellungen sind schon eine gute Sache….leider sind meist Techniklaien am Werk, richtig schlimm wird es aber wenn diese Laien Freunde haben, die sich „auskennen“ oder die Sorte „die ständig windows installiert“.
    Ok wir sind hier zwar in einem Technikblog und sagen „Die Anleitungen sind selbst für Laien verständlich“ Wer aber wirklich mal mit „Kunden“ zu tun hat weiß, die wissen wirklich nichts damit anzufangen, es fängt doch schon mit den Begrifflichkeiten an bzw deren Abgrenzungen an, LAN vs Router vs ISP. Da wird sich nur ein WLAN-Stick gekauft, denn da kann man ja mit in dieses Internet.

    Dieser ganze Kram ist immer noch Hightech, zwar Alltag wie die Kaffeemaschine, aber Hightech welches Wissen und Verständnis erfordert.
    Wenn es um sicherheitsrelevante Dinge geht, geht es auch um Schadensvermeidung und dafür brauch man jemanden, der irgendwo nachweisen kann, dass er das kann und darf.
    Problem ist halt, die meisten wollen niemanden dafür bezahlen, selbst wenn sie von einem Thema gar keine Ahnung haben.
    Nur in der Autowerkstatt, da soll bitte nur der Meister an das liebste deutsche Kind, aber kosten soll der auch nur nix bis wenig.

    Aber Google nehme ich nicht wirklich ab, dass da unauffällig 600GB Daten angefallen sind. Google will Geld verdienen und das Produkt ist „meine“ Information und als Bezahlung bieten Sie uns an, dass wir deren Dienste kostenlos nutzen dürfen um die Informationen unseres Gegenüber zu nutzen.
    Und ich glaube schon, dass alle verschiedenen Daten die Google über seine Dienste sammelt, sich in Ihrer Gesamtheit schon sehr gut verknüpfen lassen und zu Geld machen lassen gegenüber dritten Firmen. Und das scheint sich sehr zu rentieren, denn Google kann es sich leisten von seinen „endkundn/nutzern“ kein Geld für seine Dienste zu nehmen.
    Google ist ein Datenhändler, daher fallen denen ganz sicher nicht völlig unerwartet 600GB Payload in den Schoß…

  35. Ich stimme dem Artikel von GWB zu, der Image-Schaden ist der eigentliche Schaden. Die gespeicherten Daten sind nutzlos und das sie selbst damit rauskommen und jetzt nicht von sich aus das Szenario runterspielen ist anzurechnen.

    Aber es zeigt halt auch, dass Google selbst nicht wusste was es macht.

    Also der erste Kratzer im Lack von Google.

  36. @Harlekin: Die Politik war niemals Stasi 2.0 und beim gegenwärtigen Personal wird das wohl auch nichts werden. Google und Co. sind da Generationen weiter.

    Was ich einfach nicht verstehen will ist:
    ===
    * Was gesprochen wird, darf nur im beiderseitigen Einverständnis aufgenommen werden
    * Was „gesurft“, darf aufgenommen werden.
    ===
    * Das Recht am eigenen Bild ist ein Persönlichkeitsrecht
    * Das Recht am Bild des eigenen Hauses, Routers etc. ist nicht gegeben

    Die Witzbolde hinter Stasi 2.0 wachen erst auf, wenn deren Daten (sprich Bilder der Familie, des Hauseingangs etc.) bei Youtube auftauchen. Als Reaktion wird dann Youtube abgeklemmt. Google? Wieso das denn?

    Ich würde es begrüßen, wenn mal ein paar Leute aufwachen würden.
    Nebenbei: Ich finde Internet seit 15 Jahren klasse und ja: ich arbeite mit Datenbanken und Co. Jedweder Ansatz (die GF probiert das gerne), Daten von Kollegen oder von mir zu speichern, entgegne nicht nur ich äußerst argwöhnisch.

    kr, zara

  37. offenes WLAN = NoGo
    „versehentlich“ Nutzdaten sammeln = NoGo (Das „versehentlich“ glaubt denen doch niemand – oder?)

    Nachdem der BGH die Verschlüsselung von WLAN vorschreibt, bin ich gespannt, was einige Hotels, AGIP und McDonalds machen … Deren WLANs sind doch offen.

  38. @semperVideo — cool du folgst diesem Blog — wusst ich noch net.

    Ich stimme mit fast allen überein. Google selbst hätte ankündigen können, dass es W-Lan daten sammelt… nun eben diese kleine Panne… Was ich mich frage ist, Warum hat das Google nicht für sich selbst behalten und im geheimen die Daten gelöscht oder sonstwas damit angestellt.. Das würde dem Image von Google nicht schaden und die Meinung, dass Google das tut, von dem Google selber nicht weiß, was es alles sammelt, wäre nie aufgekommen. — (Schon wieder zu viel Konjunktiv 😐 ) — Na ja .. mal sehen wie Google darauf reagiert .. bisher hat Google es ja nur zugegeben, das das passiert ist…

    Ich selbst bin auch mal durch mein Wohnort gegangen — einige waren auch unverschlüsselt — ich sehs gerne — kann ich mal wieder in meinem iPod Twitter nachladen oder schauen ob der liebe Caschy wieder was neues gebloggt hat. Natürlich reizt (fast) jeden es darüber illegale Späßchen zu treiben, aber man sollte sich immer überlegen, was im ernstfall dem W-Lan-Besitzer zustoßen würde… und jetzt wo unverschlüsselte W-Lans als unerlaubt gelten…

  39. Ich halte nichts davon was google gemacht hat.

    Was soll das?!

    Ich lasse meine Haustür auf und nun können Leute schneller unerlaubt rein, aber legal und moralisch vertretbar ist das nicht.

    Ein Grund warum ich auf Facebook und Konsorten verzichte. Die machen was sie wollen.
    Dürfen sogar deine Fotos für Werbezwecke nutzen, nur weil du die Rechte daran abgetreten hast, indem du die AGB’s akzeptiert hast.

  40. Kurz und Knackig: Wer sein Wlan offen hält wie ein Scheunentor, darf sich nicht beschweren wenn er dafür die Rechnung erhält.

  41. Offene Wlans sind doch klasse! Ich wünschte, es gebe viel mehr davon!
    Als ich letztes Jahr in London war, fand ich es enorm hilfreich, dass ich mich an jeder Ecke in ein Wlan hängen und surfen konnte. Absolut genial, wenn man sich nicht so gut auskennt und z.B. einen bestimmten Pub sucht.

    Das Problem sind doch nicht die offenen Wlans, sondern die in Sachen Filesharing idiotische Gesetzgebung in Deutschland!
    Man sollte eigentlich dafür belohnt werden, wenn man der Allgemeinheit seinen Internetzugang zur Verfügung stellt. Statt dessen muss man sich mit diesem Abschaum von Abmahnanwälten rumschlagen.

  42. Wie wäre Eure Meinung wenn es Microsoft gemacht hätte? Alles gut wie viele bei Google schreiben oder böse? Google macht sich im Moment keine Freunde…

  43. Ok nochmal:
    Die Mehrzahl von euch benutzt DECT Telefone
    die sich abhören lassen.
    Ich kenne jetzt von vielen die Homepage und
    somit eure Anschrift. Die in der Nähe liegen
    kann ich ja mal besuchen und Gespräche mitschneiden…
    selber schuld… oder?

  44. ich glaube kaum das es ein versehen war. das ging zu weit. punkt

  45. Erstens hat eben nicht jeder ein neues Router-Modell mit aktivierter Verschlüsselung. Wer zB. c’t liest kann sicher nachvollziehen, daß ich mal behaupten möchte, das war vor ca. 2 Jahren noch ein riesen Thema. Und wie viele ‚Experten‘ gibt es, die wie auch oben schon erwähnt aus Performancegründen oder weil sonst nix geht komplett nackt surfen. (‚..ich hab mal gehört man kann das auch ausschalten‘)…
    Hab zB auch gerade ein Streamium NP 1100 am Wickel, das kommt mit WPA2 (AES) einfach nicht klar, also muß ich auf WPA TKIP ‚zurückfallen‘. Wie viele Normal-Anwender stellen dann die Verschlüsselung auch schnell mal aus!
    Da es um Sicherheit u. Datenschutz geht muß man die Hersteller zwingen ihre Firmware entsprechend nachzubessern. Wie so oft sehe ich den schwarzen Peter auch bei der Politik, incl. Bildungspolitik!
    Matze

  46. Bin da völlig bei Dir, Caschy – klar hat sich Google damit mal wieder einen ordentlichen Bock geschossen, der medial dementsprechend ausgeschlachtet wird. Es ist aber nicht richtig, so zu tun, als verschafft man sich zu prekären Daten widerrechtlich Zugriff – und wie Du schon sagst:Wenn ich mein WLAN offen lasse für Gott und die Welt, habe ich ganz andere Probleme als Google…

  47. ObjektivKRAFT says:

    Leute die Geld für neue Bremsen fürs Auto haben, haben auch Geld für ein WPA2 fähigen Router! Gibt es schon für 20 Euro…. hallo

    Wie man so was einrichtet, kann man überall nachlesen!
    Mein Vater hat es auch geschafft mit ü50 – also!

  48. Also ich finde, es ist jeder selbst Schuld, wer sein WLAN nicht verschlüsselt. So einfach ist das.
    In dieser Beziehung bin ich ganz klar auf Googles Seite.

  49. Ich habe sogar damals (vor ca. 2 Jahren) die Erfahrung gemacht, dass man bei einem offenen WLAN eines Telekomkunden, mit installierter Email-Software der Telekom, die Emails des WLAN-Betreibers ohne Benutzername + Passwort herunterladen kann. Keine Ahnung, ob die Lücke in der Zwischenzeit gefixt wurde.

  50. Das Problem ist nicht Streetview oder das versehentliche Mitschneiden privater Daten (wie soll ich mir das denn vorstellen?), sondern einzig und alleine die Datensammelwut eines globalen Konzerns. „Respekt“ ist da einfach nur lächerlich. Gulli-Board?
    Ich kann ehrlich nicht nachvollziehen, warum so viele Leute völlig kritiklos mit diesem Vorgehen umgehen.

    Bei mir in der company gibt’s jetzt JBoss/Java/Seam als Technologie-Platform. Versionierung ist durch Subversion gegeben, Tickets unter Jira. Alles toll, die Business-Leute bei mir haben sofort nachgefragt, ob man das Jira-Teil nicht auch für andere Vorgänge verwenden kann. Open Source: Super.

    Das lustige am ganzen Spaß: Über Jira & Co. kann nicht nur ein Ticket getraced werden (das ist wohl der Sinn), sondern die Mitarbeiter gleich mit. Hey: Arbeitszeit 8 Stunden, aber nur eine Stunde gelogt in Jira? Mal kurz zum Chef, bitte.

    Jira gibt’s bei euch nicht? Glückwunsch, wie heißt denn das entsprechende Tool bei:

    * eurer Firmware im Router
    * beim Provider
    * in der Schule
    * beim Proxy-Betreiber
    * …
    ???

    Keine Ahnung? Tja…

    Wer Google hier nicht negativ kritisiert, der hat sicher auch nichts gegen Trojaner auf seiner Dose.

    So gesehen ist Google einfach nur ein neuer Trojaner.
    Antivirus? Wozu denn: Google ist doch toll!

    Das ist auch nicht der erste Bock, den dieser Laden geschossen hat: Google Chrome Id, Googles Eigentum an Dokumenten die in GoogleDocs erstellt werden, etcetc.

    Globalisierung ist eben nicht nur ein Problem der „realen“ Welt (ich mach doch nur Computer!), wir alle sind mittendrin. Ganz ehrlich: Die meisten da draußen sind mir herzlich egal. Ich will aber nicht, das auch nur der Versuch gestartet wird, mein Eigentum zu katalogisieren.

    Wenn das Auto meine Tochter filmt: Ich hau den Typen um.

    Nein: Ich habe keinen Verfolgungswahn, ich fand nur damals die Stasi schon scheiße.

    kr, Zara

  51. Headhunter says:

    Ich benutze aus Sicherheitsgründen kein WLAN. Basta!

  52. Nachdem ich nun fast alle Kommentare hier gelesen hab, geb ich nun auch mal meinen Senf zu ein paar Punkten hinzu:

    * Es gibt genug Firmen, die SEIT JAHREN WLANs katalogisieren

    * wenn man im „vorbeifahren“ WLANs erfassen will, bleibt einem nichts übrig, als einfach alle wlan-pakete mitzuschneiden, mit ner gps-position zu versehen und anschließend so zu verarbeiten, dass die gewünschte katalogisierung hergestellt wird… dass da bei unverschlüsselten wlans nutzdaten dabei sind ist logisch… dass dabei nutzbare(!) nutzdaten übrig bleiben ist unwahrscheinlich

    * wer sein wlan unverschlüsselt betreibt ist tatsächlich selbst schuld… das sieht übrigens inzwischen auch der BGH so: der hat vor ein paar tagen darüber geurteilt

    * zum autovergleich: wer sein auto unverschlossen öffentlich zugänglich stehen lässt muss mit einem bußgeld rechnen (ordnungswidrigkeit)… wenn das ding geklaut und damit eine straftat begangen wird, haftet man mit…

    * zu stasi 2.0: was war denn mit der voratsdatenspeicherung? was ist mit acta? was ist mit der immer dichter werdenden videoüberwachung? schäuble forderte sogar videoüberwachung von wohnräumen(!)

    * wenn ich abends bei licht mit meiner freundin knatter und das rolo nicht unten hab, kann der auf der anderen straßenseite auch alles sehen… und das sogar völlig legal… er könnte es sogar völlig legal aufnehmen, solange er es nicht veröffentlicht…

    * technisches unverständnis ist auch keine begründung sondern nur eine ausrede… selbst fürs ältere semester… zum einen ist es inzwischen idiotensicher (fritz wlan stick in die fritzbox stecken, kurz warten, rausziehn, in den rechner stecken, kurz warten, fertig), zum anderen gut genug dokumentiert… meine großeltern(!) chatten mit mir regelmäßig per msn und betreiben ein verschlüsseltes wlan, dass sie selber eingerichtet haben… meiner erfahrung nach sind die meisten einfach nur zu faul sich damit zu beschäftigen…

    * wer seine daten nicht im netz haben will, der soll sie auch nicht da reinstellen… naivität hin oder her: bei der heutigen paranoiden berichterstattung muss man schon taub und blind sein um seine naivität gegenüber dem netz zu behalten…

    oder einfach mal, ganz nach peter lustig: abschalten!

    tz

  53. Florian N. says:

    Ich glaube es wird mal wieder total übertrieben!
    Es gibt doch noch mehr dienste die sowas machen/gemacht haben…
    NUr weil google das jetzt auch gemacht hat wird gemeckert… vorher war das natürlich okay!

    LG

  54. Naja, Wo ein WLan ist ok, aber gleich mitprotokollieren was derjenige da tun … Sehr fragwürdig. Zumal es hieß, dass das zufällig passier ist – ja ne is klar, die haben nur zufällgi den Datenverkehr mitgeschnitten, zufällig gespeichert und werten es später vielleicht auch noch ganz zufällig aus … Zufälle gibts^^

    Cu Crono

  55. uniquolol says:

    Es geht hier nicht um „offene WLAN-Netze“, es geht hier um die Möglichkeit der Positionsbestimmung. Wenn ich alle Namen der WLAN’s von Deutschland kenne, kann ich relativ genau sagen, wo sich der betreffende Nutzer befindet, wenn sein Adapter eine bestimmte Anzahl und Kombination von WLAN-Netznamen empfängt, egal ob verschlüsselt oder nicht.

  56. die verharmlosung von mindestens grenzwertigen aktivitaeten von privaten datenkraken dokumentiert die beaengstigende naivitaet neurotypischer exemplare der spezies homo sapiens.

  57. Wer sein Auto nicht abschließt, ist selber Schuld. Und überhaupt, was soll die Aufregung, offene WLAN’s gibt es offiziell in der ganzen Welt: Hotels, Hamburger-Läden, usw., schaut selbst:
    http://free-hotspot.groopli.com/index.php?address=Brmerhafen&x=0&y=0&otion=com_google_maps&view=world&lang=de&Itemid=16793

    Der Unterschied hier: Google ist ein Unternehmen und darf so etwas nicht machen. Das war schon ’ne echte Schweinerei! Konsequenzen? Keine, ich suche trotzdem weiter mit Google und benutze Chrome. Ce la vie…

  58. Naja, das Öffnen des WLAN-Netzwerkes ist schon gefährlich, da muss man eigentlich selber die Verantwortung übernehmen, immerhin ist man selber der Dumme, wenn illegale Sachen über den Internet-Zugang passieren.

    Aber trotzdem: Wäre es nicht eigentlich viel schöner, wenn man mit dem Smartphone / iPad / Blackberry / Netbook fast überall die Möglichkeit hätte, ins Internet zu gehen?

    Wäre es nicht super, wenn Leute ihr Internet (auf freiwilliger Basis) für andere offen lassen könnten, ohne mit rechtlichen Konsequenzen rechnen zu müssen?

    Und trotzdem finde ich es irgendwie rufschädigend von Google, mit einem Auto ‚rumzufahren, um offene Netzwerke auszuspionieren.

  59. Lächerlich says:

    Bei vielen von Euch merkt man den angepassten deutschen Michel. Immer Angst haben, immer dem Nachbarn böses Unterstellen, den Anderen als Blöd und „selbst Schuld“ hinzustellen usw.

    Merkt ihr nicht wie man Euch durch gestreutes Mißtrauen gegeneinander ausspielt? Für was braucht jemand 16000er Leitungen als Privatmann, womöglich noch x-mal im selbem Haus?

    Ihr solltet alle mal die freie Luft in anderen Ländern schnuppern, damit ihr mal seht wie „unfrei“ ihr seit. Damit ihr mal erfahrt was es heisst ohne Angst zu leben, ohne GEZ, ohne das korrumpierte Recht.

    Und kommt mir nicht mit Recht und Ordnung. Wessen Recht eigentlich ?

  60. GOGLE war und ist schon immer ein Verbrecherkonzern gewesen.Ein Trick haben sie allerdings raffiniert umgesetzt.Sie haben einige sinnvolle Internet-Highlights ins Leben gerufen.Diese werden wie Spinnfäden unter die Bevölkerung verteilt-und wehe du hängst mal drin.Vielleicht wäre alles nicht gar so dramatisch gewesen hätte GOOGLE nicht so dreckig und unverschämt alles heruntergespielt.Es gibt überhaupt keinen Grund nach offenen W-Lans zu suchen,die trotzdem zu tun ist meine Meinung nach eine Straftat.Mach das mal als einfacher Bürger.
    Abschließend sei noch angemerkt,dass sowieso äußerte Vorsicht bei allen amerikanisch geführten Unternehmen geboten ist.Diese Leute sind dermaßen Paranoid was zur Folge hat dass sie jeden Bezug zur Realität verloren haben.Und jetzt lassen wir diese Leute auch noch den letzten Winkel unseres Landes abfotografieren.Hallo!! Aufwachen!!!

  61. Hm, habe ich nicht in einem deiner letzten Blogs gelesen, dass du heute heiratest? Wenn deine Frau erfährt, dass du wieder am Rechner hängst, wird sie dir noch was ganz aufreißen, als dein WLAN. 😉

  62. Du hast schon Recht, Caschy. Ich stimme dir zu. Wer das Handbuch seines Routers nicht liest ist auch selber Schuld, so Dick sind die ja nicht, dass man mit Zeitmangel argumentieren könnte. Es gibt auch ein Inhaltsverzeichnis, also kann man sich auf das entsprechende Kapitel beschränken, wenn man alles nicht lesen will. Bei den meisten ist die Verschlüsselung werkseitig an und selber kriegt das mit dem Handbuch auch wohl jeder hin. Wenn nicht einfach einen Freund fragen oder einen Profi ran lassen. Das muss einen schon das Geld wert sein. Eine Abmahnung kostet mehr.

  63. Das sehe ich so nicht. Wer ein offenes Wlan betreibt wurde in der Regel schlecht oder garnicht informiert. Die Fefahr, die sich hinter einem offenen Wlan verbirgt ist wohl jedem klar. Man darf bei technischen und vielen anderen Themen nicht von sich selbst auf andere schließen. Nur weil wir hier wissen, wie man ein Wlan schließt, heißt das nicht, dass Tante Emma das auch weiß. Der wurde die Technik nur verkauft. Und, dass ein Unternehemen solche Lücken ausnutzt ist mehr als krass. Ausversehen ist das garantiert nicht passiert.
    Zu der Azssage, dass jeder selbst schuld ist, kann ich nur sagen – stimmt. Ab sofort haben alle ihre Rolladen vor den Fenstern geschlossen zu haben. Sie sind sonst selber schuld, wenn ein potentieller Einbrecher die Einrichtung sieht.

  64. RalHil, verallgemeinernd bist du ja mal überhaupt nicht, was? 😉 Nur, weil eine Firma an einem bestimmten geografischen Punkt dieser Erde angesiedelt ist, hat das noch lange nichts mit gut oder böse zu tun … An dieser Stelle würde ich mal wie andere hier rufen: „Aufwachen!“

    Und zu dem, was Google angeblich so böses schlimmes gemacht haben soll: Reden wir mal tacheles. Jeder von euch kennt doch netbooks/Notebooks … ihr wisst schon, diese kleinen süßen vollfunktionierenden PCs, die man unterwegs auch mal eben anschalten kann und die dann ganz von selbst das WLAN-Netz abscannen und einem anzeigen, welche offenen oder geschlossenen WLANs in der näheren Umgebung existieren.

    Äh wie? Aha? Diese Funktion ist in jeder Kiste mit eingebautem WLAN vorhanden und wird ständig von Millionen Deutschen genutzt? WAHNSINN! Ich ruf gleich mal die BILD an …

    P.S.: Wer Ironie findet, darf sie bekanntlich behalten.

    Das einzige, was ich an dieser Aktion peinlich und extrem beschämend finde, ist das panische Gehype und elende Rumgehacke der Medien und diverser Neider, die es einem Konzern scheinbar nicht gönnen, dass er etwas tut, was jeder andere genauso tun könnte. Wer damit ein Problem hat, sollte der Technik völlig entsagen und seine Digitalkamera ebenfalls abschaffen, er könnte beim Fotografieren der Familie beim Gartenfest aus Versehen das Haus seines Nachbarn im Hintergrund mit aufnehmen und anschließend im Internet veröffentlichen. Weltuntergang!

  65. Das Problem sind die Routerhersteller/anbieter!

    Ich muss meine Routerfirewall auslassen,weil die Telekom in ihren routern upnp nicht erlaubt.

    Wo ist das problem das jemand der in ein w-lan will ne maske im router hat wo er sich über verschdiende wege einlogen kann,intern mit dem eigentümer in kontakt treten kann u.s.w?

    Dann könnte jemand der vorbeikommt einfach fragen ob er online gehen darf.
    Man könnte verschiedene Dienste damit aufbauen u.s.w.

    Wieso sollte es nicht möglich sein,das sich jeder telekom kunde bei jedem anderen telekom kunden einlogen kann?

    Der nutzer kann nicht für die verbraucherfeindlichkeit der anbieter verantwortlich gemacht werden.

  66. 3lektrolurch says:

    Gibt ja den schönen Satz: es ist nicht alles erlaubt, was möglich ist. Ob das jetzt auch für Google gilt? Keine Ahnung und mir auch edal, weil sie mich ja schon eh in der Datenzange haben, wegen Gmail/Reader/Bookmarks/trallala.

  67. 3lektrolurch says:

    O.T. Was passiert eigentlich, wenn ich mein verschlüsseltes Drahtlosnetzwerk mit dem WLAN-Passwort als Kennung betreibe und ein Filesharer nutzt das aus?

  68. clarkkent says:

    @Thom@s

    bei deiner denke muss du auswandern. meiner meinung nach sind alle politiker hochbezahlte verbrecher in nadelstreifenanzügen 😉

  69. Offenes WLAN gleich selber schuld? Nein, das sehe ich nicht so. Sicher sollte man verschlüsselen, aber es ist doch eher traurig, daß so etwas nötig ist. Es ist ein Armutszeugnis für die Gesellschaft. Niemand wird genötigt ein fremdes, offenes WLAN zu nutzen. Mit dem gleichen Argument könnte ich in Nachbars Garten gehen und von seinem Apfelbaum Äpfel klauen, schließlich ist der Baum ja nicht gesichert, es gibt kein Gartentor etc.
    Zweites Problem dabei ist die ältere Generation, bzw. die, die sich nicht so gut mit der Materie auskennen. Es gibt noch einige Router, die nicht bei Auslieferung automatisch verschlüsselt sind oder nur ein Standardpaßwort verwenden (manche richten eines auf zufälliger Zeichenfolgebasis ein). Vielmehr sollte dazu in der Anleitung direkt bei der Schnelleinrichtung darauf verwiesen werden, sonst wissen es viele nicht.
    Außerdem ist niemand selber schuld, wenn er/sie zuhause ist, die Haustür daher unverschlossen, vielleich ein Mittagschläfchen machend und dann bricht jemand ein. Oder jemand stiehlt die Gartenmöbel, die auf der Terasse stehen.
    Das zu sagen bedeutet zu kapitulieren vor dem Werteverfall der Gesellschaft. Man legitimiert den Diebstahl, schließlich sind die Sachen ja nicht gesichert.

    Und zu google. Sie wollten eine WLAN Karte erstellen. Warum auch immer. Für diese Daten ist kein Mitschnitt des Transfers nötig, lediglich die Routerdaten. Ein Ping (aber bitte nur ein Pin (Jagd auf Roter Oktober 😉 ) ), hätte dazu allemal gereicht. Warum also Transfer mitschneiden? Google hat kluge Köpfe, ein „aus Versehen“ ist da wohl auszuschließen.

    @US-Boy:
    Ist ja schön und gut, was Du sagst, nur warum schneidet Google Transfer mit, wenn es nur um den Zugang geht?

  70. DancingBallmer says:

    Habe mir alle Beiträge nicht durchgelesen, aber ich hoffe ich bin nicht der einzige, der mehr als gereizt auf diese wirklich saudumme Aussage reagiert hat. Entschuldige Caschy, aber das muss man wirklich in aller Deutlichkeit sagen, dieses selbgerechte Rechtfertigen des eigenen falschen Handelns durch irgendelche Pseudobegründungen ist einfach nur abartig. War das als kleine Provokation gedacht, um die Diskussion ein bßchen anzuheizen? Oder ist das einfach nur unreflektiertes Fanboy-Geschwätz?

    Ja, man sollte unbedingt seine Netz verschlüsseln, mit WPA. Nein, nicht alle Router sind vom Werk aus verschlüsselt, insbesondere ältere Geräte waren es eben nicht! Ja, man ist für sein eigenes Netz verantwortlich, seit kurzem auch rechtlich. Nein, es ist nicht in Ordnung deswegen trotzdem eine Straftat (Datenklau) durchzuführen. Und bei den Datenmengen kann man da auch nicht mehr von einem Versehen sprechen.

    Nur zur Info: Das Internet ist zum Altagsgegenstand geworden, aber nicht alle haben leider die nötigen Grundkentnisse. Ich habe selber schon viele Wlans für andere Leute eingerichtet und versucht dabei die Technik und Notwendigkeit zu erklären. Mein Nachbar ist aber z.B. einfach nur froh, wenn er mit seinem Notebook ins Internet kommt. Für viele ist die Thematik einfach zu komplex. Sein Netz eingerichtet hat der nette Telekom-Mensch. Selber einrichten könnte er es nicht und mögliche Gefahren kann er dementsprechend auch nicht einschätzen, er ist einfach nur froh das es funktioniert und vertraut den Herstellern oder anderen Leuten. Und genau so ist das auch bei einem Großteil der anderen Internetnutzer. Das alles darf natürlich keine Rechtfertigung sein, das Netz unverschlüsselt zu lassen, es darf aber auch nicht gleichzeitig die Erlaubnis für andere sein das aus- und zu mistbrauchen.

  71. *seufz* ich lese weiterhin immer wieder „man muss da doch keine daten mitschneiden“ und „jaja, aus versehen“ und „wozu?“

    nochmal für diejenigen, die entweder von der technischen grundlage keine ahnung haben oder einfach nur paranoid sind:

    1. die lokation der wlans soll für mobile lokation ohne gps genutzt werden. das wird heute schon gemacht mit daten, die andere firmen bereits völlig legal und ohne getöse auf die gleiche art und weise gesammelt haben.

    2. irgendwer hat geschrieben „ein ping hätte gereicht“… so ein schwachsinn… DAS wäre ne sauerei gewesen, weil das bedeutet hätte, dass google sich mit dem wlans verbunden hätte… in wirklichkeit werden einfach nur alle wifi-pakete, die an einem vorbeifliegen aufgefangen und die netzdaten (sid, kanal, verschlüsselung) extrahiert und mit einem standort verknüpft… wozu? siehe 1.

    3. daher ist es logisch, dass versehentlich auch nutzdaten gesammelt werden… weil, wer die unverschlüsselt über den äther jagt, jagt sie eben im KLARTEXT drüber… aber: niemand kann mir erzählen dass man im vorbeifahren genug pakete mitschneidet und verknüpft um auch nur einen einzigen satz sinnvollen text, geschweige denn größere daten, daraus zu extrahieren…

    google war bisher immer sehr brav im umgang mit den daten, die es gesammelt hat; es sind bisher auch noch keine daten gestohlen worden (jedenfalls keine nutzerdaten)… google benutzt sein geld nicht nur für eigene zwecke sondern auch für dinge, die allen nutzen – eines der wenigen unternehmen, was konsequent daran arbeitet so „grün“ wie möglich zu sein, anstatt nur drüber zu reden…

    wenn die telekom ihre mitarbeiter ausspioniert oder 2 millionen kundendatensätze inklusive bankverbindungen „verliert“ wird sich kurz aufgeregt und dann weiter gemacht… wenn google daten sammelt heißts gleich wieder „datenkrake“… diese meinung haben vor allem wir deutsche uns von den medien einbläuen lassen – wir glauben aber auch jeden scheiß, den uns rtl und die bild-zeitung verkaufen…

    wir leben im 21. jahrhundert… da sind datencenter die neuen fabriken, datensammeln die neue massenproduktion und informationen die neuen konsumgüter… wir werden zur informationsgesellschaft, findet euch damit ab…

    ehrlich… jedesmal der gleiche mist (zeitlich nicht sortiert) „oooh, die fabriken führen zu landflucht“, „oooh, wer soll den die sozialversicherungen bezahlen“, „oooh, jetzt behaupten die, die erde wär nicht mittelpunkt des universums“, „oooh, das xeon-licht ist viel zu hell, das is gefährlich, da wird man geblendet“, „ooooh, killerspiele züchten amokläufer“, „oooh, der tonfilm wird der niedergang des guten inhaltes sein und überhaupt ist stummfilm mit kapelle viel besser“, „oooh, lichtspielhäuser werden das theater ausrotten“, „oooh, google fotografiert im vorbeifahren mein haus und merkt sich auch noch, dass hier mein wlan ist“

    merkt ihr was?

  72. Hallo,
    also ich sehe das anders.
    Schnüffeln von Daten aus einem Wlan ist ein Einbruch. Dem Betreiber des WLAN’s ist sicherlich eine Mitschuld anzulasten (Offenlassen der Vordertüre) jedoch nochmals: Google ist bewusst eingedrungen!!!!
    Ich hoffe mal, dass da einer auch wirklich dann Anzeige gegen Google erstattet.
    Google haftet aus mehreren Gründen:
    1. Warum entwickelt Google überhaupt Schnüffelcode? Wieso braucht ein Suchmaschinenbetreiber Software, die Datenverkehr aus offenen Wlans mitschneidet?
    2. Wie kommt der Code in offizielle Software? Wie kommt er überhaupt da rein? Wer selber in der SW Entwicklung tätig ist, weiss, dass so etwas eigentlich nicht passieren kann. (Es wird sicher mal code mitgebaut, der aber nicht ausgeführt wird (Libraries), aber Code der aktiv eingebunden ist?)
    3. Was macht Googles QA Abteilung? Schaut irgendjemand den Entwicklern auf die Finger? Ich meine, wenn das einer eingebaut hat, wieso ist es keinem aufgefallen?

    Diese Punkte geben mir mehr zu denken. Natürlich handelt jeder fahrlässig, der ein offenes WLAN betreibt. Die meisten davon sind noch Altlasten. Aber ganz so einfach darf sich Google das nciht machen.
    Und wenn ich mich recht erinnere erfüllt das Einloggen in ein fremdes WLAN, auch wenn es offen ist, den Straftatbestand des Einbruches!!! Das ist kein Kinderspiel oder Witz.

  73. So wie ich das sehe hat @Luxifer fast als Einziger die Fakten richtig zusammengefasst.

    1. Es gibt weitaus mehr Firmen als nur Google die Positionen von W-LANs speichern. z.B.: Skyhook Wireless: http://www.skyhookwireless.com/
    Die hatten vor circa 2 Jahren auch noch eine Webseite wo man seinen Standpunkt anhand seines W-LANs und Daten von W-LANs aus der Umgebung bestimmen lassen konnte, und ja, das funktionierte auch für Deutschland ziemlich genau (+/- 50 Meter)

    2. Google schneidet keine kompletten Dateien mit, sondern lediglich Pakete. Auch wenn deren Autos nicht sonderlich schnellfahren, um aus diesen Paketen sinnvollen Inhalt (komplette E-Mail usw.) zusammensetzen zu können müsste das Auto ein paar Minuten vor jedem Haus stehenbleiben.

    3. Wenn ich diese Pakete unverschlüsselt durch die Gegend schicke brauche ich mich nicht zu beschweren. Wenn ich einen Brief schreibe und den ohne Briefumschlag verschicke, sondern einfach nur die Briefmarke und die Adresse mit auf die erste Seite pappe muss sich auch keiner wundern wenn der Briefträger / Postsortierer / sonst wer zufällig einen Satz mitliest.

    4. Ich unterstelle Google allerdings mal dass das kein „zufälliger Programmierfehler“ war. Google beschäftigt mit die besten Programmierer der Welt, alleine der Aufwand für die eigentliche Street View Funktion ist immens. Ich glaube nicht dass sich da so zufällig ein Programmierfehler einschleicht, der auch noch rein zufällig W-LAN Pakete mitschneidet und katalogisiert und dass erst jetzt auffällt.

  74. Hallo,
    ich glaube nicht, das Google die Daten mißbraucht.

    Ich finde nur die Art nicht richtig, mir kommt das so vor, als wenn an einer roten Ampel einfach einer zu mir in mein Auto steigt weil ich in seine Richtung fahre.

    In meinen Augen ist das ein einbruch in meine Privatspähre, wer etwas über mich wissen darf entscheide ich gerne selber (oder habe zumindestens gerne das Gefühl).

    Gibt es eigendlich schon verläßliche Informationen, welche Daten von Google veröffentlich werden?

    Wird Beispielsweise die Verschlüsselungsgrat und der Standort Public gemacht?

    Wenn ja, sehe ich da schon fast die Aufforderung zu einer Straftat. Skriptkiddies suchen sich die WEP-Wlans heraus, Einbrecher können anhand von nicht mehr stattfindenden W-Lan Verkehr auf Urlaubszeiten schliessen…

  75. >Und wenn ich mich recht erinnere erfüllt das Einloggen in ein fremdes WLAN, auch wenn es offen ist, den Straftatbestand des Einbruches!!! Das ist kein Kinderspiel oder Witz.

    Das ist unfug.
    Es ist eine Standart Funktion das man sich automatisch in verfügbare netze Einbuchen kann.
    Wer sein netz offen hat erlaubt damit,das man es benutzen darf.

    Das mitloggen ist was anderes,
    aber das reine einlogen oder das mitbenutzen ist 100% legal.

  76. @Jan

    Im Gegenschluss heißt das doch:
    Wenn ich in meinem Garten einen Grill stehen habe und dieser Garten von der Straße aus zugänglich ist darf da jeder grillen?

    Ich denke es geht hier nicht um den Sinn oder Unsinn von offenen W-Lans, es sollte um das Verhalten von G00gle gehen.

    Und da finde ich, Google hätte vorher das Publik machen können, wann und was und wo gescannt wird.

    Damit hätte jedem, der nicht möchte, das sein Wlan regsiterit wird dies solange abschalten können.

    Aber einfach sammeln und dann Hoppala rufen, wir haben W-Lan zufällig….

    Das ist ver*rsche….

  77. Ein Versehen? Möglich.

    Die Leute bei Google sind auch nur Menschen – die werden irgendwelchen Code genommen haben, von dem sie wussten, dass er nachher die MAC-Adressen der umgebenden wlans ausspuckt. Dass dieser Code dazu Pakete mitschneidet und dauerhaft speichert, daran hat in dem Moment keiner gedacht.

    Unabhängig davon:
    Um an die Mac-Adresse zu kommen, kann man zwar beliebige Pakete benutzen, aber es gibt keinen Grund, außer eben diesen Adressen irgendetwas dauerhaft zu speichern.
    Ein Mitschneiden von nützlichen Daten ist schließlich auch in wenigen Millisekunden möglich.

    Aber warum sollte Google das tun? Würde Google so etwas wirklich wollen, würden sie einfach in ihrem Gmail-Datenberg kramen.

  78. @luxifer

    Ach, ein Ping ist eine Sauerei, aber die Daten quasi abfangen ist ok? Ein Ping ist mit Klingeln an der Türe zu vergleichen, mehr nicht. Es zwingt Dich keiner die Tür zu öffnen. Das was google gemacht hat ist zu vergleichen mit ums Haus gehen und in alle Fenster hineinsehen. Und das ist für mich Störung der Privatssphäre.

    Aber erkläre bitte mal warum ein Ping eine Sauerei sein soll. Eine Verbindung wird damit nicht hergestellt, es wird nur getestet ob eine Verbindung möglich ist. Ansonsten könnte man mit pings nämlich DNS Attackten starten und Dir sollte klar sein, daß dies nicht möglich ist.

  79. @luxifer

    *seufz*
    „niemand kann mir erzählen dass man im vorbeifahren genug pakete mitschneidet und verknüpft um auch nur einen einzigen satz sinnvollen text, geschweige denn größere daten, daraus zu extrahieren…“

    naja also so wie ich das sehe ist google nicht auf
    autobahnen unterwegs, sondern in Städten. Da soll
    es gelegentlich vorkommen, dass eine Ampel mit einer längeren
    Rotphase rumsteht oder der Verkehr zum stocken kommt…
    Es handelt sich also nicht nur um „vorbeifahren“.

    „google war bisher immer sehr brav im umgang mit den daten, die es gesammelt hat; es sind bisher auch noch keine daten gestohlen worden (jedenfalls keine nutzerdaten)“

    Falsch. Suche nach google +nsa
    Du kannst dir also sicher sein, wenn du google mail nutzt,
    dass du ein kostenloses Backup bekommst…

    auch war längere Zeit (bei docs, mail..) https:// nicht standartmäßig eingestellt…

    etc..

  80. SethosInOffice says:

    Stellt euch doch einfach mal vor, jemand lässt seine Haustür offen und du kannst daraufhin in die Wohnung schauen und Gespräche hören.

    Natürlich ist das zuhören dabei nicht schön.
    Und machen sollte man das sicher auch nicht.
    Aber wenn Google dafür eine Strafe bekommt, dann müsste auch jeder belauschte Plausch eine Strafe bekommen.

    (Gleich kommt: „Aber die haben extra Technik dafür!“)
    Ja haben sie. So wie du Ohren zum Hören hast.

    Ich bin froh, dass ich mir Städte und Umgebungen weltweit ansehen kann und somit schonmal einen ersten EIndruck vor der Reise bekomme.

    Schade jedoch, dass Google (und viele andere Konzerne) die Technologie und die Daten missbräuchlich verwenden können.

    Ein offenerer Umgang wäre mir deutlich lieber.
    (Aber solange Geld eine Rolle spielt, solange wird sich daran und an Patenten wohl nix ändern)
    MfG
    SethosInOffice

  81. @Jan: Nein, das WLAN ist auch wenn es offen ist privat. Wie der Nächste schon sagte, wenn du dein Gartentor offen läßt lädts du trotzdem nicht jeden ein, deinen Garten als Park zu benutzen.

  82. @Baum:
    * selbst wenn die an der ampel stehen kriegen die nur datenmus, wenn die den kanal 5 mal in der sekunde wechseln -_-

    * google +nsa: google will mit der nsa zur aufklärung von hackerangriffen zusammenarbeiten… da gings um den angriff aus china… ja und? meine mails sind für die nsa ungefähr so interessant, wie das wetter von gestern… klar können die mit nem richterlichen beschluss meine mails lesen… aber das kann der bnd und jeder andere geheimdienst oder strafverfolgungsbehörde ebenso… ich versteh den punkt nicht!

    * https ist bei vielen diensten, die wir täglich nutzen kein standard… aber google hats wenigstens seit jeher angeboten – unzählige seiten tun nichtmal das…

    @gartentor-vergleiche: der vergleich hinkt, aber das scheint völlig egal zu sein in bezug auf seine verwendung als argument…

  83. * 5 verschiedene Kanäle pro Sekunde
    => 1/5s Zeit pro Kanal
    * 54 MBit/s
    => ca. 10 MBit pro Kanal
    => ca 1 MByte pro Kanal

    Aus nem Megabyte bekommt man keinesfalls nur Datenmuß. Eine Text-E-Mail ist vielleicht 50KB groß.

  84. @NK: du machst eine milchmädchenrechnung…

    was du angibst sind brutto-werte… netto-werte sind unter idealen bedingungen (geringer abstand zwischen sender und empfänger, keine hindernisse dazwischen) und mit etwas glück *höchstens* halb so groß… da man beim vorbeifahren eben diese idealen bedingungen nicht hat, fällt die netto-datenrate nochmal sehr deutlich… und dann geht davon noch der protokoll-overhead von tcp/ip und den verwendeten Layer7-Protokollen weg… von verlusten durch überlappung mehrerer wlans auf den selben kanälen ganz zu schweigen…

    unterm strich braucht man somit schon für ne 50kb email einiges an glück um die komplett zu erwischen

  85. Das vermutest du nur. Aber okay, ich teste das jetzt, dann sind wir schlauer.

    == Setup ==
    Server: Win7, xampp
    Client: Suse, wget
    Verbindung: 54Mbit-wlan. Beide Geräte stehen nebeneinander, also alles andere als störungsfrei.
    Ich teste mit einer 100MB-Datei und messe dabei die Zeit die wget zur Ausführung braucht mittels time.

    == Ergebnis ==
    137s für 106MB
    Das macht 792kB/s.
    Ein fünftel davon sind 158kB.

    Das sagt natürlich noch lange nix über Googles Absicht aus. Ich finde aber, dass das „die konnten nix nützliches mitschneiden“-Argument nicht gilt. Ich habe es ursprünglich selbst verwenden wollen, es aber bleiben gelassen.

  86. Letztlich ist doch egal, welche und wieviele Daten Google aus ungeschützten Netzen abgefischt hat. Ein Einbrecher bleibt Einbrecher, auch wenn der Einbruch nicht „erfolgreich“ war! Und ungeschützte Netzwerke sind für niemanden – auch nicht für Google – ein Freibrief, um anderer Leute Daten abzugreifen!

    Für mich läßt der Vorfall tief in die Philosophie von Google blicken. Da unternimmt ein Konzern die wohl größte Datensammlung der Geschichte und verwendet in Ihren mobilen Datenstaubsaugern eine schnell zusammengedengelte Software – haarsträubend! Auf was für Fehler und Pannen müssen wir noch gefaßt sein?

    http://www.jan-grosser.de/internet/47-au-weia/211-google-street-view-der-grosse-lauschangriff

    Picasa, Google Docs und den ganzen anderen Bödsinn habe ich noch nie verwendet. Die Google Suchmaschine habe ich inzwischen durch https://eu.ixquick.com/deu/ ersetzt. Nur von YouTube komme ich noch nicht ganz weg …

  87. >@Jan

    Im Gegenschluss heißt das doch:
    Wenn ich in meinem Garten einen Grill stehen habe und dieser Garten von der Straße aus zugänglich ist darf da jeder grillen?

    Eigentlich heißt das wenn du dein Radio ans Fenster stellst,darf das jeder mithören.
    Denn wie soll ich denn auf die idee kommen das du dein radio ans fenster stellst laut machst,und dennoch nicht willst das ich mithöre?

    Dann müsste man von einem ausländer in duetschland ja genauso verlangen das er sich nicht beim roaming auf sein handy verlässt.
    Tut aber glaub ich niemand.

    Zu recht geht jeder der ein handy nutzt davon aus das er jedes netz in das er sich einloggen kann,legal benutzen darf.
    Genauso bei sat empfang.

    Kosten sind dann nochmal ne ander frage.
    Aber den schluß das bei einem offenes netz automatisch davon auszugehen ist,das die nutzung illegal ist,ist absurd.

  88. >Olli sagt

    @Jan: Nein, das WLAN ist auch wenn es offen ist privat. Wie der Nächste schon sagte, wenn du dein Gartentor offen läßt lädts du trotzdem nicht jeden ein, deinen Garten als Park zu benutzen.
    ——–
    Ein Garten ist ein Garten,und ein router ein router.

    Vergleiche kann man gerne machen,aber ein w-lan router bitte mit anderen sendern vergleichen.
    Und wie gesagt käme niemand auf die idee AUSSER irgendwelchen gez heinis,das man diese offenen netze nicht benutzen darf.

    Die freien w-lans sind nun mal öffentlich,davon muss ich als unbedarfter mensch ausgehen.
    Und diese darf ich vollkommen legal mitnutzen.

  89. Jan@Jan:

    „Absurd“ finde ich, Rundfunk (terrestrisch und via Satellit) mit WLAN gleichzusetzen. Ersteres dient der öffentlichen Versorgung, letzteres ist privat. Da steckt im Kern der Unterschied. Und was das alles mit Roaming und Ausländern zu tun hat, verstehe ich absolut nicht …

    Dabei hat Dein Kommentar ganz gut angefangen:
    „Wenn ich in meinem Garten einen Grill stehen habe und dieser Garten von der Straße aus zugänglich ist darf da jeder grillen?“

    Eben nicht! Aber Google-Mitarbeitern würde ich das zutrauen …

  90. @NK:
    > „Beide Geräte stehen nebeneinander, also alles andere als störungsfrei.“
    Hä? störungsfreier als nebeneinander geht wohl kaum… jetzt rechne ma noch distanz und mauern hinzu… da weißt, was auf der straße übrig bleibt…

    @Jan G.: Die „Einbrecher-Schallplatte“ hat nen Sprung, merkste selber, ne? Ein Einbruch wäre es gewesen, wenn Google sich aktiv in die Netze verbunden hätte. Die haben aber lediglich mitgelogt, was über den Äther durch ihr Auto gedrungen ist. Das ist wie, wenn sich zwei in aller Öffentlichkeit anschreien und ich im vorbeigehen nen halben Satz davon klar und deutlich verstehe. Dann belausch ich die auch nicht -.-

    @Jan: genau so siehts aus…

    @Jan G.: Wie schon gesagt: das mit dem gartentor ist ein völlig blödsinniger vergleich… das ist wie, wenn du einen am zebrastreifen überfährst und dann sagst „ein zug hätte auch nicht angehalten, wenn du einfach so über die gleise gelaufen wärst“ -_-

    @norbert: zuhören darf man trotzdem weil nicht der zuhörer, sondern der aufführer gebührenpflichtig wird…

  91. Andreas K says:

    Wenn ich auf der Straße nen Kumpel treffe, mich mit ihm (unverschlüsselt) unterhalte und jemand im Vorbeilaufen zufällig was davon mitbekommt ohne daß wir das merken, macht der sich dann strafbar ?
    Ich denke daß JEDER selbst darauf zu achten hat daß sicherheitsrelevante Inhalte einer Kommunikation dritten nicht zugänglich sind. Ich brüll ja auch nicht die Nummer von meinem Fahrrad-Zahlenschloß durch die Gegend (ist nur ein Beispiel, hab eins mit Schlüssel).

  92. Kleine Anmerkung noch zum Thema GESETZ:

    §202a (1) StGB
    Wer unbefugt sich oder einem anderen Zugang zu Daten, die nicht für ihn bestimmt und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind, unter Überwindung der Zugangssicherung verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    man beachte „und die gegen unberechtigten Zugang besonders gesichert sind“!

    Damit sollte die Diskussion um die Rechtmäßigkeit eigentlich beendet sein. Den von @MichaelWuensch verlinkten Artikel kann ich dazu auch nur empfehlen – sehr lesenswert… sollte selbst dem letzten DAU dazu noch das Verständnis der technischen Grundlage vermitteln…

    edit: hier nochmal der link http://blog.koehntopp.de/archives/2860-Wie-man-aus-Versehen-WLAN-Daten-mitschneidet.html

    Soderle…
    * Argument: „Rechtmäßigkeit“ einstampfen – check
    * Argument: „Absicht / Schnüffelsoftware / Hacking / etcpp“ einstampfen – check

    war sonst noch was?

  93. @luxifer
    Nebeneinander ergibt die maximale Störung. Beide versuchen unabhängig voneinander und daher oft gleichzeitig, Daten zum AP zu schicken. Beide arbeiten zwangsweise auf dem selben Kanal => Störungen.

    Und jetzt melde ich mich erst wieder, wenn du mit was konkreterem kommst als unbelegten Mutmaßungen 😉

  94. Also, aml ehrlich. Mich erschreckt wie die Leute hier denken. Wer sich in ein offenes WLAN einbucht begeht einen Straftatbestand!!!! Ein offenes WLAN ist keine Einladung!!! Mich erschreckt die Naivität der Leute hier und ihre Argumentationen.
    Ja, es ist tatsächlich so. auch ein offenes Wlan ist kein rechtsfreier Raum und ist ein fremdes Netzwerk und somit fremdes Eigentum. Und ja, genau deshalb hinkt ja der Gartentürvergleich eben nicht. Nein, eine öffentliche Ausstrahlung (wie z.B. Radio oder ein Gespräch) ist nicht dasselbe. ein offenes WLAN ist nicht mit öffentlich gleichzusetzen.
    Wer sich heute in ein offenes WLAN einbucht begeht eine Straftat. Derjenige, der es zur Verfügung stellt macht sich zwar der (groben) Fahrlässigkeit schuldig, aber das ändert nichts an der Sache.
    Jungs, lest mal in euren Gesetzesbüchern oder im Internet. Kann ja auch kein Zufall sein, dass die erste Anzeige vorliegt:
    „Eine Strafanzeige gegen Google ist bereits auf dem Weg: Der Jurist Jens Ferner aus Alsdorf bei Aachen erstattete bei der Staatsanwaltschaft Hamburg am Montag wegen des Abhörens, Abfangens und Ausspähens von Daten auf Basis der Paragraphen 202b, 202c StGB, der Paragraphen 89, 148 TKG und der Paragraphen 43 II Nr.3 und 44 BDSG Strafanzeige.“ Zitat heise

  95. @luzifer: Vielleicht solltes du mal weiterlesen…
    § 202b
    Abfangen von Daten

    Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung oder aus der elektromagnetischen Abstrahlung einer Datenverarbeitungsanlage verschafft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

    § 202c
    Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

    (1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
    1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
    2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist,

    herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

    (2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.

    Wieso machen alle die Augen zu und sagen dass das schon passt? Sind wir schon soweit?

  96. @luxifer: Also, wenn meine „Schallplatte mit dem Einbrecher einen Sprung hat“, so hat Deine mit dem WLAN und dem Anschreien auf offener Straße auch einen. Um das Mithören von Geschrei zu unterbinden, muß ich mich entweder schnell entfernen und/oder die Ohren zuhalten. Wenn ich Informationen aus privaten WLAN-Netzen abfischen will, so muß ich schon ’ne Menge Aufwand Treiben: Umkonfiguration der WLAN-Antenne, Programm zum Dumpen der Pakete.
    Es ist völlig haltlos zu behaupten, Google wären die Informationen bloß in den Schoß gefallen. Und den Blödsinn mit dem Versehen glaube ich jedenfalls nicht! Google hat aktiv (und m.E. auch ganz bewußt) technische Vorkehrungen getroffen, um den Datenverkehr abzugreifen.
    Und das ist ja wohl auch noch nicht das Ende der Fahnenstange: http://www.tagesschau.de/inland/google264.html. Google würde es gut stehen, die Technik Ihrer Autos offenzulegen und klarzumachen, welche Daten wann und wo aufgezeichnet werden.

  97. @Olli: „elektromagentische abstrahlung einer datenverarbeitungseinrichtung“ ist z.b. die em-abstrahlung eines tastaturkabels (ja auch das kann man abhören)… und was die nichtöffentliche datenübertragung von der öffentlichen abgrenzt definiert dieses gesetz nicht… daher siehe 202a… da wird definitiv gesagt, dass die daten vor ausspähen besonders gesichtert gewesen sein müssen um den strafbestand zu erfüllen…

    @Jan: so ein blödsinn… um datenpakete aufzufangen musst du sogut wie garkeinen aufwand treiben… was denkst du, wie du an die liste mit zum verbinden verfügbaren wlans kommst, wenn du bei deinem rechner die wlan-suche anschmeißt? das einzige was google „falsch“ gemacht hat, war, die fahrzeuge nicht intelligent genug zu machen, gleich alles außer beacon-paketen wegzuwerfen… und was deinen link angeht: wo ist das problem, wenn google im vorbeifahren zu den fotos noch grobe 3d-modelle anfertigt?

  98. @luzifer: Du machst mir echt Angst. Entweder du arbeitest bei Google oder du blendest echt alles aus…
    ich zitiere gerne nochmals: „Wer unbefugt sich oder einem anderen unter Anwendung von technischen Mitteln nicht für ihn bestimmte Daten (§ 202a Abs. 2) aus einer nichtöffentlichen Datenübermittlung“
    Eine öffentliche Datenübermittlung wäre Radio etc. Ein privates WLAN ist nichtöffentlich, daher ja auch privates WLAN. Da gibt es auch keinen Interpretationsspielraum. Eine öffentliche Datenübermittlung wäre eine Übermittlung die BEWUSST für alle da ist. ein offenes privates WLAN ist unbewusst offen, aber eben genau deshalb nichtöffentlich.
    Das ist tatsächlich so einfach.
    Und dadurch dass Google den Code geschireben hat, weil ihnen die Pakete ja nicht in den Schoss fallen sondern eben aufgezeichnet werden müssen, genau deshalb greift ja dann auch 202c STGB.
    Abgesehen vom StGB gilt ja auch dieses:
    TKG:
    § 89 Abhörverbot, Geheimhaltungspflicht der Betreiber von Empfangsanlagen
    Mit einer Funkanlage dürfen nur Nachrichten, die für den Betreiber der Funkanlage, Funkamateure im Sinne des Gesetzes über den Amateurfunk vom 23. Juni 1997 (BGBl. I S. 1494), die Allgemeinheit oder einen unbestimmten Personenkreis bestimmt sind, abgehört werden. Der Inhalt anderer als in Satz 1 genannter Nachrichten sowie die Tatsache ihres Empfangs dürfen, auch wenn der Empfang unbeabsichtigt geschieht, auch von Personen, für die eine Pflicht zur Geheimhaltung nicht schon nach § 88 besteht, anderen nicht mitgeteilt werden. § 88 Abs. 4 gilt entsprechend. Das Abhören und die Weitergabe von Nachrichten auf Grund besonderer gesetzlicher Ermächtigung bleiben unberührt.
    $148 TKG:
    (1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
    1. entgegen § 89 Satz 1 oder 2 eine Nachricht abhört oder den Inhalt einer Nachricht oder die Tatsache ihres Empfangs einem anderen mitteilt oder
    2. entgegen § 90 Abs. 1 Satz 1 eine dort genannte Sendeanlage
    a) besitzt oder
    b) herstellt, vertreibt, einführt oder sonst in den Geltungsbereich dieses Gesetzes verbringt.

    (2) Handelt der Täter in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 2 Buchstabe b fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

    § 43 II Nr.3 BDSG
    (2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
    3. unbefugt personenbezogene Daten, die nicht allgemein zugänglich sind, abruft oder sich oder einem anderen aus automatisierten Verarbeitungen oder nicht automatisierten Dateien verschafft,
    § 44 BDSG
    (1) Wer eine in § 43 Abs. 2 bezeichnete vorsätzliche Handlung gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Antragsberechtigt sind der Betroffene, die verantwortliche Stelle, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die Aufsichtsbehörde.

    So, und damit wurde Strafanzeige gestellt. Es gibt sehr wohl genug Gesetze um die Privatsphäre zu schützen. Und ganz ehrlich finde ich das auch gut so. Und eine Verharmlosung darf nicht stattfinden.

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