Google veröffentlicht FISA-Anfragen von 2009 bis 2013

Google, Facebook und Microsoft kämpften seit Juni 2013 dafür, dass FISA-Anfragen (Foreign Intelligence Surveillance Act) in den Transparenz-Berichten der Konzerne aufgelistet werden dürfen. Dies geschah nach den ersten Enthüllungen von Edward Snowden, ein Stück weit, um das Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen zu können. Diese Zahlen hat Google jetzt veröffentlicht. Somit darf Google (und vermutlich werden die anderen Firmen folgen) nun alle behördlichen Anfragen veröffentlichen. Die Anfragen werden in Blöcken von 6 Monaten für den Zeitraum und Tausender-Schritten für die Anzahl der Anfragen angegeben. Sagt zwar nichts über die Daten aus, die diverse Geheimdienste sammeln, aber Google sieht es als Schritt in die richtige Richtung, was nachvollziehbar ist. Die Daten werden rückwirkend bis Januar 2009 veröffentlicht.

FISA_Google

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

3 Kommentare

  1. Erwähnenswert ist hier das „Non-content requests“ Metadaten (z.B. Logfiles mit Absender, Empfänger, Uhrzeit usw.) sind und „Content requests“ Emails und Dateien.

  2. Sascha Ostermaier says:

    @Alexander Weber: Siehe „QUELLE:“ wie immer.