
Dank neuer Device Management APIs bekommen die Apps nun außerdem die Möglichkeit eingeräumt, ein entsprechendes Gerät neustarten oder zurücksetzen zu können. Außerdem werde ab sofort OpenGL 2.0 unterstützt und Gerätschaften mit eigener GPU dürfen Hardwarebeschleunigung nutzen.
Des Weiteren werde die sogenannte NXP SprloT i.MX6UL Entwicklerplattform unterstützt; Boards, die auf Intel Edison oder Joule basieren fliegen jedoch von der Support-Liste. Grund hierfür ist, dass Intel die Boards nach und nach vom Markt nehmen will. Entwickler mit entsprechenden Boards sollten demnach auf Developer Preview 4.1 bleiben.
Die Samples von Android Things sind nun im Übrigen direkt im Android Studio zum Import verfügbar. Via File > New > Import Samples sucht man nach dem Begriff „Things“ und bekommt alles zugehörige gelistet. Die Samples umfassen Demos zur Interaktion mit Buttons, Sensoren, LEDs und Displays, aber auch, wie man den Google Assistenten und TensorFlow integriert.
Doch auch ein paar (nicht ganz unwichtige) Fehler wurden bereits in der neuen Version entdeckt:
- dank nicht vollständig funktionierendem Power Management lassen sich genutzte Geräte aktuell nicht in den Ruhezustand bringen
- die Google Play Dienste benötigen nach dem ersten Systemstart noch zwei bis drei Minuten zum Einrichten
- Benutzereingaben wecken eventuell verbundene Displays derzeit nicht auf – sprich: kein Bild trotz Eingabe
Weitere bekannte Fehler werden in den zugehörigen Release Notes thematisiert. Zum Download der Developer Preview 5 geht es hier.