Google verliert gegen Patent-Troll, 125 Millionen Dollar statt Einigung in Aussicht

SimpleAir besitzt ein paar Patente bezüglich Push-Benachrichtigungen und setzt diese gekonnt gegen andere Firmen ein. Selbst produziert man zwar keine Produkte, ist aber ja auch nicht die Aufgabe eines Patent-Trolls. Wie erfolgreich man damit ist, sieht man an vergangenen Fällen. Apple, Microsoft, Motorola und Samsung stehen auf der Liste derer, die sich mit SimpleAir geeinigt haben. In vielen Fällen ist eine Einigung nämlich günstiger als einen Prozess durchzustehen.

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Google erhoffte sich anscheinend einen Sieg im Prozess, anders ist es nicht zu erklären, warum man sich nicht außergerichtlich geeinigt hat. Nun ist der Prozess verloren und im nächsten geht es dann um die Höhe des Schadensersatzes. Mindestens 125 Millionen Dollar stehen im Raum, die an SimpleAir fließen könnten. Das wird Google nicht großartig weh tun, ärgerlich ist es trotzdem.

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Sascha Ostermaier

*Mitglied der Redaktion 2013 bis 2019* Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. Patenttrolle die die Patente nur Kaufen um damit durch verklagen Geld zu machen sind das letzte. Egal gegen wen die da Reiten.

    Ich finde dass man damit auch nicht handeln dürfte und wenn eine Firma pleite geht sollte das Patent verlöschen, aber auch so dass es ein anderer nicht neu anmelden kann.

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