SimpleAir besitzt ein paar Patente bezüglich Push-Benachrichtigungen und setzt diese gekonnt gegen andere Firmen ein. Selbst produziert man zwar keine Produkte, ist aber ja auch nicht die Aufgabe eines Patent-Trolls. Wie erfolgreich man damit ist, sieht man an vergangenen Fällen. Apple, Microsoft, Motorola und Samsung stehen auf der Liste derer, die sich mit SimpleAir geeinigt haben. In vielen Fällen ist eine Einigung nämlich günstiger als einen Prozess durchzustehen.
Google erhoffte sich anscheinend einen Sieg im Prozess, anders ist es nicht zu erklären, warum man sich nicht außergerichtlich geeinigt hat. Nun ist der Prozess verloren und im nächsten geht es dann um die Höhe des Schadensersatzes. Mindestens 125 Millionen Dollar stehen im Raum, die an SimpleAir fließen könnten. Das wird Google nicht großartig weh tun, ärgerlich ist es trotzdem.