
Moodstocks entwickelt Algorithmen zur Erkennung von Gegenständen via Smartphone-Kamera und ist auch im Bereich Machine Learning auffällig. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Moodstocks Ansatz die meiste Arbeit auf dem Gerät selbst erledigt, während Google die Rechenpower der Cloud in Anspruch nimmt. Moodstocks könnte also perfekt zu Googles Zukunftsplänen passen. Deshalb wird das Pariser Start-Up in Googles R&D-Abteilung in Frankreich integriert und dort weiter tüfteln.
Spannendes Gebiet, an dem logischerweise nicht nur Google großes Interesse hat. Sei es Amazon, Microsoft, Facebook, alle Tech-Größen wollen die beste Technik für automatische Abläufe entwickeln, den Nutzer dadurch überzeugen. Wenn man diese Vorgänge nun noch aus der Cloud wieder zurück auf die Geräte bringt, wäre das vor allem in Sachen Sicherheit und Privatsphäre ein gewaltiger Schritt. Allerdings kann man wohl auch sicher sein, dass die Unternehmen, die auf das Sammeln von Daten ausgelegt sind, so schnell nicht darauf verzichten werden.