Google Translate wird zum Babelfisch

Na Freunde der Sonne, wer kennt den Babelfisch? Ich mache es kurz: Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams (lest das Buch, Film ist kein Ersatz). Dort gibt es fiktive Lebewesen, die packt man sich ins Ohr – und diese übersetzen alles hin und her. Redet jemand in ausserirdischen Zungen, so wirst du das quasi live vom Babelfisch im Ohr übersetzt bekommen.

Nun ja – so ein wenig erinnert mich Googles neuste Translate-Version an den Babelfisch. Du redest in deiner Sprache, das Smartphone übersetzt für die fremdsprachige Person, diese antwortet und das Smartphone antwortet in deiner Sprache. Abgefahrenen Kram – überlegt euch mal wie ausgefeilt der Spaß in ein paar Jahren ist! 14 Sprachen unterstützt die neue Google-Translate-App und ihr bekommt sie hier. Hoffentlich übersetzt diese besser als das Web-Interface von Google Translate: Google Translate DE -> EN „Meine Frau hat Kohlmeisen, aber was macht ein Hahn auf meinem Esel?“ oder EN -> DE „one one one“ mal übersetzen 😉

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. Ich denke mal, das ist eine wichtige Entwicklung.
    Für gehörlose Menschen, die von den Lippen des Gesprächspartners ablesen müssen, wäre das eine enorme Erleichterung, sich auch im Ausland „kommunikativ“ bewegen zu können.
    Sicherlich nicht flüssig, aber gut genug, etwas Kontakt zu knüpfen.

  2. @Björn: gar kein schlechtes Smartphone. 😉 Aber das xPhone kann noch bedeutend mehr: http://www.youtube.com/watch?v=r0RqPhr-hdA

  3. Also „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ von deutsch nach russisch hat geklappt. Ist doch ein Anfang. 🙂

  4. CaptainCannabis says:

    Der Tricorder aus Star Trek ist zum Greifen nah 😀

  5. Thorsten Lange says:

    Merke: Die Bremer Stadtmusikanten niemals Google Translate anvertrauen. 🙂
    Und dass ich so viele Jahre nach der Schule nun auch im Englischen noch ornithologisch was dazulerne und garantiert nie wieder vergessen werde … Kohlmeise … wow 🙂

  6. Wenn ich an die Qualität von Google Translate denke, wird es mir schlecht, wenn ich daran denke, dass automatische Übersetzungen in Afghanistan eingesetzt werden. Die sind jetzt seit 10 Jahren dort, hätten in der Zeit nicht ein paar US-Soldaten passables Farsi lernen können? Ich frage mich, wozu das noch führt, dass jeder sein Hirn an Computer auslagert.

  7. Ist ja echt witzig. Wenn ich One One One sage dann übersetzt er mir das in 111. Wenn ich es eintippe dann in den tollen Blödsinn wie auf der normalen Internetseite.

  8. Sehr lustig mit den Kohlmeisen – allerdings leider auch kein korrekter englischer Satz – in dem würde wohl „does“ stehen, nicht „makes“ – dann wärs noch lustiger

  9. Yo, klar, den Kohlmeisensatz wirst du auch mal im echten Leben sagen wollen, ganz klar Sache das! Umgekehrt funktioniert es übrigens prächtig (den englischen schon eher mal irgendwo vorzufindenden Satz ins Deutsche zu übersetzen). Sehe das also weniger als Beweis von GTranslates Unfähigkeit als vielmehr der Tatsache, dass der Fokus auf gebräuchlichen Sätzen liegt 😛

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