Google Translate wird zum Babelfisch

Na Freunde der Sonne, wer kennt den Babelfisch? Ich mache es kurz: Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams (lest das Buch, Film ist kein Ersatz). Dort gibt es fiktive Lebewesen, die packt man sich ins Ohr – und diese übersetzen alles hin und her. Redet jemand in ausserirdischen Zungen, so wirst du das quasi live vom Babelfisch im Ohr übersetzt bekommen.

Nun ja – so ein wenig erinnert mich Googles neuste Translate-Version an den Babelfisch. Du redest in deiner Sprache, das Smartphone übersetzt für die fremdsprachige Person, diese antwortet und das Smartphone antwortet in deiner Sprache. Abgefahrenen Kram – überlegt euch mal wie ausgefeilt der Spaß in ein paar Jahren ist! 14 Sprachen unterstützt die neue Google-Translate-App und ihr bekommt sie hier. Hoffentlich übersetzt diese besser als das Web-Interface von Google Translate: Google Translate DE -> EN „Meine Frau hat Kohlmeisen, aber was macht ein Hahn auf meinem Esel?“ oder EN -> DE „one one one“ mal übersetzen 😉

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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31 Kommentare

  1. „Du redest in deiner Sprache, das Smartphone übersetzt für dei fremdsprachige Person“

    funktioniert wohl noch nicht so ganz?! 😀

  2. Die textuellen Maschinenübersetzungen haben ja schon Probleme genug.
    Wenn dann noch die Spracherkennung als Fehlerquelle hinzukommt, kann ich mir schwer vorstellen, dass das auch außerhalb eines Google-Werbevideos gut funktioniert.

  3. Wo sind denn im Demovideo die Menübuttons beim Nexus S hinverschwunden?

  4. Plastefuchs says:

    Nicht miesepredrig motzen, ausprobieren! 😛

  5. „Google ist Mist“
    wird mit „Google is not crap“ übersetzt ^^

  6. google hat das ganze in afganisthan bei der wiederaufbauhilfe mit dem us militaer vorort schon im einsatz gehabt. ich denke die civile version wird nicht ganz so gut werden (aehnlich wie gps wo man teilweise 10-50m genauigkeit nur hat, als privat mensch). gespannt bin ich trotzdem drauf 🙂

  7. sam? warst du heimlich an der schnapsbar? 😉

  8. Ich glaub der Sam hatte wieder Grappa-Verkostung! 😉

  9. @Lukas

    das ist glaub ich mal sogar in nem Werbevideo gezeigt worden, wenn nichts gedrückt wird sollen die unsichtbar sein… wenn das Display aus ist, sollte alles schwarz erscheinen, man soll dann kein Display oder die Tasten sehen.

  10. Die App Jibbigo macht das auch schon seit längerem, aber noch nicht in sovielen Sprachen. Und kommt direkt aus der Forschung:

    http://www.jibbigo.com/website/index.php

  11. Raumschiff Enterprise lässt Grüßen! 🙂

    Gr

  12. http://www.pomegranatephone.com/ – da gab es das vor 10 Jahren auch schon … als Verarschung 🙂

  13. kann das mal bitte jemand ausprobieren und nen video davon hochladen? ich brauch mal wieder was zum lachen!

  14. Es ist zumindest ein Anfang. Klingt ofmals schrecklich und diee Übersetzungen sind auch lustig, hab das ganze in Spanisch, Englisch und Deutsch probiert. Aber zumindest kann man sich, insofern der oder die Gegenüber sich auf ein wenig Computerlauderwelsch einstellt, verständlich machen. Ich bin schon gespannt wie weit sich das entwickelt. Jetzt müssen die Provider nur noch die Daten-Tarife entsprechend gestalten, das man im Auslang auch etwas damit anfangen kann. Es wäre ja unschön wegen einer kleinen Frage hin und wieder das Konto zu plündern, da wäre das dauerhafte Mitführen eines menschlichen Dolmetschers wahrscheinlich preiswerter 🙂

  15. ich weiß schon, welchen satz ich als erstes ausprobiere….
    1. Gehe zu Google Translator
    2. Übersetze von Deutsch nach Englisch
    3. Gib ein: meine Nachbarin hat Kohlmeisen aber was macht ein Hahn auf meinem Esel

  16. Just great!

  17. Gibt es mit dem Programm „Communicate“ auch schon länger als freie App für Android.
    Aber ich denke bei google wird es evtl. schneller weiter entwickelt werden.

  18. Ich sage nur 42. 😉

  19. Ich denke mal, das ist eine wichtige Entwicklung.
    Für gehörlose Menschen, die von den Lippen des Gesprächspartners ablesen müssen, wäre das eine enorme Erleichterung, sich auch im Ausland „kommunikativ“ bewegen zu können.
    Sicherlich nicht flüssig, aber gut genug, etwas Kontakt zu knüpfen.

  20. @Björn: gar kein schlechtes Smartphone. 😉 Aber das xPhone kann noch bedeutend mehr: http://www.youtube.com/watch?v=r0RqPhr-hdA

  21. Also „Guten Tag“ und „Auf Wiedersehen“ von deutsch nach russisch hat geklappt. Ist doch ein Anfang. 🙂

  22. CaptainCannabis says:

    Der Tricorder aus Star Trek ist zum Greifen nah 😀

  23. Thorsten Lange says:

    Merke: Die Bremer Stadtmusikanten niemals Google Translate anvertrauen. 🙂
    Und dass ich so viele Jahre nach der Schule nun auch im Englischen noch ornithologisch was dazulerne und garantiert nie wieder vergessen werde … Kohlmeise … wow 🙂

  24. Wenn ich an die Qualität von Google Translate denke, wird es mir schlecht, wenn ich daran denke, dass automatische Übersetzungen in Afghanistan eingesetzt werden. Die sind jetzt seit 10 Jahren dort, hätten in der Zeit nicht ein paar US-Soldaten passables Farsi lernen können? Ich frage mich, wozu das noch führt, dass jeder sein Hirn an Computer auslagert.

  25. Ist ja echt witzig. Wenn ich One One One sage dann übersetzt er mir das in 111. Wenn ich es eintippe dann in den tollen Blödsinn wie auf der normalen Internetseite.

  26. Sehr lustig mit den Kohlmeisen – allerdings leider auch kein korrekter englischer Satz – in dem würde wohl „does“ stehen, nicht „makes“ – dann wärs noch lustiger

  27. Yo, klar, den Kohlmeisensatz wirst du auch mal im echten Leben sagen wollen, ganz klar Sache das! Umgekehrt funktioniert es übrigens prächtig (den englischen schon eher mal irgendwo vorzufindenden Satz ins Deutsche zu übersetzen). Sehe das also weniger als Beweis von GTranslates Unfähigkeit als vielmehr der Tatsache, dass der Fokus auf gebräuchlichen Sätzen liegt 😛

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