Google testet mit dem Internet verbundenes Thermostat

Google soll an einem Thermostat mit Internetanbindung arbeiten. Besser gesagt, wird dieses Thermostat bereits intern und auch extern getestet. Das Ganze soll Teil des Energy Sense Programms von Google sein. Ziel ist die Analyse der Daten und entsprechende Anwendungen, um letztendlich Energie einzusparen. Die Hardware dazu wird nicht extra für Google angefertigt, allerdings könnte Ecobee trotzdem die Hardware liefern.

Thermostat

Der Chef von Ecobee sagt, dass man nicht mit Google zusammenarbeite, dies allerdings nicht ausschließt, dass Google nicht die Geräte verwende. Ob und wann Google dieses mit dem Internet verbundene Thermostat auf den Markt bringt, ist offen. Ich gebe einmal eine vorsichtige Schätzung ab, dass dies zumindest nicht mehr 2013 der Fall sein wird. Es gibt ja bereits ein paar ähnliche Lösungen, sind solche für Euch interessant?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Nächster Halt... (@Taunusanlage) says:

    Wieder so ein Quatsch für Spielkinder. Wenn man dann morgens nach Hause kommt und vergessen hat nachts wieder die Heizung per Smartphone anzuwerfen, ist das Geheule groß.

  2. gute sache-wär sofort dabei- mir taugt hausautomation.

  3. Meiner Meinung nach wirklich nur sinnvoll, wenn das ein Big Player wie Google auf dem Markt wirft. Und auch dann nur wenn offene Standards oder api’s benutzt werden. Ansonsten machen alle ihre eigene kleine Suppe.

  4. Ich habe einem Freund vor über einem Jahr das MAXX System von elv empfohlen.
    Er ist Single und arbeitet im Schicht-Dienst (alle 2-3 Tage wechseln), da macht ein normal programmierbares Thermostat keinen Sinn.
    Er ist jetzt tierisch begeistert, besonder der Funk-Eco-Taster den man an der Wohnungstür anbringen kann ist praktisch, drückt man da drauf werden sofort alle Heizkörper auf Spar-Temperatur geschaltet.
    Und per Handy oder Web schaltet er sie halt eine halbe Stunde bevor er zuhause ist wieder an.

  5. also quasi sowas wie NEST oder TADO ?

  6. Da schließe ich mich Jimmy an, zumal der Preis auch stimmen muss. Wenn ein Thermostat, wie beim Nest, den Preis eines Mittelklasse Smartphones hat läuft da etwas falsch. In einer zu hohen Preisklasse bleibt es ein Gimmick, wird es aber so attraktiv dass es ein großer Teil auf der Welt einsetzt könnte es einen deutlich spürbaren Einfluss haben.

  7. Hausautomation mit günstigen Preisen und offenen Standards ist definitiv eine prima Sache!

  8. Design, wie beim Nest, Preise, wie bei Conrad, offene Standards und sinnvolle Erweiterungen – dazu noch die Möglichkeit, über eigene Server zu gehen (ich finde die Wahlmöglichkeit wichtig) – das wäre schon was.

    Aber ob amerikanische Systeme in Deutschland einsetzbar wären?

    Ich bin gespannt, was sich da entwickelt – auch ohne Google – denn leider sind die bisher in Deutschland verfügbaren Systeme hässlich, teuer und unflexibel.

  9. ich hoffe, dass das Bild nur eine Testhardware zeigt 😉 Ansonsten ist die Idee gut. Bislang nutze ich ein System von Max-eQ3.Auch mit Internetanschluss.
    Ich hoffe, dass die komplette Hardware bald erschwinglich wird, so dass man auch Häuser in Gänze nachrüsten kann. Denn noch ist ganzheitliche Home Automation einfach zu teuer.

  10. Klaus Dieter says:

    Besonders tolle wäre es, wenn sich das Haus an den Standorten der Smartphones orientiert. Also sind alle Smartphones außer Haus wird gespart. Nähern sich die Smartphones wieder der Wohnung heizt es wieder hoch. Das wäre ja zusammen mit google ohne weiteres machbar.

  11. So ein offener Standard an denen sich die großen Unternehmen aus der elektrotechnischen und Gebäudemanagementindustrie halten das wäre was… ich würd es KNX nennen, das klingt modern….

    @Nächster Halt…

    Das eben das problem bei dem Spielzeug das hier immer vorgestellt wird und einer Hausautomatisierung. Bei ner anständigen Hausautomatisierung stelle ich an der Heizung gar nix mehr ein, die läuft einfach so wie sie soll.

  12. Eine Orientierung der Heizung am Standort des Smartphones gibt es bereits, tado ist damit in diesem Jahr recht erfolgreich gestartet, wie mir scheint.

    Das Smarthome wird sich nur über mobile Anwendungen und Apps durchsetzen. Wenn man auf Standards, wie KNX wartet, dann kann man noch lange warten. Der Markt bewegt sich daran vorbei, allenfalls Qivicon könnte zu einem Standard werden.

  13. Und kein Touch Display? Ein langweiliger Schalter aus dem letzten Jahrhundert? Das ist nicht Euer Ernst 😉

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