Google testet Invisible reCAPTCHA

recaptcha_logoVielen von uns sind sie schon einmal begegnet: Captachs und reCaptchas. Sie sollen Anbieter von Webseiten, Foren und Formularen vor (meist) automatisiertem Spam beschützen. Hier gibt es diverse Lösungsansätze. Das geht hin von wechselnden Namen für die Formularfelder, dem Anklicken von Bildern, Eingeben von Texten bis hin zum Ausrechnen von Mathematikaufgaben. Googles bekanntes reCaptcha setzt derzeit auf das „Ich bin kein Roboter“. Hierbei muss der Nutzer ein Haken in ein Kästchen setzen, um sich als Mensch und nicht als Spammer auszugeben.

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Im Hintergrund testet Google dann noch diverse Aspekte und letzten Endes wird die Eingabe erlaubt oder nicht. Nun wird Google bald das Invisible reCAPTCHA anbieten, hierbei ist keine Interaktion mit irgendwelchen speziellen Feldern durch den Nutzer vonnöten. Die Technik als solches ist nicht neu, schon in der Vergangenheit versuchten Entwickler die Spambots zu überlisten, in dem sie für den Nutzer unsichtbare Inhalte anboten, die von den Spambots gefressen wurden. Google setzt auf einige Techniken, die man nicht verraten will, zudem kommt Risikoanalysetechnologie zum Einsatz, um Menschen vom Spambot zu trennen. Betreiber von Formularen, Seiten und anderen Inhalten, die auf reCaptcha setzen, können bereits jetzt die neue Google-Technologie ausprobieren, auf dieser Seite werdet ihr fündig.

(danke Patrik!)

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

13 Kommentare

  1. Heist das jetzt das der Milliardenfache Zwang die Google Streetview Bilder zu taggen(Hausnummern, Schilder, Geschäfte) nicht mehr nötig ist weil sie durch sind?

    Schön wenn man Zwangsarbeit so gut vermitteln kann. Ich bin da schon ein bisserl neidisch.
    Dumm ist halt nur das sie so immer mächtiger werden denn Daten==Geld==Macht

  2. @heinz Inge weil das ja so unglaubliche Arbeit war, dass sie den Begriff „Zwangsarbeit“ verdient hat.

    Wird dir jeder Zwangsarbeiter zustimmen…

  3. Zwangsarbeit würde ich das nicht nennen, denn niemand muss diese Dinger ausfüllen. Einfach auf den Dienst/ das Angebot hinter dem Captcha verzichten und woanders hinsurfen.

    Im Zweifel kann man sich ja an die Betreiber der Seiten/Dienste wenden, die die Dinger einsetzen (müssen) und sich da beschweren. Ach ja, und bedanken bei den Spammern.

  4. Star Craftler says:

    irgendwie hab ich nicht kapiert was jetzt neu sein soll. Steht auch nirgends ????

  5. ^ Folge mal dem Link, da steht was neu ist. Du musst nur den Haken setzen, ein Algorithmus erkennt ob du ein Mensch bist. Und wenn nicht dann werden immer noch Captchas gezeigt. Hausnummern von StreetView und Fotos/Objekterkennung. Man trainiert also immer noch ehrenamtlich Google’s Datenbanken.

    Ich mache es seit jeher so wie von @Hans beschrieben. Eine Seite die reCaptcha einsetzt verlasse ich gleich.

  6. @heinz also beim taggen helfen ist es heutzutage eher weniger, immerhin muss google selbst ja die richtige antwort kennen. früher bei den Zwei wörtern war das noch anders, da war eins bekannt und das andere nicht.

    @kalle, den Haken gibts schon ne weile, das was jetzt kommen soll ist ein unsichtbares captcha, also wenn alles mehr oder weniger stimmt fällt sogar der Haken weg.

  7. Bei dieser Sache gibt es doch einen Haken …

  8. @Matthias dann lass mal hören.

  9. @My1
    Ironie ist schon schwer zu verstehen..

  10. vor allen als asperger.

  11. Ich verstehe es auch nicht…. Diese „I am not a Robot“ kenn ich mindestens schon ein Jahr… Was ist daran Neu???

  12. @chris, is klar das ist ja auch nur die Einleitung. Google plant eben auch diesen Haken beiseite zu schieben.

  13. Ah ok… in Kombination mit dem Link kommt man nur auf die Beschreibung des ReCaptchas mit Haken. Das hat mich etwas verwirrt 😛