Google Teachable Machine 2.0 – Google bringt euch Machine Learning näher

Wolltet ihr schon immer mal etwas tiefer in die Materie rund um Machine Learning und Künstliche Intelligenz einsteigen, euch schreckte aber die hohe Komplexität in diesem Bereich ab? Google hat eine Lösung für euch, die sicherlich nicht alle Use Cases abdeckt, das Thema aber deutlich verständlicher und quasi für jeden nutzbar macht. In der Google Cloud hat Google bereits einen Service, der sehr einfach zu nutzen ist und auf den Namen AutoML hört. Aber auch dieses Modell muss man mit Bildern etc. trainieren und anpassen. Version 2.0 von Techable Machine bringt Machine Learning auch auf eurem Desktop und ist verdammt einfach zu nutzen.

Im Endeffekt besteht die Nutzung aus drei verschiedenen Schritten. Zuerst müsst ihr dem neuronalen Netz von Google Material geben (Bilder, bestimmte Körperhaltungen oder Audio), sodass das Modell trainiert werden kann. Möchtet ihr zum Beispiel, dass intelligent bestimmte Objekte in Bildern erkannt werden, dann wählt ihr entweder Bilder aus, die Gläser, Blumen oder was auch immer enthalten und ladet diese hoch, oder ihr nutzt die Webcam eures Computers und haltet die Objekte einfach davor. Nun sagt ihr dem Modell noch: „Das sind Bilder von einer Blume“ und so weiter.

Habt ihr eure Daten eingespeist, folgt ein einfacher aber wichtiger Schritt. Das eigentliche Training. Hier klickt man mehr oder weniger nur auf einen Button. Experten können noch die Iterationen, Lernrate etc. anpassen.

Ist das Modell erfolgreich mit Daten gefüttert und trainiert worden, folgt das Testen. Auch das geht direkt innerhalb der Teachable Machine. So könnt ihr beispielsweise eure Webcam nutzen, um die KI erkennen zu lassen, was ihr vor die Linse haltet.

Schlussendlich kann das trainierte Modell entweder in Online- oder Offline-Projekten genutzt werden. Trainiert ihr ein Model, Handbewegungen zu erkennen, könnt ihr zum Beispiel eine Gestensteuerung in eure App bannen und vieles mehr. Schaut doch mal rein.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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3 Kommentare

  1. Zumindest für die Bildersuche gibt es auf dem Desktop schon länger:
    Ich lade ein Bild hoch und lasse nach ähnlichen Bildern suchen. So überprüfe ich regelmäßig, ob eins meiner Fotos außerhalb meiner Social Media Accounts und meiner eigenen Seiten auftaucht.
    Leider funktioniert das nicht per Handy.

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