Google Takeout: Sicherung direkt zu anderen Cloud-Diensten exportieren

Google bietet schon seit langem per Google Takeout die Möglichkeit an, seine Daten komplett oder nur von einem bestimmten Dienst herunterzuladen. Es gibt neben dem direkten Download auf eurem PC / Mac oder Laptop auch die Möglichkeit, die gesicherten Daten direkt zu einem Cloud-Dienst zu schieben, wo man eventuell sowieso schon seine Backups liegen hat. Dem einen oder anderen ist diese Option vielleicht nicht bekannt, daher lasst uns kurz einen Blick hinein werfen, wie es genau funktioniert.

Im ersten Schritt müsst ihr Google Takeout besuchen und könnt dort nun festlegen, welche Daten ihr herunterladen möchtet. Nehmen wir als Beispiel in diesem Fall an, ihr wollt eure Fotos herunterladen und auf ein neu gekauftes NAS von Synology sichern. Ihr hakt also die entsprechende Option an.

Nun folgt der Schritt, bei dem ihr festlegen könnt, in welchem Format die Dateien sein sollen. Ihr habt dabei die Auswahl zwischen zip und tgz, könnt auswählen ob es sich um einen einmaligen Download handelt oder ihr in regelmäßigen Abständen Exporte sichern möchtet. Weiterhin könnt ihr noch die Dateigröße der Pakete auswählen, 1, 2, 4, 10 und 50GB stehen dabei zur Verfügung.

Die entscheidende Auswahl ist jedoch die „Liefermethode“. Hier ist standardmäßig das senden eines Links an eure Mail-Adresse ausgewählt. Klickt ihr darauf, könnt ihr nun auswählen, ob ihr die Exporte in Google Drive, Dropbox, OneDrive oder Box sichern möchtet. Dabei überspringt ihr sozusagen den lokalen Download und den manuellen Upload in einen anderen Cloud-Speicher.

Lasst uns in diesem Fall Dropbox auswählen. Klickt ihr auf „Weiter“, müsst ihr noch euren Dropbox-Account mit Google verknüpfen.

Das ist es im Prinzip auch schon. Jetzt ist Warten angesagt. Je nachdem wie viele Daten ihr bei Google lagert, können die Archive doch relativ viel Platz wegnehmen. Bis zu mehreren Tagen kann die Sicherung dauern. Ihr bekommt eine Mail von Google wenn der Export abgeschlossen ist und findet die Archive dann in dem Ziel der Wahl.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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5 Kommentare

  1. Das heisst im Umkehrschluss, Google hat bereits seine AI-Algorithmen anhand der bis jetzt bereitgestellten Daten soweit trainiert, das zukuenftige Daten gar nicht mehr gebraucht werden. Der Algorithmus weiss bereits, wer wann wie wo was macht.

    • Oder Google möchte wissen wohin die Nutzer wechseln. Meine Vermutung ist außerdem, dass man sich eher Google anvertraut, wenn man eine Option hat seine Daten wieder mitzunehmen.

  2. Gute Option, danke für den Hinweis.

  3. Danke für die Einführung ins Wunschkonzert:
    Möglichkeit, Daten … herunterzuladen, Möglichkeit, zu nem Cloud-Dienst zu schieben, auf ein NEU gekauftes NAS von SYNOLOGY sichern [… ? … ? … altes ?? … älteres von Medion ??? …] – … entscheidende Auswahl: „Liefermethode“. … in Google Drive [geht Google zu Google am schnellsten? ist diese Variante bei End-Ziel NAS von Medion das sinnvollste?] …

    Und für mich Unerfahrenen: Wie check ich zunächst, welche Daten von mir bei ‚meinem Freund‘ lagern?

  4. Christian Schubert says:

    Super Tipp, aber wie lösche ich dann alle meine Fotos bei Onkel Google?

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