Google Street View und Datenschutz

Mensch Leute – wir haben noch gar nicht über Google Street View und Datenschutz diskutiert – dabei ist es doch gerade ein Bombenthema in so ziemlich allen Medien. Da positionieren sich Opa und Oma schön vor dem kleinen Häuschen, lassen sich von Zeitung und TV inklusive Haus ablichten und filmen – regen sich aber über Google Street View auf. Ich komme aus dem Ruhrpott – da hängen alte Leute den ganzen Tag am Fenster und betreiben Street View 😉

Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal kommen Ende 2010 unter die Google’sche Lupe.

Die Jungs von Google haben einen Presseverteiler rumgeschickt, aus dem auch hervorgeht, wo und wann ihr euch beschweren könnt bzw. Widerspruch gegen Google Street View einlegen könnt. Dann wird euer Häuschen eben verpixelt in Google Maps dargestellt.

Dafür könnt ihr eine E-Mail schreiben, ab nächster Woche ein Onlineformular nutzen oder erst in Google Maps stöbern und auf MELDEN klicken. Denn dann kann im Nachhinein gepixelt werden. Falls wer nicht im Verteiler ist oder die News gelesen hat (danach gehts mir meinem Blabla weiter):

Option 1: Senden Sie einen Antrag mit genauen Angaben an Google. Das geht per E-Mail an streetview-deutschland@google.com oder per Brief an Google Germany GmbH, betr.: Street View, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg.

Seit April 2009 können Eigentümer und Mieter in Deutschland auf den oben beschriebenen Wegen ihre Anträge an Google senden, um die Unkenntlichmachung ihres Hauses/ihrer Wohnung in Street View zu veranlassen.

Die Anträge, die per Brief eingereicht wurden, werden wie versprochen umgesetzt, bevor die entsprechenden Abbildungen in Street View verfügbar gemacht werden, und es sind seitens des Antragsstellers keine weiteren Maßnahmen erforderlich.
Antragsteller, die uns per E-Mail geschrieben haben, bekommen wie ihnen angekündigt eine Nachricht mit der Bitte, das in Option 2 beschriebene Online-Tool zu benutzen.

Eigentümer und Mieter können Google weiterhin Anträge per Brief senden. Eigentümer und Mieter aus den 20 Städten, die Google noch dieses Jahr in Street View verfügbar machen wird, beachten bitte Folgendes: Damit Ihr Antrag rechtzeitig vor der Einführung von Street View umgesetzt werden kann, muss der Brief mit Poststempel vom spätestens 21. September 2010 datiert sein. Alle rechtzeitig eingereichten Anträge werden vor Start umgesetzt.

Option 2: Verwenden Sie das ab nächster Woche (KW33) verfügbare Online-Tool
Das Online-Tool ist eine zusätzliche, ergänzende Möglichkeit für Mieter und Eigentümer in Deutschland, wie sie Google mit der Vorab-Unkenntlichmachung ihres Hauses beauftragen können, sofern sie dies nicht bereits zuvor per Brief getan haben.

Das Tool ist ein neues Instrument und wird für jene 20 Städte, die wie angekündigt als erste Städte via Street View in Deutschland online gestellt werden, für einen begrenzten Zeitraum bis Mitternacht (23.59 Uhr) am 15. September 2010 verfügbar sein.

Das Tool wird für alle anderen deutschen Städte und Gemeinden auch weiterhin bis ins nächste Jahr online zur Verfügung stehen, um auch in allen anderen deutschen Städten und Gemeinden die Vorab-Unkenntlichmachung von Bildern zu ermöglichen, bevor Street View für diese Städte und Gemeinden freigeschaltet wird.

Wer bereits per Brief die Vorab-Unkenntlichmachung seines Hauses beantragt hat, muss dies nicht nochmals mit Hilfe des Tools wiederholen. Diese Anträge werden bereits bearbeitet.
Sowohl die online- wie offline eingereichten Widersprüche für die 20 Städte müssen vor den oben genannten Terminen eingegangen sein, um ausreichend Zeit für die Bearbeitung vor Launch zu ermöglichen.

Option 3: Street View nach der Einführung in Deutschland ausprobieren und erst dann entscheiden, ob man per Street View-Reporting-Link innerhalb des Dienstes das Haus/die Wohnung unkenntlich machen möchte.
Den Start von Street View auch in Deutschland abzuwarten, bietet den Vorteil, dass Nutzer den Dienst selbst ausprobieren, die Abbildung ihres Hauses/ihrer Wohnung ansehen und die Vorteile von 360-Grad-Straßenansichten auch in Deutschland in der Praxis erfahren können, bevor sie die Unkenntlichmachung von Aufnahmen unwiederbringlich beantragen.

Wie für Street View in aller Welt gängig, können Nutzer auch nach der Bereitstellung des Dienstes in Deutschland ganz einfach auf den Link „Ein Problem melden“ links unten auf jedem einzelnen Street View-Bild klicken. Damit können Sie Google informieren, wenn Ihr Haus/Ihre Wohnung nachträglich unkenntlich gemacht werden soll.


Größere Kartenansicht
So, das war die Mail von Google zum Thema Street View in Deutschland. Ich habe sehr viel gelesen in den Tagen. Meinungen von klugen Köpfen und von Idioten. Mich interessiert aber eure Meinung zu Google Street View.

Ich selber werde nicht pixeln lassen (außer in 8Bit). Ich finde die Maps und auch Street View klasse. Klar, Autonummern und Personen müssen raus. Ich freue mich auf virtuelle Spaziergänge durch Städte und kann auch meinen Urlaub planen. Und wer keinen Urlaub hat, der kann durch die Maps streifen. Aber vielleicht übersehe ich ja etwas…

Also, wie sieht eure Sicht der Dinge aus? Freue mich auf eine rege Diskussion 🙂

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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52 Kommentare

  1. Jede Kritik an GSV ist vorgestrig, hysterisch und lächerlich. Und Eisenbahn fahren mit mehr als 15 km/h macht verrückt.

  2. Pervers, wie alles von Google.

  3. Eigentlich muss man gar nicht darüber diskutieren, da Google keinerlei Privatsphäre verletzt, weil sie nur den öffentlichen Raum fotografieren. Klar Gesichter und Kennzeichen müssen raus, aber das reicht dann auch schon.

    Die ganze Debatte wurde nur von einpaar schwachköpfigen Journalisten angezettelt, die irgendwelche schwachköpfige Datenschützer um Stellungnahme gebeten haben. Es gibt doch schon längt Dienste die das selbe wie Street View tun und zwar in Deutschland.

    http://www.wiwo.de/technik-wissen/die-stillen-nachahmer-von-street-view-437663/

  4. Diese ganze Diskussion ist schizophren und lächerlich.
    Wir sollten uns lieber um die echten Datenskandale kümmern.
    Die Bilder sind Momentaufnahmen und ggf. Jahre alt und aus öffentlichen Raum aufgenommen (muss ich etwa bald mit verbundenen Augen durch die Straßen gehen, ich könnte ja jemandes Haus sehen), ich frage mich wie „Persönlichkeitsrechte“ verletzt werden können. Zumal Autokennzeichen und Personen ja unkenntlich gemacht werden.

  5. Ich finde Street View gut und habe nichts dagegen. Ich finde das sich die Deutsch zu viel darüber aufregen, in andern Ländern hat es ja auch ohne Probleme geklappt. Am schlimmsten sind aber die die keine Ahnung haben und sich Street View nie angeschaut haben und meine das Street View scheiße ist.

  6. ich frag mich nur, was das ganze Theater soll. Der BGH hat zu diesem Thema ein Grundsatzurteil gefällt. (BGH GRUR 1990) Welches die so genannte Panoramafreiheit anbelangt (UrhG §59, welche auf der EU-Richtlinie 2001/29/EG basiert). Vereinfacht also, alles was von der Straße aus sichtbar ist, darf auch abgelichtet und publiziert werden. Davon sind in der Tat Persönlichkeitsrechte ausgenommen (Recht am eigenen Bild/Abbild), da Personen aber generell unkenntlich bzw. seit Neuestem sogar ganz aus dem Bild gelöscht werden, widerspricht auch dieses dem nicht.

    Schuld an diesem ganzen Theater sind wiedermal die Medien , die aus einer Mücke einen Elefanten machen und diesen dann durchs Dorf treiben. Unsere Politikelite, beschränkt wie sie nun einmal ist, weiß nichts besseres zu tun, als auf diesen Zug aufzuspringen. Sie macht Stimmung dagegen, nur um von den ernsten Themen, welche wirklich angegangen werden müssten, abzulenken und bricht im blinden Aktionismus irgendwelche Aktionen vom Zaun, die dann vor Gericht sowieso wieder keinen Bestand haben. Bestes Beispiel, Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung, nachträgliche Sicherungsverwahrung, HartzVI-Regelsätze etc. pp. um nur einge wenige zu nennen.

    In diesem Sinne: erst groben Überblick verschaffen, dann geeignete Quellen raussuchen, dann lesen und erst dann sich eine Meinung darüber bilden. So war es zumindest mit der Diplomarbeit und so sollte man es auch mit allen anderen „heißen Eisen“ handhaben.

  7. Für alle die Google Street View scheiße finden gibt es ja noch http://www.sightwalk.de 😀

  8. @sszhd „ich frag mich nur, was das ganze Theater soll“
    Das ganze dient der Ablenkung und kommt der Politik gerade recht.
    Wir sollten und lieber über SWIFT, VDS und ELENA gedanken machen.

  9. Mir ist das schlicht und ergreifend total wurscht.
    Solang ich nicht da iwo zu sehen bin oder die Einrichtung durch mein Fenster klar zu erkennen ist.
    Nr.Schilder müssen wech. Klar. Personen bzw. gesichter müssen wech. Klar.
    Ich wäre aber auch dafür das alles was hinter der hecke los ist auch wech muss. Sonst brauch ich auch keine Hecke wenn ich will das jeder dahinter gucken kann. Oder?
    Sonst ist StreetView natürlich ne klasse Sache. Ich kann quasi einen Virtuellen Kurzurlaub machen und mir die Städte ansehen.
    Vielleicht können wir uns ja auch iwann auf GoogleMuseumView freuen. So wie das tolle Video von GoogleHomeView nur halt in eh öffentlichen Gebäuden.

    Sollen die halt machen. Auch wenn es schon jedem klar ist, dass es für Menschen mit bösen Absichten eine Erleichterung ist, sich um ihr nächstes Objekt einen relativ guten Objektiven Eindruck zu machen.

  10. Jetzt am Wochenende ist bei uns in Leverkusen Bierbörse – eine der Besten wie ich finde. Es wird wieder sehr viele „Idioten“ geben, die mit dem Alkohol nicht umgehen können und denen es nichts ausmacht, von 10.000en bekannten und fremden Mitmenschen besoffen in irgendwelchen Ecken liegend gesehen zu werden. Ich kann da mit den Kritiken an GSV nicht wirklich viel anfangen.

    Ein Beispiel: Ein Mieter verhindert die Aufnahme des hauses, in dem er zur Miete wohnt. Einige Zeit später muß er umziehen und landet in einem Haus, das bei GSV aufgenommen wurde. Versucht er das Haus dann nachträglich auch pixeln zu lassen?

    Beispiel Einbruchsvorbereitung: Manch einer unterstellt, dass einbrecher potentiell lukrative gegenden per GSV auskundschaften. Ein oder zwei gepixelte Häuser werden die nicht daran hindern.

    Ich persönlich finde GSV nicht schlecht, ermöglicht es doch gegenden anzuschauen, bevor man dort hin fährt.

    Was den Datenschutz angeht frag ich mich allerdings, aus welchem Grund auch WLan Informationen mit aufgezeichnet werden. Dass das nicht „aus Versehen“ geschieht ist klar, denn Kameras können sowas von alleine nicht wirklich – hier ist vorsätzlich anderes Equipment mit eingebaut worden um diese Informationen vorsätzlich zu bekommen. Hier unterstelle ich Google allerdings einen vorsätzlichen Versuch des mehrfachen Datendiebstahls, zumindest aber massive vorsätzliche Datenschutzverstöße…

  11. Bin ganz deiner Meinung und bin, schon aus beruflicher Sicht, froh wenn die endlich vorbeikommen. Hoffentlich passiert das im Sommer oder wenn Winter dann mit vieeeel Schnee auf dem Dach. 😉

  12. ich seh das eher so: Die Leute regen sich halt auf weils neu ist. in 1 Jahr interessiert das keine Sau mehr. Beispiel: Würde es kein Telefonbücher geben und jmd käme gerade auf die Idee sowas herauszubringen wäre der Aufschrei groß. Gibt es sowas aber, wie es ja der Fall ist, und ist es gewohnheit dann regt sich keiner auf. Oder anderes Bsp: Google Maps mit SatBildern. Regt sich da noch einer auf ? Nein. Genau so- wirds auch mit GSV sein. und wer wirklich meint er will was nicht zeigen-> kann er ja machen…

  13. Eindeutig PRO Street View.
    Fragen: Kann jetzt jeder ‚Depp‘ sagen: dat is doch bei uns da vorne, ‚ande Kreuzung bein Bäcka .. gleich mal Antrag stellen ..
    Kommen dann PRO Google-Aktivisten und pflastern ein geblocktes / verpixeltes Haus mit Panoramio Fotos zu ..
    Warum bekam / bekommt eigentlich sightwalk.de zB. nicht die Auflagen wie Google ..
    Was ist denn mit Seiten wie zB. berlin-street-view.de .. gar nix verpixelt ..
    Andere Sachen wurden ja oben schon erwähnt; sonst ist ja zumindest in Bonn, ähhh Berlin Datenschutz bisher auch anders definiert worden, liebe Frau I. Aigner .. ich lach mich tot, wenn ich diesen populistischen Aktionismus aus Reihen der Politik sehe ..
    Matze

  14. Klar solln doch ihre Bilder machen, ich glaube ich mach ne Firma auf und mach die Bilder selbst bis das jemand mitbekommt wer ich bin mach ich Google ein Angebot die können gerne meine Bilder benutzen (gegen Bezahlung).
    Lustig wirds wenn die wie aufn Video fahren die fahren auf der falschen Seite.
    Ich schreib nicht was ich über unsere Chefs in Berlin halte, aber die regen sich über Datenschutz auf ? man ich bin aus Bayern da ist Google das kleinste Übel.
    Wenn die lustigen Politiker uns so schützen wolln solln sie Proxy für alle einführen (achja bekommt JAP noch öffentliche Mittel) und die Google-Dienste selbst aufbauen und dann für alle gesicherte Verbindungen und das alles als Grundrecht und dann natürlich unabhängig. Und nur um Caschy zu ärgern stell ich mich ab heute mit ner CLUBfahne auf die Straße und warte auf Google 🙂

  15. Wenn ich ehrlich sein muss– Carstens Haus habe ich schon in mehreren Map-Diensten genauestens unter die Lupe genommen. (Bisher hab ichs immer am roten Auto erkannt— jetz kommt ja n schwarzes dazu 🙂 ) – Sowohl die Vogelperspektive in den Bing Maps als auch Google Maps und Google Earth. Sonderlich interessant wars eigentlich nicht und ansich hab ichs nur aus reiner Neugierde gemacht. Street View wäre eine interessante Sache mehr, wobei ich da eigentlich auch keine großen Knaller erwarte.. Die meißten Häuser sind doch einfach nur Häuser und nicht irgendwelche Schlösser dessen Geheimtüren man auf alle Fälle verstecken muss… Ich sag ma so – Nudisten-WGs können das ja beantragen, aber aus reinem Paranoismus würde ich nie ein ganzes Haus verpixeln lassen. Personen müssen raus, am besten so weit wies nur irgendwie geht, genau so siehts mit Fenstern aus… Und wem sein eigenes Auto so wertvoll ist kanns ja auch gerne verpixeln lassen.

    Ich werd nur mich verpixeln lassen, im Londoner Streetview hab ich sogar schon ein Paar Leutz gemeldet dessen Köpfe noch klar und deutlich zu sehen waren… Mit Grundstücken hab ich da keine Probleme…

  16. Hallo,
    ich bin auch für GSV. Das schlechte Image was entstanden ist, durch die WLAN Aufzeichnung, ist total übertrieben. Viel schlimmer finde ich die Sache, z.B. das Apple seine Kunden dazu missbraucht, um seine Datenbanken auf zu bauen.
    Der ganze Aufstand der weider um GSV gemacht wird, ist wieder nur dazu da, das sich ein paar Politiker profilieren können.
    Die eigentlichen „schlimmen“ Dinge, die wirklich in unsere Privatsphäre eingreifen (Swift EULA und co.) werden natürlich nicht abgesprochen. Denn die sind ja zu unserem Schutz vor den schlimmen Terroristen da.
    Ich wünsch noch eine gute Nacht.

  17. Ich hoffe nur jetzt muss nicht auch die ARD ihre so hoch gelobte Serie „Die schönsten Bahnstrecken“ nacharbeiten sonst geht die TV-Gebühr hoch. Warum haben und da die Politiker nicht beschützt (ach weil die sonen Blödsinn unterstützen und wir auch noch das ganze zahlen? ). Bei dem Zeug kann man auch Leute sehen und Häuser und Autos …….. komisch das war 1995 erlaubt.

  18. Ich schliesse mich der Meinung von Matze_B an.
    Da ich morgen in meinen verdienten Urlaub fahre, bin ich mal geschpannt, was die Leute zu mir sagen, wenn ich als leidenschaftlicher Hobby-Fotograf alle Strassen meiner Ferienwohnung ablichte …
    Und auf der anderen Seite schreiben die wildesten Herrschaften die unmöglichsten Kommentare in irgendwelchen Foren …
    Und dann sich beschweren 😉
    Das geht ja garnicht :->

  19. 3lektrolurch says:

    Diese ganze Diskussion ist wohl den deutschen Medien zu „verdanken“, erst recht, wenn Sommerloch-Zeit ist.
    Vor GSV war Ölpest im Golf, demnächst wieder was anderes. Und jeder ist dann wieder sein eigener bester Bescheidwisser.
    Ok, die Medien tun nur ihren Job, der Konkurrenzkampf ist hart und neue Themen sind immer erwünscht. Der Konsument aber durchschaut es nicht so recht und hält die erzeugte heiße Luft für notwendig + angemessen.

  20. Wuppertal???

  21. Comedy Gold

    http://www.rp-online.de/duesseldorf/duesseldorf-stadt/nachrichten/Buergerprotest-gegen-Google_aid_892897.html

    Vier Rentner beschweren sich über GSV und lassen sich vor Ihrem Haus mit Namen für die Zeitung und das Internet ablichten.

    *lol*

  22. Die, die jetzt hier so laut proklamieren, dass alle Gegner von GSV Idioten sind und keine Ahnung haben, denken genauso kurz wie die, die sie anprangern.

    Und ja, damit sind Leute gemeint, die sowas hier ablassen:
    „Jede Kritik an GSV ist vorgestrig, hysterisch und lächerlich.“

    Und viele der „Argumente“ pro GSV, die man zu hören bekommt, sind absolut hanebüchener Unsinn. Nur weil in einem halben Jahr keiner mehr danach fragt, muss es noch lange nicht gut sein.

    Das einzig richtige ist, sich anhand verlässlicher Quellen und unterschiedlicher Sichtweisen seine eigene Meinung zu bilden.
    Das sollte der ein oder andere mal in aller Ruhe tun …

  23. Der Spot ist genial.
    Der ist richtig gut gelungen.

  24. Ich warte auch auf SW und äregere mich über deren WLAN-Eigentor.
    Es gibt andere Dienste, die Starßenbilder schon länger darstellen.

    Hier sogar unverpixelt, wenn denn mal Leute da sind:
    http://www.stadtpanoramen.de/html/360_grad.html

    Auch nett der Artikel bei ZEIT Online zum Thema Aktualität, die ja nicht gegeben ist:
    http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2010-08/pro-street-view

    Meiner Meinung nach ist der einzige kleine Haken, die Aufnahmehöre, der Rest wird von der Panoramafreiheit gedeckt. Warum Hausbesitzer Bilder löschen lassen dürfen ist mir echt ein Rätsel. Geh ich da vorbei und mach ein Foto, darf ich das schließlich auch auf meine HP stellen.

    Und das Einbruchsargument ist so schlecht, dass die Leute kaum selber dran glauben (sollten).

    Ich hoffe, dass die Kritiker das mal ausprobieren und es dann toll finden, damit endlich Ruhe ist.

    Selbst die Pampa in Finnland ist in Street View:
    http://img824.imageshack.us/img824/3220/googlestreetview.png

  25. Kampfschmuser says:

    Das Argument, dass man nicht mehr sieht, als wenn man durch die Straßen geht, hat zwei Haken. Erstens ist man nicht überall vor Ort, zweitens ist die Kamera von Streetview nicht in 1,8m, sondern in 3m Höhe. Hecken, Zäune, die ihren Sinn u.a. in der Privatsphäre haben, werden damit „elegant“ ausgehebelt.

    Des weiteren wird es dank StreetView und anderen Diensten immer leichter in fremde Leben hineinzuschauen. Sag mir wo du wohnst, ich sag dir wer du bist.

    Sei nicht böse?! Wenn man genauer hinschaut, kritisch nachdenkt, wird man bei Google immer wieder Anzeichen entdecken, dass man so fromm nicht ist. Man kann es natürlich immer wieder als „Ausrutscher“ (Wlan) entschuldigen.

    Die User lassen sich von Google mit der Bezahlung von ein paar kostenlosen Diensten verprostituieren und merken dabei nicht, dass sie diese Dienste teuer mit ihren Daten bezahlen. Einzelne Daten haben keinen Wert. Ohne Zweifel. Aber die HDDs werden immer größer, das Netz immer umfangreicher, die Dienste zahlreicher und am Ende steht eine Datenbank, die über jeden alles weiß. Und diese Datenbank ist dann im Besitz einer privaten Firma, die den Datenschutz gerne mißachtet, aber selber nichts raus rückt. Weitermalen kann jeder für sich selber. Sei nicht böse… klaro.

    Wie blind oder/und blöd muss man eigentlich sein?

    Zu mir selber: Angefangen 1982 mit Basic auf dem VC20 und dann C64 (mal „googeln“, wer es nicht kennt), Sinclair (Spitzname Radiergummi), Schneider CPC 646, Atari ST, Amiga, usw. Ich bin zu Analogzeiten aufgewachsen und habe den Hörer auf dem Modem festgehalten, damit die Bits einzeln durch die Hörmuschel schlüpfen konnten. Und dann seit Mitte der 90er Jahre für teure Minutenpreise im damals noch leeren Internet unterwegs. Also ich würde mal sagen jemand der doch schon was an Tastaturen gesehen und benutzt hat.

  26. Ich find es ist ein superklasse Dienst. Habe ihn vor allem für meinen Spanien-Arbeitsaufenthalt genutzt, um schon vorher die Gegend in der meine Wohnung liegt mal auszukundschaften: Wo ist der nächste Supermarkt ? Wo kann man feiern ? etc..

  27. Zum Verpixeln der Hausansichten kann ich nur einen kleinen Denkanstoß geben: Gesetzt dem Falle, ich wäre ein Einbrecher, würde ich mir a) bekannte und lukrative Gegenden raussuchen und b) dann nach genau solchen verpixelten Häusern suchen, denn „wer nix hat braucht auch nix zu verstecken“, oder wer solch ein Aufhebens darum macht, dass sein Haus nicht erkennbar ist, der hat auch nicht unbedingt die beste Sicherungstechnik (Alarmanlagen etc.) im Haus.

    Auch bzgl. der von Google gesammelten WLAN Informationen ist nach etwas Überlegung die Begründung zu finden und sicherlich auch nicht von vorn herein zu verteufeln. Wenn man sich die aktuellen Karten bspw. in den USA anschaut, gibt es bereits die so genannten POIs (point of interest), sprich Tankstellen, Schulen, Bushaltestellen, Krankenhäuser etc. teilweise sogar mit aktueller Verkehrslage (Stau). Der nächste POI ist konsequenter Weise ein offener, und damit öffentlicher, WLAN-AccessPoint. Wer sowas zu Hause stehen hat und diese „besch…enen“ Boulevardmagazine im Fernsehen sieht weiß, dass man sowas mind. durch ein Passwort schützt. Wer das nicht tut, _will_ einen öffentlichen AccessPoint zur Verfügung stellen, anders ist es nicht erklärbar, da zwischenzeitlich sogar die neu ausgelieferten WLAN-Router eine Verschlüsselung werkseitig aktiviert haben. Und wer von sowas keine Ahnung hat, der soll halt um Gottes Willen, die 60 Euro investieren und den Telekomiker kommen lassen und den das einrichten lassen, oder gleich auf einen Router ohne WLAN verwenden. Ganz nebenbei ist Google nicht die erste Firma, die rumfährt und WLAN-Netze aufzeichnet, sie sind nur die, die damit freiwillig an die Öffentlichkeit gegangen sind. Andere Firmen verkaufen diese Daten sogar, das würde mir persönlich eher Sorgen machen.

    Summa summarum es gibt Probleme und es gibt Problemchen, und StreetView ist weder das Eine noch das Andere, sondern nur ein Sommerlochfüller.

  28. Speedy Gonzales says:

    Ich kann Euch nur abraten, Google widerstandslos alles machen zu lassen. Ich habe in den US-Kongreß Aufzeichnungen übles gelesen. Aber für die Amis ist dies weniger ein Problem, weil Google sich immer der US-Politik/NSA unterwerfen wird und das Land ist riesengroß. Außerdem wird sich Google niemals wagen auf eine fremde Ranch in Wyoming eindringen – Stichwort: Protected by Wesson!

    Nur ihr werdet Euch noch wundern woher plötzlich so manches Angebot bzw. Abhmahnung kommt 😉

    Und den Mist mit dem Verpixeln kann jeder halbwegs gescheite Intellgenzler rückgändig machen.

  29. Speedy Gonzales says:

    Ach und noch etwas: Falls es jemals wieder zu einer kriegerischen innereuropäischen Auseinandersetzung kommt, wird es sich Google teuer bezahlen lassen Daten herauszugeben bzw. würde der Kumpel der USA bevorzugt – Souveränität am Arsch!

  30. Dorftrottel says:

    Ich finde auch ganz toll, daß Google so uneigennützig so viele Milliarden für uns ausgibt. Endlich kann ich mir meinen Kaninchenstall mal im Internet ankucken. Sogar das Plumpsklo dahinter ist zu sehen und meine (verpixelte) Oma mit der Zeitung unterm Arm!
    Nur mein Bankberater meinte neulich, auf die Bruchbude könnte ich keinen Kredit aufnehmen. Ist aber nicht so schlimm, weil mein Personalchef mich sowieso gefeuert hat. Mitarbeiter aus so einer Gegend passen halt nicht ins Firmenprofil…

  31. @Dorftrottel: Dinge, die man auch ohne GSV rausfindet.

  32. Dorftrottel says:

    @caschy:
    Stimmt. Bei Facebook, Twitter, VZ & Co.
    Da muß ich aber wenigstens meine eigene Dummheit SELBER breittreten…

  33. Kredit, Wohngegend, Score usw. benötigt kein Twitter / Facebook. Das ist schon lange gang und gäbe.

  34. Es ist wurscht ob mein Haus verpixelt ist oder nicht. Das ist für mich nicht der springende Punkt. Street View geht mir insgesamt einen Schritt zu weit. Es ist zwar witzig und auch ganz interessant aber auch gefährlich. Hier müsste eine Grenze gezogen werden. Ich würde es wirklich verbieten, komplett!

    Aber natürlich lässt sich Steet View auch gar nicht aufhalten. Vielleicht hier und da verzögern. Am Ende müssen wir alle damit leben und werden uns drauf einstellen.

    Ich denke mal es gab in den letzten Tagen reichlich Argumente dafür und dagegen in der Presse zu lesen. Das muss man nicht hier noch mal ausführen. Ich finde es aber erstaunlich und total erschreckend wie Kritiklos damit hier von einigen umgegangen wird. Ich gehe mal davon aus, dass doch gerade hier in diesem Blog die meisten ein wenig von Computern, Datenbanken und deren Anwendungen verstehen. Und es wissen auch viele von Euch was man damit missbräuchlich anstellen kann, wenn man die richtigen Daten hat, und viele wissen auch was alles mit Datenbanken schief laufen kann. Stattdessen wird die öffentliche Kritik gar verspottet. Was ist das jetzt? Dummheit? Naivität? Arroganz?

    Aber auch damit muss man leben. Ist ja auch gut so, dass jeder sagen und schreiben kann was er will. Mach ich ja auch….

  35. @caschy
    Natürlich kann man viele Dinge über andere Dienste so schon rausfinden, alles schon Gang und Gäbe, richtig. Street View ist halt ein weiterer Schritt, es wird einfacher gemacht an bestimmte Daten zu kommen. Street View wird sicher auch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Da wird vielleicht noch einiges auf uns zu kommen. Für Dich wird da ja vielleicht auch mal eine Grenze sein, wo es Dir zu weit geht. Für mich ist hier die Grenze erreicht.

  36. Deine Grenze ist erreicht, wenn jemand von der Straße aus dein Haus fotografiert?

  37. Nein, nur wenn das für jedermann/frau zugänglich ist, mit Adresse, inkl. Umgebung u.s.w., Ich weiß, das geht mit Maps auch und auch das finde ich nicht so prickelnd.

  38. @ caschy:
    Klar ist das schon lange gang und gebe. Aber es fügt sich immer mehr ein Puzzleteilchen zum anderen, und es wird für die Daten-(Aus-)Nutzer immer einfacher und einfacher, die Persönlichkeitsprofile zu erstellen.
    Da fragt man sich gelegentlich doch, wie das Verhältnis von Kosten und Nutzen für Google bzw. für John Doe und Lieschen Müller aussieht. Aber irgendwie muss ja auch Google Geld verdienen, wenn schon Youtube so ein Millardengrab ist …

  39. @bob „Und es wissen auch viele von Euch was man damit missbräuchlich anstellen kann, wenn man die richtigen Daten hat, und viele wissen auch was alles mit Datenbanken schief laufen kann.“

    Mit einem Küchenmesser kann man auch viel missbräuchliches anstellen…aber warum wird das Küchenmesser jetzt nicht verboten? Weil ein Küchenmesser nun mal auch viele Vorteile hat.

    Es gibt nun mal keinen 100%igen Schutz.

  40. @m106
    *lach*… ja, ja das Küchenmesserargument. Ich habe es selbst schon hier und da mal losgelassen. Wird gern genommen, wenn es darum geht Tauschbörsen zu verbieten. Der Vergleich hinkt natürlich meistens.

    Ich will das aber jetzt hier nicht ausreizen. Jeder kann und darf für sich selber entscheiden, ob die Vorteile des Küchenmessers (… oder eben von Street View) überwiegen oder nicht. Wenn übrigens die Küchenmesser die Schärfe eines echten Samurai-Schwertes hätten, würde ich sie auch verbieten wollen. Der Schaden der angerichtet werden kann wäre zu groß.

    Wie schon gesagt, jeder zieht seine Grenzen und jeder möchte in einer Gesellschaft leben, die diese Grenzen einhält und jeder kann auch dafür eintreten. Deine Grenzen sind halt woanders.

  41. Ich kann nur TomTom und Mac beipflichten. Macht euch Gedanken um echte Datenskandale und nicht um konstruierte. Bei den echten gibt es genau zwei Befürworter (Wirtschaft und Politik) und einen Verlierer (das Volk).

    Wirtschaft will verdienen, verspricht einem Politiker, daran teilhaben zu dürfen, wenn er in seiner aktiven Zeit bestimmte Technologien fördert. Politiker sieht nebenbei noch die Chance der Datensammlung, kann man immer gebrauchen – fertig ist der Deal!

    Jüngstes Beispiel: die elektronische Bildungs-Card für Hartz-IV-Kinder.
    http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3857/armut-die-freiheit-nehm-ich-mir

  42. Ivo - Der Domainist says:

    Ich kann auch nicht verstehen, warum so gegen Street View geschossen wird, obwohl es noch nicht online ist/war. Auf die virtuellen Spaziergänge durch andere Städte, freue ich mich jetzt schon. Wie du es schon geschrieben hast, erst mal den Urlaubsort kennenlernen und sich vielleicht schon einige Ziele raussuchen.

    Desweiteren sollten sich die ganzen Datenschutzsympatisanten mal an den Staat wenden, der doch für einige Euro (10) sogar Adressen verkauft. Ihr könnt es ja selber probieren. Einfach zum Bürgermeisteramt und nach einer bestimmten Person gefragt, kostet ein Zehner und schon hast du die komplette Anschrift. In meinem Fall war es sogar so, dass die wegezogene Person sich mit dem Umzug vor dem Ex schützen wollte.

    Grüße Ivo

  43. nippelnuckler says:

    ich finde google street view sehr gut. als ich 2007 in varcelona bei der weltmeisterschaft mitspielen durfte, konnte ich meinen bekannten die strassen, das casino von aussen und das strandlokal zeigen, hatte nämlich keine fotos gemacht… früher (so in den 80er) da haste im urlaub alles mögliche fotografiert, die nachbarn die mit einem gegrillt haben, den nachbarsköter der immer zu besuch kam, oder eben das haus das man sich mietete oder den campingplatz… das hat keine sau intressiert… sicher haben neue technologien auch nachteile aber die vorteile überwiegen, so ist de rlauf der natur und in 3 jahre lachen wir über die trotel die es schlimm redeten, genau wie damals als red bull verboten war und bigbrother was ganz schlimmes in der tv-welt anrichtet… schweinegrippe, überflutetes haiti und gammelfleisch aus der dönerbude intressiert eben keinen mehr, freu mich jedes jahr wieder auf die skandale die nach 3 monate niemanden mehr intressieren

  44. Hier mal ein interessanter link.

    http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/sprachlog/allgemein/2010-08-14/pro-google-street-view

    Dem gibt es aus meiner Sicht nichts hinzu zu fügen.

  45. Unabhängig ob nun GSV gut oder boese ist, diese Entscheidung mit den Formularen ist doch ein absoluter Schwachsinn! Das heisst veralgemeinert, dass ich ständig in den Medien „horchen“ muesste ob irgendeine Firma mein Haus fotografieren moechte damit ich dann Widersspruch einlegen könnte.
    Also entweder es ist erlaubt Bilder zu machen und diese zu veröffentlichen oder nicht. Wie schon viele angemerkt haben, es gibt ja nicht nur google…

  46. Schön zu lesen, dass die Meisten hier sich nicht auf eine blödsinnige Diskussion einlassen und die GSV-Diskussion als das enttarnen was auch meiner Meinung nach ist:

    Ein „Sommerloch“-Stopfer, bei dem mal wieder eine Sau (Google) durchs Dorf getrieben wird. Erkennbar an den „Experten“ und Gegner die sich zu Wort und dagegen sind, sich aber mit voller Adresse und vor ihren Häusern in der Zeitung abbilden lassen. Daran, dass (natürlich wieder) nur Google herhalten muss (nicht der Kartendienst von Bing, die ganzen Unternehmen die das schon länger privat für deutsche Städte anbieten). Und daran, dass immer nur negative Anwendungsmöglichkeiten mit GSV konstruiert werden, die man mit jedem Telefonbuch und anderen Programmen genauso hinbekommt.

  47. @Jens
    sicher doch, auch Wuppertal!!!
    Die bieten sogar einen Service für unwillige Bürger an 😉
    http://wuppertal.de/pressearchiv/meldungen-2010/august/102370100000232003.php

  48. Achja, es ist einfach zu schön, es immer wieder zu lesen:
    Alle die dagegen sind, sind doof, hysterisch, haben keine Ahnung und so weiter. Nur ich allein weiß was richtig und gut ist und die Argumente der Anderen brauche ich mir gar nicht anzuhören, denn ich weiß es eh besser.

    Seltsam nur, dass bisher kaum stichhaltige Argumente PRO GSV zu lesen waren. Gibt es die vielleicht gar nicht? Oder ist einfach nur GSV-Kritiker-Bashing gerade chic?

  49. @bob
    Ich stimme dir zu. Meine Grenze ist durch Google schon längst überschritten. Auch wenn, so wie hier, die meisten es nicht so empfinden. Mir macht Google Angst. Vielleicht nutzen sie ihr „Wissen“ über uns heute noch nicht zu unserem Nachteil, aber wer hindert sie daran es in Zukunft zu tun. Jeder noch so kleine Schritt, Google daran zu hindern weitere Daten zu sammeln sollte man unterstützen. Ich kenne die Vorteile von GSV recht gut, würde aber gerne darauf verzichten im Google zu bremsen. Heutzutage sind viele Politiker im „Würgegriff“ der Unternehmen. Wird eine Brennelementesteuer erhoben drohen sie mit Abschalten der Kraftwerke. Wie viel mehr Macht und Einfluss hat wohl Google, wenn sie diese nutzen würden?? In so einer Welt möchte ich lieber nicht leben.

  50. Ich gebe zu, ich habe nicht alle Kommentare hier gelesen, deswegen ein Schuß ins Blaue (hoffentlich wiederhole ich niemanden :-)):
    Interessant bzgl. GSV finde ich, dass sich Leute beschweren die sonst keine Probleme damit haben Payback zu benutzen, in jedem Kaufhaus Kundenkarten besitzen und ihre Familien-, Party- und Saufbilder auf Facebook posten. Ich hoffe, dass eben diese Leute nicht feststellen, dass es schon seit ein paar Jahren Bücher gibt, in denen Namen UND Telefonnummern stehen 😉

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