
Das Konstrukt Google als solches basiert seit jeher auf Algorithmen. So durchstöbern solche natürlich auch das Bildmaterial von Google Street View andauernd nach Informationen, die der Dienst für seine weiteren Angebote nutzen kann. Mit hochauflösenderen Aufnahmen lassen sich nun aller Voraussicht nach teilweise selbst an Fensterfronten notierte Ladenöffnungszeiten erkennen und beispielsweise in Google Maps übertragen.
Außerdem wolle das Unternehmen den immer komplexer werdenden Nutzeranfragen innerhalb der Dienste nachkommen können. Wo früher noch beim ersten Street View die eigene Adresse eingegeben wurde, um sich das aufgenommene Bildmaterial anzuschauen, tauchen heute Anfragen auf wie „Wie lange hat der Asiate neben dem blauen Haus in der Wiener Straße in Bimmelfingen geöffnet? Und liefert der auch zu mir nach Hause?“. Für solche Informationen benötigt man als Anbieter nun einmal auch bessere Quellen – hier in Form von Bildern.
Heutzutage werden beim Einreichen neuer Aufnahmen aus den Google-Autos schon vollkommen automatisch neue Straßen und ähnliche Informationen in die Datenbanken des Unternehmens eingepflegt. Natürlich muss sich Google auch als Marktführer im Segment gegen Mitbewerber wie HERE, TomTom oder auch OpenStreetMap behaupten, wobei die neuen Kameras durchaus hilfreich sein dürften.
Nicht jeder ist Fan von Street View und daher wird auch nicht jedermann die nun noch besseren Aufnahmen begrüßen. Meiner einer nutzt die Dienste von Google sehr gerne und vor allem häufig und ist daher auch sehr dankbar, wenn die Algorithmen noch besser arbeiten können.