Google Street View für alle

Google hat eine Neuerung für seinen Street View-Dienst vorgestellt. Diese Neuerung richtet sich an Leute, die eine eigen Street View-Map für sich oder Kunden realisieren wollen. So lassen sich eure Photo Shpere-Aufnahmen mit der Views-Gemeinschaft verbinden, sodass ihr eigene 360°-Touren von Orten gestalten könnt, die ihr gerne teilen möchtet. Um teilzunehmen muss man einfach Photo Sphere-Aufnahmen mit dem Android-Smartphone aufnehmen, alternativ können Fotografen auch Panorama-Aufnahmen mit der Kamera aufnehmen, die sie dann in Photo Sphere-Bilder umwandeln können.

Photosphrer

[werbung]

Diese Aufnahmen müssen dann in die Views-Community hochgeladen werden. Google stellt hier ein neues Web-Tool zur Verfügung (siehe Screenshot), in welchem die besagten Bilder mit Google Maps verknüpft werden können. Wie so etwas aussehen könnte, zeigt dieses Beispiel. Dieses Beispiel wurde mit einem Nexus 4 und einer digitalen Spiegelreflexkamera erstellt. Interessant ist sicherlich, dass so jedermann eine eigene Street View-Route abseits der Pfade erstellen kann – oder man kann bereits existente Orte mit neuerem Material ausstatten.

Diese selbst realisierten Touren lassen sich selbstverständlich einbinden, alternativ können Anbieter dies in Apps einbinden. Vielleicht auch ganz interessant für Orte, die die Touristik antreiben wollen, bislang aber von Street View ausgeschlossen sind. Die schicken nun eigene Menschen auf die Straße, die dann eine Vermessung vornehmen und diese Bilder können dann beispielsweise mit interessierten Urlaubern auf der Webseite des Touristikverbandes geteilt werden.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

8 Kommentare

  1. Neues Community Projekt … Deutschland in Streetview erfassen?

  2. Als erstes sollte man sich wohl um die verpixelten Fassaden kümmern und dafür neues Material hochladen. 🙂

  3. @ihache: Bitte denke daran, dass die Verpixelung der Wunsch der jeweiligen Hausbesitzer war. Den sollte man zunächst mal respektieren, egal welche Meinung man selber dazu hat.

    Das hier ist meine: http://stadt-bremerhaven.de/google-street-view-laedt-zur-fahrt-auf-der-themse-ein/#comment-381162

  4. @Troy Streetview zeigt nur Bilder, welche man auch sehen kann wenn man durch die betreffende Strasse fährt… Und was Google von den Verpixelungen hält, sieht man ja anhand der Anzahl Streetview Strassen in DE und die ist echt bescheiden und wird wohl kaum noch weiter wachsen. Denn Streetview 80% verpixelten Bildern macht nur sehr wenig Sinn. Schlussendlich kann sich ein Land auch super über Streetview präsentieren wenn nicht alles verpixelt wäre. Aber wer für neue Technologien nicht bereit ist, hat sie nicht verdient und sollte ignoriert werden.
    Komischer Weise geht es in anderen Ländern auch ohne grossflächigen Verpixelungen.

  5. Das Argument jahre alte Streetview Aufnahmen wären ein besseres Einbruchswerkzeug, als ein mal live die Strasse abzugehen ist ziemlich schwach.
    Dazu kommt, dass jeder (auch Google) schlicht das Recht hat, vom öffentlichen Raum aus alles zu fotografieren, solange einzelne Menschen nicht erkennbar das Hauptmotiv sind.

  6. @Troy: Ernsthaft? Einbrecher, Versicherungen & Co. sind die großen Nutznießer von Streetview? Dann hat das komplette Europäische Umland wohl nun ganz böse Probleme! Oh, warte das haben die nicht. Hm… vielleicht doch nur etwas übertriebene Paranoia???

    Wenn die Nutzer das ohne Hilfsmittel (extrahohes Stativ) machen, dann fallen die unter die Panoramafreiheit und es sollte keine Probleme geben.

  7. @Troy Nein, verpixeln lassen nicht die Hausbesitzer, sondern die Bewohner. Hat man nun z.B. ein Haus vermietet und der Mieter lässt verpixeln, bleibt das so, auch wenn der Mieter längst ausgezogen ist.

  8. 1. Beißreflexe bei der Arbeit, es ist einfach so vorhersagbar. 😀

    2. Der Bart bringt es endlich mal auf den extrahohen Punkt.