Google startet Gegenklage gegen die Match Group (Tinder)

Im Mai 2022 hatte Caschy darüber berichtet, dass die Match Group rechtlich gegen Google vorging. Der Streit drehte sich um die Bedingungen des Play Stores. Nachdem es Ende Mai bereits zu einer temporären Einigung gekommen war, entfacht der Zwist erneut. Dieses Mal sind es jedoch Google, die quasi mit einer Gegenklage gegen die Match Group vorgehen wollen.

Laut Google habe die Match Group, welche unter anderem hinter den Dating-Plattformen Tinder und OkCupid steht, die Nutzungsbedingungen des Play Stores verletzt. Demnach wolle das Unternehmen keine Provisionen mehr abführen, was nicht rechtens sei. Dadurch würde sich die Match Group einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Entwicklern verschaffen, die sich ordnungsgemäß an die Regeln halten, bemängelt Google in seiner Gegenklage. Nun denn… Am wichtigsten dürften Google aber sicherlich die dadurch entgangenen Einnahmen sein.

Laut Bloomberg beharre die Match Group in einem Statement darauf, dass die Nutzungsbedingungen des Play Stores gegen das Gesetz verstoßen. Google nutze nun sein Monopol unter Android aus, um Entwickler abzuschrecken, ihr Recht durchzusetzen. Die Gegenklage sei Taktik, um andere App-Entwickler von eigenen Klagen abzuhalten. Es solle der Eindruck vermittelt werden, jeder müsse dann seinerseits mit einer Gegenklage rechnen.

Google sieht die Sache naturgemäß anders: Man verlangt Schadensersatz von der Match Group und strebt das Recht an, die Dating-Apps des Unternehmens permanent aus dem Play Store zu verbannen.

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Ein Kommentar

  1. Wenn das Argument der Nachteil für die anderen Entwickler ist,sollen die doch einfach auch keine Provision mehr zahlen und google brauch sich nicht mehr schlecht fühlen.

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