
Der Grund dafür ist simpel: mindestens jede fünfte Suchanfrage beziehe sich laut Google auf Informationen, für die der echte Standort vonnöten sei. Somit möchte man dem Nutzer die Möglichkeit geben, schneller auf eben solche Informationen zugreifen zu können, ohne lange an der URL herumbasteln zu müssen. Wer beispielsweise dann auf dem iPhone in Groningen nach etwas in Maps oder einem der anderen beiden Dienste sucht, der bekommt die Infos der niederländischen Seite angeboten. Wechselt der Standort dann anschließend nach Deutschland, werden umgehend die dortigen Dienste genutzt.
Im entsprechenden Google-Dienst wird dann unten im Bild (hier im Screen unten links „Deutschland“) die jeweilige Ländereinstellung angezeigt. Sollte diese wider Erwarten einmal falsch gewählt sein, lässt sich sie auch noch nachträglich über die Einstellungen (s.o. ganz unten rechts im Screen) anpassen.
Google erwähnt explizit, dass sich durch die neue Methode lediglich die Art und Weise der Beschaffung positionsabhängiger Informationen ändere, nicht aber für den Nutzer die Handhabung innerhalb des Dienstes. Umstellen müsst ihr euch also nirgends 😉