Google Stadia: Pixel 2, 3, 3a und 4 werden unterstützt – Controller benötigt am PC oder Smartphone eine Kabelverbindung

Google möchte das Gamestreaming über die Cloud neu definieren und startet seinen eigenen Versuch mit Stadia am 19. November. Nachdem die Founders Edition im Store ausverkauft ist, kann die Premiere Edition im Google Store für 129 Euro erworben werden und bringt euch einen Stadia-Controller, einen Chromecast Ultra und ein 3-monatiges Abo ein.

Heimlich, still und leise hat Google die unterstützten Smartphones in dem Support-Artikel aktualisiert und führt nun neben den bereits bekannten Pixel 3 und 3a auch das neue Pixel 4 und das etwas betagte Pixel 2 an. Weiterhin gibt es Neuigkeiten zum Stadia-Controller, der eigentlich drahtlos funktionieren sollte. Eigentlich deswegen, da dies wohl nur in Kombination mit dem Chromecast Ultra und einem Fernseher der Fall ist. Weiterhin könnt ihr am Chromecast Ultra auch keinen PS4- oder XBox-Controller benutzen, was am PC oder Smartphone wiederum möglich ist.

Im Stadia-Reddit bestätigt eine Google-Mitarbeiterin diese Fakten und informiert, dass man den Controller zum Spielen von Stadia am PC oder Smartphone über ein USB-Kabel verbinden muss und somit im wahrsten Sinne des Wortes an die Leine gelegt wird.

Hey there u/stockeepops,

Both statements are correct. You’ll need a Stadia Controller in order to play games through the Chromecast Ultra that’s connected to your TV.

As for wireless gameplay, this is limited to Chromecast Ultra. When plugged in via USB cable, the Stadia Controller acts as a standard USB HID controller and may work on other platforms depending on the game and setup.

Hope this clears things up!

Ob Google daran etwas ändern wird, ist aktuell nicht bekannt. Solange müsst ihr wohl oder übel mit dem Kabel auskommen.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail

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12 Kommentare

  1. Am besten wäre es, wenn möglichst schnell auch Drittanbieter anständige, Xbox-ähnliche Controller anbieten könnten, die sich ebenfalls über WLAN direkt mit den Stadia-Servern verbinden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Google etwas dagegen hat, die Technik zu lizenzieren.

  2. Ich befürchte, so wird das wieder eine übliche Google-Totfeburt. Gegen Apple Arcade werden die leider abstinken. Apple TV für 40 € gebraucht kaufen, bestehenden Controller dran, fertig. Und das sage ich als Apple-Gegner. Google will hier nur überteuerte Hardware verkaufen.

    • Dann hast du das Prinzip nicht einmal ansatzweise verstanden. Die beiden Dienste haben keine Berührungspunkte.

      Apple Arcade ist eine hervorragende Spiele-Flatrate, aber die Games werden lokal gesichert und gespielt.

      Stadia ist hingegen ein Streaming-Dienst, der dir die Anschaffung und Pflege eines Gamer-PCs für 4000 Euro erspart, weil du übers Internet spielst.

      • Genauso siehts aus.
        Der einzige Unterschied ist, das beide das Thema „Games“ haben und man monatlich etwas bezahlt.

      • „Stadia ist hingegen ein Streaming-Dienst, der dir die Anschaffung und Pflege eines Gamer-PCs für 4000 Euro erspart, weil du übers Internet spielst.“

        Wenn das alles auf meinem Macbook mit vorhandenem Controller läuft -> toll, probier ich sofort aus.

        Wenn man sich Hardware für 130 Euro kaufen muss, ist der Sinn weg. Eine PS4 kostet nicht signifikant mehr (gab es schon vor Jahren immer mal wieder für unter 200 Euro inkl. Controller).

    • Fritz Mukula says:

      Äpfel und Birnen. Apple Arcade kannst Du mit Google Play Pass vergleichen, aber doch nicht mit Stadia. Und was genau ist in Deinen Augen überteuert? Für 129,- € bekommt man einen Chromecast Ultra, der einzeln bereits 79,- € (Straßenpreis ab ~73€) kostet, dann 3 Monate Abo für je 9,99€/Mon, also kostet der Controller am Ende unter 30,- € und das ist für Dich also „überteuert“?

    • Ich bin der Meinung gelesen zu haben dass der Stadia Controller Bluetooth integriert hat, dies bei der Auslieferung jedoch inaktiv ist und später EVTL. freigeschaltet wird. Wofür wurde allerdings nicht angegeben. Ich könnte mir vorstellen dass er dann als Wireless Controller für den PC/Smartphone funktioniert. Ist aber auch nur eine Vermutung. Da ich allerdings sowieso lieber auf dem Fernseher zocke ist mir das aber ehrlich gesagt nicht so wichtig, wäre aber trotzdem ne feine Sache 🙂
      Ich bin gespannt was da noch kommt, da ich mir die Founders Edition bestellt habe.

  3. Und nach 18 Monaten stellt Google fest, dass der Dienst nur 20 Mio. aber nicht wie erwartet 500 Mio. User hat und stampft ihn ein ->Hardware wertlos, Spielstände weg, gekaufte Spiele weg

    Zu Googles zwiespätigen Eigenschaften zählt es, das Portfolio konsequent zu bereinigen.

    • Google hat auf diese Anschuldigung schon reagiert und klargestellt, dass Stadia bleiben soll. Zum einen ist das Projekt schon seit Jahren in der Mache, zum anderen hängen hier auch haufenweise Publisher dran die auf die Barrikaden gehen würden.
      Ist kein Garant dafür dass es auf ewig bleibt, aber eine Abschaltung nach 2 Jahren halte ich für ausgeschlossen.

      • Das würde ich an deren Stelle auch sagen…
        Es gab eine Zeit, in der Google+ so heiß war, dass ohne G+ nicht mal ein Youtube Video kommentiert werden konnte. Das Google das einstellt – unvorstellbar. Dann wurde es in G+ immer ruhiger, irgendwann war es totenstill und jetzt ist es beerdigt….

    • 130€.
      So viel Kostet die „Konsole“ (Hardware) im Paket – oben aufgeschlüsselt wie sich das Zusammensetzt und einen Chomecast Ultra brauchte ich sowieso. Da kann keine Konsole mithalten und jede annähernd vernünftige Grafikkarte kostet mehr. Ich bin bereits Kunde und habe seit 23 Jahren zum ersten mal wieder in einen Gamekauf Geld investiert. Von Abonnements bin ich kein Freund – das hat schon im Fitnessstudio nicht funktioniert. 😉 Nur weil es nicht in meinem Regal steht gehört es (genau so wie bspw. iTunes-Musik) doch mir und ich kann es nun anhören, wo immer ich will – äh, …spielen.

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