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Google Stadia: Neue Funktion „State Share“ hält mit „Hitman 3“ Einzug

Google führt für Stadia nun endlich eine Funktion ein, die bereits 2019 versprochen wurde: State Share. Damit ist gemeint, dass Spieler quasi ihren Spielstand an einen anderen Spieler weiterreichen können, der sich dann daran versuchen darf. Der erste Titel, der State Share nutzen wird, ist „Hitman 3“. Das Spiel erscheint nächste Woche, am 20. Januar 2021 für Google Stadia, den PC und aktuelle Konsolen.

Wie genau State Share funktioniert, wird wohl etwas vom Titel abhängen. Bei „Hitman 3“ wird es so sein, dass andere Spieler dann eine Mission mit der gleichen Ausrüstung, den gleichen Zielen und dem gleichen Schwierigkeitsgrad wie ihr starten können. So kann man sich also direkt miteinander messen. Diese Spielstände, die via State Share geteilt werden können, gelten also für eingeschränkte Bereiche eines Spiels – hier etwa bei „Hitman 3“ die Mission an einem bestimmten Ort. Voraussetzung für das Teilen ist natürlich auch, dass sowohl Sender als auch Empfänger des Spielstandes beide das jeweilige Spiel besitzen.

Laut den Entwicklern von „Hitman 3“, IO Interactive, sei Game State auch eine gute Möglichkeit, um in Inhalte hereinzuschnuppern: So könnten Spieler etwa bei Freunden Ausrüstung kennenlernen, die sie selbst vielleicht noch gar nicht freigeschaltet hätten. Das sei eventuell motivierend, um selbst an die Ausrüstung zu kommen. Das führt zu einem wichtigen Faktor: Wer via State Share eine Mission spielt, erhält dann nicht für seinen eigenen Fortschritt die freigespielte Ausrüstung des Teilenden. Während des Spielens einer State-Share-Mission, könnt ihr für euch selbst auch keine neuen Items freischalten.

Google hat klargestellt, dass die Art der Nutzung von State Share den jeweiligen Entwicklern überlassen bleibt. Da könnte man also in Zukunft vielleicht unterschiedliche Herangehensweisen erleben. Das Teilen soll dabei ähnlich ablaufen, wie das Übermitteln eines Screenshots und der Empfänger muss nur, wie auf einen Link, draufklicken – schon geht es los. Besitzt der Empfänger das jeweilige Spiel nicht, wird er zur Store-Seite geleitet. Klingt definitiv nach einem coolen Feature für Stadia-Nutzer.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. State Share ist doch nicht NEU mit HITMAN 3 – das gibt’s bei Stadia schon lange in beta für Crayta.

  2. Stadia hat am Anfang viel versprochen und leider wenig geliefert, so langsam macht es sich aber und ich will es inzwischen auch nicht mehr missen. Als Konsolenersatz für Spieler, welche nicht zwingend die Exclusives brauchen und eine relativ gute Internetanbindung haben, ist Stadia inzwischen eine absolut zu empfehlende Alternative. Den Gaming-PC wird Stadia in absehbarer Zukunft natürlich nicht ersetzen können, aber das ist glaube ich auch gar nicht das Ziel. Wenn Google diesen Weg jetzt kontinuierlich weitergeht, hat Stadia mMn. durchaus eine gute Zukunft.

    • Also ich bin Stadianutzer der ersten Stunde und keine der nachträglich hinzugefügten Funktionen haut mich jetzt vom Hocker. Ich will einfach nur zocken und das geht seit Tag 1 echt gut.

  3. Die Kosten sind noch immer völlig unverhältnismäßig, dafür dass man nur einen FullHD-Stream geliefert bekommt und jederzeit alle Käufe verlieren kann, wenn Google mal wieder alles einstampft.

    State Share ist zwar eine nette Idee, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich das in der Praxis benötigen würde. Was soll ich mit fremden Spielständen? Bei einem seichten Hitman noch ganz ok, aber zB bei Rolllenspielen habe ich nur sehr ungern ein völlig fremdbestimmtes Inventar.

    • Ich überlege mir gerade was mit meiner Musik bei Spotifiy passiert wenn die mal Pleite gehen… oder was bei Steam passiert wenn die mal nicht mehr sind… dann kann ich die Titel nicht nachträglich runter laden. Was ist mit meinen gekauften Filmen bei Amazon Prime wenn die nicht mehr wollen… oder meine liebgewonnenen Serien bei Netflix? ihr seht… das Gaming nimmt nur den Weg den andere Medien schon gegangen sind.

      • Du kaufst Filme bei Netflix, oder Musik bei Spotify zum Vollpreis einzeln wie bei der CD? Du bekommst Spiele bei Steam nur zum Vollpreis und kannst sie trotzdem nur über das Internet streamen? …oder zahlst gar nochmal ein Abo zusätzlich um Vollpreisspiele in 4K spielen zu dürfen?

      • Naja, das ist nicht so ganz vergleichbar. Bei Netflix, Spotify und Co, zahle ich ja lediglich die monatliche Gebühr, um auf die Bibliothek zugreifen zu können.

        Bei Stadia kaufe ich aber die Titel zu einem vergleichbaren Preis wie sie auch für andere Konsolen aufgerufen werden.

        Zudem hat Google einen recht unrühmlichen Ruf, was das einstellen / neugründen von Diensten angeht.

    • 1. Wer sagt denn, dass Google den Dienst einstellt?
      2. Wer sagt dir denn, dass du deine Spiele nicht einfach auf eine andere Plattform migrieren kannst?

      Ich kenne ein gutes Beispiel: Flixster

      Die Plattform wurde damals auch zu gemacht. Ich konnte damals meine 90 Filme einfach zu Google Play portieren. Also, no problem.

      Aber es ist immer so einfach, alles einfach erstmal schlecht zu reden.

    • Ich glaube kaum, dass Google den Dienst komplett einstampfen wird. Es sieht eher so aus, als würde es langsam richtig ernst werden. Technisch gesehen funktioniert Stadia einwandfrei. Bei Google mache ich mir auch keine Sorgen, dass gekaufte Spiele dann einfach weg sind. Die haben genügend Kohle in der Hinterhand. Da wird dann schon geklagt werden.

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