Google Stadia: Laut ersten Tests aktuell noch eine Beta

Google Stadia ist da… nun ja, so halb. Viele der Funktionen, die Google breit grinsend für seinen Game-Streaming-Dienst versprochen hatte, fehlen nämlich zum Launch. Google selbst hat zwar angekündigt dem Dienst Zeit zu geben, um sich zu entwickeln, offen ist aber, ob auch die Nutzer das Gleiche tun werden. Mittlerweile sind die ersten Tests da und es kristallisiert sich durchaus ein Konsens heraus: Ja, Google Stadia hat viel Potential. Doch im aktuellen Status Quo ist der Dienst im Grunde noch eine Beta, die zu früh als finales Produkt beworben wird.

So haben die Kollegen von The Verge bereits einen Test am Start – recht nüchterne 5/10 Punkten vergeben sie. Ihnen gefällt der nahtlose Wechsel vom PC zum Smartphone und die im Vergleich zu früheren Rivalen durchaus verbesserte Bildqualität der Streams. Allerdings sehe 4K leider nicht wie 4K aus und 1080p erinnere teilweise eher an 720p, was man im Browser Chrome deutlich bemerke. Auch das Fehlen vieler Features wird moniert.

Außerdem fragte man bei Entwicklern nach, da einige Spiele ungeachtet der Stream-Qualität schlechter aussagen, als an Spielekonsolen. Bungie räumte somit etwa ein, dass „Destiny 2“ nativ mit mittleren Details in 1080p berechnet und nur zu 4K hochskaliert werde – eine ziemliche Enttäuschung. Deswegen sei aktuell die Version an der Xbox One X technisch deutlich überlegen – von einem Gaming-PC ganz zu schweigen.

Als Kontrast dient vielleicht das Review von Tech Radar, die immerhin 4/5 Sternen vergeben. Dort lobt man die stabilen Verbindungen und freut sich abermals über den flotten Wechsel zwischen dem Game-Streaming an PC und mobilen Endgeräten. Weniger angetan ist man von der eingeschränkten und veralteten Spieleauswahl sowie dem Fehlen der versprochenen Features zum Launch. Gleichzeitig empfiehlt man eine schnelle Internetverbindung mit 100 Mbps oder mehr, um wirklich das Beste aus Stadia herauszuholen.

Ganz anders äußert sich das Wirschaftsmagazin Forbes und bescheinigt Google mit Stadia sowohl technisch als auch im aktuellen Konzept ein Desaster. So kritisiert man das Spiele-Angebot harsch. Aktuell kämpfe man gegen die Technik von Stadia an, statt von ihr zu profitieren. Auch Stottern und Input Lag empfindet man im Test von Forbes derzeit als nicht tragbar. In harten aber klaren Worten bezeichnet der Forbes-Test Google Stadia derzeit als „Katastrophe„. Es wäre besser gewesen Stadia noch ein Jahr Entwicklungszeit zu geben.

The Guardian zeigt sich da positiver, dort vergibt man 3/5 Sternen für das Cloud-Gaming. Einerseits habe Google das schier Unmögliche erreicht und biete mit Stadia eine wertvolle und nahezu gleichwertige Alternative zum lokalen Zocken. Andererseits sei überdeutlich, dass der Launch zu früh erfolgt sei, denn im Bezug auf die Features sei Stadia derzeit noch ein nicht eingelöstes Versprechen. Auch sei die Zielgruppe von Google Stadia unklar: So spare Stadia im Vergleich mit einer Spielekonsole aktuell nicht wirklich Geld, sondern sei mittelfristig sogar teurer. Denn durch die Abogebühren und die höheren Spielekosten zahle man am Ende womöglich mehr, als für eine PS4 oder Xbox One S mit entsprechend günstigen Titeln. Trotzdem habe Google mit Stadia, hoffentlich auf lange Sicht, eine Konkurrenz für Microsoft, Nintendo und Sony geschaffen.

Wired lässt sich für Google Stadia zu einer 6/10 hinreißen. Man lobt das langfristige Potential des Dienstes und auch beim Controller habe Google alles richtig gemacht. Lag sei aber dennoch derzeit noch ein großes Problem, speziell in den rasanteren Action-Spielen. Außerdem könne man sich eben nicht darauf verlassen, dass Google dem Dienst Stadia wirklich treu bleibe, da bekannt sei, wie rasch das Unternehmen aus eigener Sicht fehlgeschlagene Produkte wieder aufgebe.

Schaut man explizit bei Gaming-Websites, dann will z. B. IGN will noch keine finale Wertung vergeben, würde aber für den Status Quo wohl ebenfalls eine 6/10 zücken, erklärt man. Man empfindet Stadia dort als den bisher besten Game-Streaming-Dienst am Markt. Trotzdem fehlen noch zu viele Features und auch die hohen Spielepreise begrüßt man nicht gerade. Gamespot urteilt da relativ ähnlich und sagt, dass die Zukunft immer noch die Zukunft sei – man meint damit, dass Stadia eben noch kein fertiges Produkt darstelle, sondern ganz offensichtlich noch stark entwickelt werde.

Meine Meinung? Die Tests sind genau das, was ich im Vorfeld erwartet habe und ja auch in meinen Beiträgen zu Stadia bisher stets durchschimmern ließ. Ich denke, dass Game-Streaming grundsätzlich eine Zukunft hat, aber noch lange brauchen wird, um die Gaming-Community wirklich zu erobern und alle Lager zu fesseln. Das wird auch in den nächsten Monaten Stadias Problem sein: Wer Titel wie „Red Dead Redemption 2“ zocken will, hat das doch ohnehin schon an Konsole oder PC erledigt. Und für Gelegenheitsspieler sind solche Games ohnehin nicht relevant. Stadia hat daher nur eine recht spezielle Zielgruppe: Nutzer, die Core-Games zocken wollen, aber keine Konsole / keinen PC kaufen wollen.

Und selbst jene müssen eben bei Stadia aktuell gut blechen: „Rage 2“ für 59,99 Euro ist alles andere als ein Schnapper – zumal das Spiel etwa im Xbox Game Pass enthalten ist. Auch andere Preise, z. B. „Red Dead Redemption 2“ für 59,99 Euro oder „Assassin’s Creed Odyssey“ für 69,99 Euro bzw. als zeitlich begrenzter Stadia Pro Deal für 35 Euro reißen nicht vom Hocker. Das gilt doppelt, da man die Titel ja nicht weiterverkaufen kann – was beim Erwerb von z. B. der PS4-Version für aktuell etwa 35 Euro natürlich der Fall ist. Aber warten wir mal ab – nutzt ihr Google Stadia oder plant einzusteigen?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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53 Kommentare

  1. Ich hab’s bestellt und werde es ausprobieren… Hab eine PS4 daheim (ohne Pro) und zocke nur sehr sporadisch. Und da ich keinen Chromecast hatte bisher, hat sich der Test einfach angeboten…

  2. Na, wenn aelbst Google das kaum besser als die Konkurrenz hinbekommt, dann können wir das Thema game streaming bis 2030 erstmal vergessen. Wenn für lagende 720p Games 100mbit notwendig sind, dann gibts im Neuland keinen Grund, sich damit näher zu befassen.

    Sony, Microsoft und Nintendo können sich entspannt zurücklehnen.

    • Gibt’s ein paar Beispiele, welche Features denn nun fehlen und welche davon zum Launch versprochen wurden?

      • Hier die Liste von The Verge:
        Someday, Google has promised or suggested:

        You’ll be able to click on a YouTube ad for a game to jump straight into that game
        You’ll be able to live-stream to YouTube in 4K at the same time you’re playing in 4K
        You’ll be able to share a link to an exact moment in a game with friends or followers so they can try it instantly
        Streamers will be able to let viewers line up to instantly join their game
        You’ll be able to see your friend’s actual screens in some games to help you coordinate
        The controller’s dedicated Google Assistant button will be able to help you beat games
        Future games will combine the power of multiple Stadia servers to do things impossible on console or PC, like a single shared world for every single player, advanced physics, fully destructible worlds, huge numbers of NPCs, etc.
        Google will release its own games for Stadia with some of these features
        Other Android phones and perhaps iPhones will get in on the action
        Cross-platform multiplayer may happen
        Stadia will scale to “8K” resolution and 120 frames per second

    • Sorry, sollte keine Antwort auf deinen Beitrag sein, Lars. War auf dem Smartphone nicht direkt ersichtlicht …

  3. Ich kann die Preisdiskussion überhaupt nicht nachvollziehen und Aussagen wie „Stadia ist langfristig teurer als eine Konsole“ sind mal einfach falsch. Wenn ich mir die Preise für die Spiele anschaue, so entsprechen diese ziemlich genau den Preisen, die man auch auf anderen Plattformen wie Steam oder PS4 zahlt. Ich hoffe, es hat niemand erwartet, dass die Spiele bei Stadia günstiger sein werden, als andernorts. Was die Preisgestaltung von Stadia selbst betrifft: Wo soll das bitte teurer sein, als eine Konsole? Stadia ist in der Basisversion mit 1080p absolut kostenlos. Die Pro Variante mit gelegentlicher Beigabe von Spielen kostet 10 EUR im Monat, dafür kann ich in 4K zocken. Halten wir mal den aktuellen Preis einer PS4 Pro dagegen (Pro deshalb, weil sie 4K kann): Etwa 400 EUR, also 40 Monate Stadia. Ein Gaming PC, der 4K schafft, kostet locker 1500 EUR. Das sind 12,5 Jahre Stadia.

    • Sehe ich sehr ähnlich.
      Ich spiele nur sehr sporadisch und habe aktuell nur eine Switch. Dennoch möchte ich spiele wir RDR2 spielen und genau hier kommen die Vorteile von Stadia zu tragen.

      Ich sehe es einfach nicht ein, eine PC oder Konsole anzuschaffen, welche zwei Mal im Monat verwendet wird. Die Preise für Spiele sehe ich dabei nicht als kritisch, das wird sich mit der Zeit sicher anpassen, vorallem wenn Spiele auf allen Plattformen zur gleichen Zeit erscheinen.

      Persönlich bin ich sehr gespannt sobald ich Stadia in den nächsten Tagen testen kann, um mir dann selbst ein Bild von der Tauglichkeit zu machen.

    • André Westphal says:

      In den Tests gehts ja erstmal um den Status Quo: 130 Euro zahlt man dann schon für die Premiere Edition – da ist auch schon ne Xbox One für drin gewesen. Dazu kommen die Spielepreise – führte ich ja im Artikel auf, da zahlt man, selbst wenn man den Wiederverkaufswert der Retail-Spiele außen vor lässt, schon mehr als für die Konsolen-Pendants.

      Dazu kommt, dass aktuell ja offenbar gar kein echtes 4K bei einigen Titeln geboten wird – sondern (zumindest „Destiny 2“ laut Entwickler selbst) nativ in 1080p mit Medium-Details berechnet und hochgerechnet wird – also ist die Qualität schlechter als an Konsolen, von einem Gaming-PC ganz zu schweigen.

      Würde man nun ganz kleinkariert rechnen, könnte man auch einbeziehen, dass neben den aktuellen Kosten für die Premiere Edition, Stadia Pro im Abo und die Spiele auch noch Internetgebühren für einen schnellen Anschluss dazu kommen – den man benötigt, wenn man in ordentlicher Auflösung zocken will. Klar, Internet braucht man wegen der Updates auch für PS4 / Xbox One – da kommt man aber auch mit weniger aus.

      WENN, denn dann mal die Basis-Version da ist, man sich dann die Spielepreise und Co. anschaut, dann kann man wieder schauen. Aktuell fällt es aber sicher schwer Stadia als Schnäppchen zu sehen. Und wenn ich „12,5 Jahre Stadia“ lese, muss ich in dem Bezug schmunzeln: Erstmal müsste des den Dienst so lange geben – warten wir erstmal die nächsten 12 Monate ab.

      Damit will ich Stadia nicht „dissen“, aber aktuell hält Google die anfänglichen Versprechen nicht ein und bekommt dafür eben in Tests und in Gaming-Communities die Quittung. Klar, kann man noch vom Saulus zum Paulus werden – Konkurrenz belebt das Geschäft, also warum nicht? Momentan scheint es aber durchaus angebracht da erst einmal mit einer gewissen Skepsis zu schauen, wann Google die ganzen Features nachliefert, die technischen Probleme löst und wie man dann an der Plattform festhält.

      • „In den Tests gehts ja erstmal um den Status Quo: 130 Euro zahlt man dann schon für die Premiere Edition – da ist auch schon ne Xbox One für drin gewesen.“

        Niemand wird gezwungen, jetzt zum „Beta Test“ einzusteigen, während dem man in der Tat um die 130 EUR nicht herumkommt. Wenn nächstes Jahr Stadia richtig an den Start geht, also nicht nur für „Founder“ und sonstige Vorbesteller, dann fallen diese 130 EUR flach. Es sei denn, man muss oder möchte sich den Stadia Controller und ein Chromecast Ultra kaufen – beide sind übrigens für die Nutzung von Stadia nicht notwendig. Sprich: Man muss keine 130 EUR ausgeben, um bei Stadia einsteigen zu können.

        Man kann jetzt natürlich als Blogger auf diesem Status Quo herumreiten, eine realistische und sachlich richtige Aussage trifft man damit jedoch nur bedingt. Man könnte diese Art der Berichterstattung auch „tendenziös“ nennen. Mach ich aber mal nicht.

        „Dazu kommen die Spielepreise – führte ich ja im Artikel auf, da zahlt man, selbst wenn man den Wiederverkaufswert der Retail-Spiele außen vor lässt, schon mehr als für die Konsolen-Pendants.“

        Das stimmt halt einfach nicht. Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst. Ich zeige es mal am Beispiel Red Dead Redemption 2 auf:

        Preis bei Stadia: 60 EUR
        Preis bei Rockstar: 60 EUR
        Preis bei Epic: 60 EUR
        Preis PS4: 70 EUR (gerade zufällig für 53 im Angebot)

        „Und selbst jene müssen eben bei Stadia aktuell gut blechen: „Rage 2“ für 59,99 Euro ist alles andere als ein Schnapper – zumal das Spiel etwa im Xbox Game Pass enthalten ist.“

        Dass der XB Game Pass allerdings auch Geld kostet, verschweigst Du dabei galant. Aber sei es drum, das Spiel Rage 2 kostet aktuell:

        bei Stadia: 60 EUR
        bei Steam: 60 EUR
        bei PS4: 70 EUR

        Also inwiefern sind die Spiele bei Stadia bitte teurer? Sie sind sogar in der Regel günstiger als auf der Konsole.

        Dass es hier und da immer wieder Schnäppchen gibt, z.B. im Steam Sale, steht außer Frage. Es wäre aber vermessen anzunehmen, dass es ausgerechnet im Stadia Store niemals Aktionspreise geben wird.

        Für mich bleibt hier unterm Strich nur stehen, dass Dein Artikel ein gewisses Geschmäckle hat. Spricht ja nix dagegen, seine Meinung kund zu tun, aber man sollte schon bei den Fakten bleiben.

        • André Westphal says:

          Na ja, die Zukunft kann man nicht bewerten – das wäre ja dann tendenziös. Ansonsten müsste man ja z. B. auch einem Spiel eine tolle Wertung geben, wenn der Publisher eine bombastische Roadmap dafür vorstellt. Das ist aber sehr riskant, da man nicht weiß, ob der Vertrieb sich am Ende wirklich daran hält. Daher kann man erst einmal nur darauf schauen, was es in der Gegenwart gibt. Und die Zukunft mit vorsichtigem Optimismus betrachten.

          Und natürlich sind die Spiele bei Stadia teurer. Hier die Beispiele:

          Rage 2 – Stadia 59,99 Euro > ca. 32 Euro (PS4 ca. 24 Euro / Xbox One oder ohne Mehrkosten bei Game Pass)
          RDR 2 – Stadia 59,99 Euro – PS4 / Xbox One ca. 30 Euro
          FF XV – Stadia (Deal eingerechnet) 30 Euro – PS4 / Xbox One ca. 20 Euro (Royal Edition)

          Das sind nur 3 Beispiele, bei den anderen Spielen kannst du selbst nachschauen, ist das gleiche. Und dabei ist der Wiederverkaufswert noch gar nicht berücksichtigt – hast dz RDR 2 an den Konsolen durchgezockt, kannst du die Disk auf Wunsch verkloppen – bei Stadia nicht.

          • „Na ja, die Zukunft kann man nicht bewerten – das wäre ja dann tendenziös.“

            Entschuldige mal, aber „die Zukunft“ ist in dem Fall ja schon bekannt. Google Stadia startet im Januar 2020 mit der Basisversion – und die ist kostenlos. Auch weiß man, dass man die Google Hardware (Stadia Controller und Chromecast) nicht benötigt, um Stadia verwenden zu können. Das geht alles aus der Dokumentation, Support Artikeln und dem Marketing-Gedöns von Google hervor.

            Du drehst Dir die Realität einfach so zurecht, bis sie in Dein negatives Meinungsbild passt. Kann man machen, ist allerdings recht faktenbefreit.

            „Und natürlich sind die Spiele bei Stadia teurer. Hier die Beispiele:“

            Ich weiß nicht, wo Du diese Preise her hast. Vermutlich physische Medien? In dem Fall hast Du natürlich recht, vergleichst aber Äpfel mit Birnen. Wer sich seine Spiele heute digital als Download beschafft, der zahlt die Preise der Stores wie Epic, Steam, PS Store und Konsorten. Und genau an diese Preisgestaltung hält sich Stadia. Die Preise, die ich Dir weiter oben aufgezeigt habe, stammen direkt aus diesen Stores.

            Wenn Du schon auf die Preise von physischen Medien verweist und diese in Deinen Preisvergleich mit einbeziehst (nur um ein weiteres Pseudo-Argument gegen Stadia zu haben), dann solltest Du schon auch darauf hinweisen.

            • Googlen ist nicht schwer (und ein Dienst von Google):

              Red dead redemption 2 Xbox Oke key

              30 aktuell digital im Angebot, ansonsten etwa 45 Euro.

              https://www.planetkey.de/red-dead-redemption-2-xbox-one-download-code-kaufen.html

              Wer preisbewusst digitale Games kauft wird selten im offiziellen Xbox/ps4 Store kaufen, außer es läuft gerade eine Aktion.

              Aber warum nicht mit physischen Disks vergleichen? Die haben, wie André schon sagt, sogar den Vorteil des Wiederverkaufs, was diese sogar besser (Und damit wertvoller) als rein digitale Spiele macht.

              • Planetkey… alles klar… Ich kann mir auch einen Windows 10 Retail Key für 5 EUR kaufen. Legal ist das dann allerdings nicht.

                Die regulären Preise für die Digitalausgaben der Spiele liegen exakt auf dem Niveau von Google Stadia. Und nur damit ist ein Vergleich valide. Aus dem gleichen Grund macht es auch keinen Sinn, Disk Preise zu vergleichen. Da ist man natürlich ganz klar im Vorteil. Allerdings gibt es keine Disks für Stadia.

                • Das Spiel ist das Produkt. Dabei ist es vollkommen unerheblich für den Vergleich ob das nun als digitaler Download, physikalische DVD oder auf 3,5″ Disketten geliefert wird.

                  Die physikalische Version ist ganz im Gegenteil sogar eigentlich noch „wertvoller“ als ein digitaler Download da man das Spiel in dem Fall in der Regel nochmal weiterverkaufen kann, was bei einem digitalen Download nicht mehr geht.

                  • Es ist nicht unbedingt irrelevant ob das Produkt digital oder physikalisch erworben wurde, da die Nutzung sich unterscheidet. Bsp. Xbox, ein digital erworbenes Spiel, welches es als playanywhere Titel gibt, hat eine andere Möglichkeit genutzt zu werden als das Pendant auf Disc. Forza Horizon spiele ich mit einer gekauften Version auf zwei Systemen, PC und Xbox. Das geht mit einer physikalischen Version nicht, somit kann man beide Varianten auch nicht einfach vergleichen.

                  • Nein, es ist nicht unerheblich. Ihr vergleicht hier Preise von Spielen auf physischen Medien, die bereits seit einiger Zeit am Markt sind und daher im Einzelhandel günstiger zu erwerben sind. Physische Medien kosten allerdings bei der Markteinführung des Spiels in der Regel die gleichen 60-70 EUR wie die Download Versionen. Bei den Download Versionen gibt es auch immer wieder Deals, bei denen man sie deutlich günstiger bekommt. Siehe z.B. die Steam Summer Sale, Weekend Deals etc. pp. Ich glaube nicht, dass man pauschal behaupten kann, dass Spiele auf Disks grundsätzlich und immer günstiger sind, als die Download Variante. Das einzige Argument, das ich an der Stelle gelten lasse, ist der Kauf am Gebrauchtmarkt, der bei Downloads natürlich nicht existiert. Wer nur Schnäppchen und Gebrauchtware kauft, kommt sicher günstiger weg, aber das gleiche Argument gilt nicht nur bei Stadia, sondern bei allen digitalen „Vertriebsmarken“ (Steam etc.).

                    Übrigens gibt es ebensolche Deals gerade aktuell bei Stadia. Jeder Inhaber eines Pro Abos (also aktuell ALLE, die Stadia haben) erhält im Moment fette Rabatte auf die Stadia Games. Aktuell bei Stadia:

                    Assassins Creed Odyssey: 35 EUR
                    Metro Exodus: 20 EUR
                    Final Fantasy XV: 30 EUR
                    Tomb Raider Definitve Edition: 10 EUR
                    Mortal Kombat 11: 40 EUR
                    NBA 2K20: 25 EUR
                    …und so weiter…

                    Man kann es drehen und wenden wie man mag, die Aussage, Stadia sei grundsätzlich teurer, ist in keinem Fall haltbar. Die Preise bei Stadia orientieren sich am „marktüblichen“.

                    • Mal ehrlich, die aufgezahlten games sind mehr oder minder alles alte Schinken. Das lockt niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Und zum derzeitigen Stand ist Stadia einfach teurer als eine Konsole, mit einer PS4 für 200€ kann man genauso 1080p spielen und das zu günstigeren Preisen. Erstmal abwarten, ob Stadia Base überhaupt konstant 1080p liefert oder doch nur bei 720p landet.

    • Den größten Kritikpunkt sehe ich bei den Preisen für die Spiele und dem ganzen Konzept dahinter

      Ich soll also für einen Dienst zahlen, dann noch zu höheren Preisen mir die Spiele trotz bereits gezahlter grundgebühr zusätzlich kaufen, und kann diese dann nicht einmal im Zweifel auf eigener Hardware verwenden, sondern nur innerhalb des Streaming Dienstes.

      Das klingt für mich absolut nicht nach einem attraktiven Angebot.

      • Ist das gleiche Prinzip wie Amazon Prime Video… du hast nicht alles drin, und wenn du es kaufst, kannst du es nur auf Amazon benutzen 😉

        • Naja das ist schon ein riesiger Unterschied ob ich bei Amazon Prime einen Film für 99 Cent kaufe, der nicht im Flatrate angeboten enthalten ist, und diesen dann nur dort nutzen kann.

          Oder ob ich zum plus/minus UVP, und damit deutlich über dem Marktpreis, eine Software kaufe und diese dann trotzdem nur so lange nutzen kann wie ich für den Dienst bezahle bzw. es ihn überhaupt gibt.

          Das Mindeste wäre wirklich, dass man die erworbenen Spiele auch abseits des Dienstes nutzen kann. Ideal wäre wenn man seine bereits bei Steam und co gekauften Spiele bei dem streaming Dienst nutzen kann.

          • Für 99cent kann man bei Amazon nichts kaufen, nur mieten… das ist ein grosser Unterschied.

            Und wenn es „das mindestes“ wäre das man die Spiele auch Abseits des Dienstes nutzen kann, dann wäre es doch „das mindeste“ das Steam&Co die Spiele kostenlos an Stadia abtreten. Die nehmen sie sicher gerne 😉

            Mal ehrlich, das liegt doch nicht an Google/Stadia… und das macht kein Digitalstore, egal ob Steam/PSN oder Xbox…

      • Das stimmt so nicht. Du musst für den Stadia Dienst nicht bezahlen. Die Basisvariante ist kostenlos. Damit kannst Du immerhin mit 1080p spielen – also auf dem Niveau einfacher Konsolen. Erst wenn Du mit 4K spielen möchtest, kostet der Stadia Dienst 10 EUR im Monat. Dafür bekommst Du aber auch jeden Monat ein Spiel dazu „geschenkt“.

        Die Spiele sind bei Stadia nicht teurer, als bei anderen. Sie sind sogar günstiger als auf der Playstation. Sie kosten exakt das gleiche, wie die Spiele auf dem PC.

        • André Westphal says:

          Die Spiele bei Stadia sind definitiv teurer als die regulären Versionen für PC, PS4 und Xbox One, wenn du mal die Disk-Preise bei Händlern wie Amazon und Co. musterst. Der Aufpreis bei Stadia schwankt zwischen 10 bis zu 30 Euro – also schon nicht von schlechten Eltern. Rechnest du den Wiederverkaufswert der Disks (im Falle der Konsolen) ein, wäre die Bilanz noch schlechter.

          Da müsste Google also schon nochmal ran und entweder oft Deals anbieten oder grundsätzlich das Preismodell überdenken.

          • Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Wir reden über digital erworbene Spiele, nicht über physische Medien. Diese funktionieren bei Stadia natürlich nicht. Wenn Du mir einen Online Store für digitale Downloads zeigst, bei dem die Spiele tatsächlich günstiger sind, als bei Stadia, dann gebe ich mich geschlagen. Bis dahin ist Dein Preisvergleich aber einfach nur konstruiert, und das ziemlich offensichtlich.

            • Nein tut er nicht. Er vergleicht den Preis für ein Produkt bei Variante 1 und Variante 2 und da schneidet Stadia auch meiner Meinung nach erheblich teurer ab. Plus den Nachteil, dass man das Spiel nur bei dem Streaming Dienst nutzen kann – obwohl man es gekauft hat. Und plus den Nachteil, dass es nicht weiterverkauft werden kann.

            • Fritz Mukula says:

              Also wenn man hier schon direkt 1:1 vergleichen möchte, ob nun digitale Version oder eben Disk und die Hardware, muss man fairerweise an der Basis anfangen und diese kostet ebenfalls Geld. Ob das Notebook oder der PC nun 5 Jahre+ alt ist – irgendwann wurde es gekauft. Wenn man es aus dieser Sicht betrachtet, kommt man mit einer Konsole auf jeden Fall günstiger weg.

              Zu den Spielen selbst – natürlich kann man nun ewig darüber diskutieren, ob man einzig die Preise der digitalen Versionen miteinander vergleicht, oder eben die Preise der Disk-Versionen ebenfalls in den Vergleich aufnimmt. Im Grunde geht es um das Produkt selbst, das man erwerben möchte und in welcher Form es vorliegt, ist vollkommen irrelevant, denn ich will es schließlich in erster Linie nutzen. Hier schlägt die Disk-Version ganz klar die digitale Variante, zumindest wenn es sich nicht gerade um gerade eben erschienene Titel handelt. Die Sache mit dem Wiederverkauf von Spielen hat zwar einen Vorteil zu den digitalen Versionen, allerdings darf man hier den Aufwand nicht gänzlich vernachlässigen, denn schließlich muss ich das Spiel entweder über eine Plattform anbieten und mich um die Abwicklung kümmern, oder eben bei einem Händler verkaufen bzw. gegen Aufpreis gegen einen neuen Titel tauschen. Und da Zeit = Geld bedeutet, muss dieser Aufwand ebenfalls in die Rechnung mit aufgenommen werden.

              Nun kommt aber das große ABER – Stadia kann meiner Ansicht nach in keinster Weise einfach 1:1 mit einer Konsole und/oder einem PC verglichen werden, da es ein vollkommen anderes Konzept ist. Wir sprechen hier über einen Gaming-Dienst, der dem Nutzer die Möglichkeit geben soll überall und an verschiedenen Geräten (auch an Fremden!) spielen zu können und das ist der ganz große Unterschied. Bei einer Konsole und PC bin ich immer an meine Hardware und, sofern ich diese nicht durch die Gegend schleppen möchte, meine Wohnung gebunden. Mit Stadia kann ich in der Arbeit (natürlich nur in der Mittagspause) einfach im Browser mit dem Spielstand weiter machen, wo ich am Abend zuvor daheim aufgehört habe, zusätzlich muss ich mir keinerlei Gedanken um Installationen, Updates, etc. machen, was mir ebenfalls sehr viel Zeit und Nerven spart. Kommen wir noch zu der Diskussion mit den Preisen für Spiele zurück. Wenn ich bei Stadia ein Spiel für 60€ erwerbe, muss ich mir keinerlei Gedanken um die Lizenz und die Installation auf nur einem Gerät zu machen, wenn ich es beim Kumpel, in der Arbeit oder sonst wo spielen möchte, was den Preis wieder deutlich relativiert.

              Man muss dem Dienst seine Zeit lassen sich zu entwickeln, auch wenn aktuell viele nicht ganz so glücklich mit der Performance und der holprigen Einführung sein mögen. Ich freue mich auf jeden Fall auf mein Starter-Set und sehe es bei 129€ gelassen, selbst wenn es in die Hose gehen sollte, (was ich aktuell nicht hoffe) da ich am Ende dennoch das Pro-Abo 3 Monate testen kann (30€), einen Chromecast-Ultra habe (70€) und einen Controller, der sicher auch noch für andere Zwecke genutzt werden kann (30€).

        • Ja, die Holzklasse ist kostenlos. Aber ernsthaft, wer nutzt denn bitte noch nur FullHD?
          Die Spiele sind, nachdem was ich bisher so gesehen habe, zu Preisen der normalen Standard Konditionen von Steam und Co auf dem Markt. Im Zweifel noch darüber.

          Also teurer als der Marktpreis wenn man irgendwo im Angebot kauft oder über einen freien Reseller.

          Das kann ja jeder gerne anders sehen, aber mich persönlich reißen die Konditionen wahrlich nicht vom Hocker.

    • Du vergisst dabei noch das nötige Playstation Plus Abo, um online zu zocken. Das wäre bei Stadia nämlich auch schon drin. Das muss man auch gegen die 70€ für ein RDR2 gegenrechnen. Auf der PS4 zahle ich da nämlich nochmal monatlich, um das Spiel zu spielen – bei Stadia nur, wenn ich 4K brauche.

      • Interessiert natürlich nur, falls man online spielt. Bei den Single Player Games wie Final Fantasy, Assassin‘s Creed und RDR2 ist das schon mal gar nicht notwendig.

  4. Was ich zu der Preisdiskussion noch sagen wollte (Achtung persönliche Meinung).

    Ich hätte mir Stadia nicht gekauft, wenn ich schon einen Chromecast hätte.

    Effektiv nutzen kann man Stadia (ab Januar 2020) für 69,- (das kostet der Controller).

    Ein Abo braucht man nicht, und Smart TVs haben ggf. den CC schon inkludiert.
    Bei dem Preis kann ich dann auch die Spiele bei Google kaufen, denn dafür bekomme ich keine Konsole und keinen PC.
    Achja, Stadia Spiele brauchen weitaus weniger Strom (für den Endnutzer) als bei einem PC oder Konsolenspiel…

    PS: Ich glaube dennoch das es nur für Casualgamer sinnvoll ist…

    • Du brauchst noch nicht einmal den Stadia Controller. Du kannst auch mit Tatstatur und Maus spielen, oder mit jedem anderen HID-kompatiblen Controller (z.B. den XB1 Controller). Selbst der PS4 Controller funktioniert.

      • Ja dafür braucht man trotzdem erstmal wieder einen Controller. Kostet auch Geld. Ich habe beispielsweise keinen Controller zu Hause, denn die hat man in der Regel nur wenn man eine Konsole wie PS4/XB1 hat und dann braucht man kein stadia mehr.

        • Ja klar. Spiele per Gedankenübertragung steuern… so weit sind wir halt noch nicht. Irgend eine Hardware brauchst Du. Das ist doch logisch. Der Punkt war, dass Du nicht zwingend den Stadia Controller brauchst, sondern jeden x-beliebigen anderen Controller oder Tastatur/Maus verwenden kannst. Wer nichts davon hat, muss sich – selbstverständlich – etwas kaufen. Spielcontroller gibts in der Bucht schon für 10 EUR.

          • Ja, aber bei einer Konsole ist das eben dabei. Und ein PS4 Controller kostet im Einzelhandel sonst mindestens 50€. Insofern sind es nicht nur die 10€ monatlich für Stadia sowie die Spiele, sondern auch ein Controller und ein chromecast Ultra, falls man am Tv spielen möchte. Und bei einer Konsole wird alles was man braucht mitgeliefert, also Controller und das Äquivalent zum Chromecast Ultra.

            • Wo ist jetzt Dein Problem? Bei Stadia ist doch auch alles dabei, wenn Du es noch brauchst. Kostet derzeit 130 EUR. Wer schon Hardware hat, braucht nix mehr extra kaufen. Insofern verstehe ich Deine Argumentation nicht. Bei Stadia wird alles mitgeliefert, was man braucht. Genau, wie bei einer Konsole.

              • Du hast doch die Preise von Stadis immer wieder relativiert. Daher nur mein Einwand, dass Stadia keineswegs günstiger als eine Konsole ist. Denn die PS4 (200€) vs Stadia (130€ + zzgl. 10€ monatlich bei „Pro“) ist auf Dauer schnell günstiger, was auch an den Preisen für Spiele liegt, die auf Disk nunmal deutlich günstiger sind.

                • Nein, das stimmt so einfach nicht und lässt sich keinesfalls pauschal so in den Raum stellen. Du argumentierst z.B. mit einer 200 EUR PS4. Das ist dann die normale PS4, also nicht die PS4 Pro. Die normale PS4 kann nur 1080p. Dem stellst Du nun das Stadia Pro Abo gegenüber, das man nur braucht, wenn man 4K spielen möchte. Dein Vergleich wäre nur valide, wenn Du die PS4 für 200 EUR mit der kostenlosen Stadia Basis Variante verglichen hättest.

                  Und ob die Disk Preise immer günstiger sind, als die Download Varianten der Spiele, ist auch eine ziemlich weit hergeholte Behauptung, die Du nicht belegen können wirst. Spiele Neuerscheinungen kosten auf Disk das Gleiche, wie in den Download Stores. Erst wenn die Spiele älter sind, fallen die Disk Preise. Dann fallen aber üblicherweise auch die Download Preise.

                  Es ist ganz sicher nicht so einfach, wie Du es hier versuchst, darzustellen. Auf lange Sicht ist Stadia unterm Strich sicher nicht viel teurer oder günstiger als die traditionellen Alternativen.

                  • Ja, ich weiß das man das nicht verallgemeinern kann. Außer bei den Disk Preisen, denn die sind nach einiger Zeit meiner Meinung nach immer günstiger als im Store, dazu die Möglichkeit des Weiterverkaufs. Ausgeschlossen davon sind irgendwelche Sales im Store, aber die gibt es bei Disk Versionen ja auch. Mich stört einfach, dass der Normalpreis im Store fix ist und nicht mit der Zeit gesenkt wird.

                    Und ich bin wirklich kein Gegner des Streamings. Zum Verkaufsstart einer Konsole würde ich eher aufs Streaming setzen, denn die PS4 hat zum Start auch 400€ gekostet, die Xbox One X 500€, da ist das Streaming schon preiswerter, gerade als Gelegenheitsspieler.

                    Wären die Store Preise näher an den Preisen der Disk Versionen, dann würde ich mir sofort Stadia zum ausprobieren zulegen. Denn einen Gaming Pc sowie klassische Konsole hab ich eh nicht mehr und sowas wie die Nintendo Switch kann stadia eh nicht ersetzen, da spezielles Konzept. Nur hätte ich eben aktuell zu viel Bauchschmerzen, für ein Game 70€ zu zahlen, da ich bei anderen Plattformen immer erst nach einigen Monaten für maximal 40€ zugeschlagen habe, wenn überhaupt so teuer.

                    • Die Preise im Store sind ja nicht fix. Im Moment kosten die Spiele im Stadia Store teilweise nur die Hälfte des offiziellen Verkaufpreises (sind aktuell deutlich günstiger, als bei Steam). An die Preise von uralten Disks oder Gebrauchtmarkt kommst Du natürlich nie ran, aber das ist ein Problem, das Du mit allen Download Stores hast, nicht nur mit Stadia. Diese Preise werden ja auch eher von den Publishern vorgegeben, als von Stadia (oder Steam, oder wie sie alle heißen).

                      Man muss Stadia in diesem Kontext einfach betrachten, als das was es ist: Ein weiterer Store neben den Etablierten wie Steam, Epic, Origin, UPlay und wie sie alle heißen. Wer seine Spiele bisher dort gekauft hat, wird bei Stadia nicht schlechter fahren – unterm Strich.

  5. Sorry für Offtopic. Ich war gestern gewillt es mal auszuprobieren. Aber wie bekomme ich es für meinen PC zum laufen? Muss man den Controller bestellen?

    • Nein, Destiny z.b. kannst du direkt in Chrome mit Tastatur und Maus spielen. Ansonsten z.B. XBox Controller anschließen. Voraussetzung ist natürlich, dass du einen Code hast, den du als Vorbesteller bekommen hast oder jemanden kennst, der dir seinen Buddy Pass Code gibt.

      • Ahhhh ok, ne habe leider keinen Code. Dachte das wäre für alle bestellbar. Danke für die Antwort!

        • Es ist für alle bestellbar. Im Moment kann man halt nur das Bundle bestehend aus Controller, Chromecast und drei Monaten Pro Abo bestellen (130 EUR). Da Du den Controller nicht möchtest, wenn ich das richtig verstanden habe, wirst Du allerdings bis Januar warten müssen. Dann erst öffnet sich Stadia für „alle“ und kostenlos.

  6. „Und für Gelegenheitsspieler sind solche Games ohnehin nicht relevant.“

    Genau das sehe ich anders. Insbesondere, wenn ich wenig spiele, lohnt es sich nicht, alle paar Jahre die neue Iteration der Konsole zu kaufen oder den PC up-to-date zu halten. Ich kann so zB in ein paar Jahren GTA6 spielen, ohne mir extra eine neue GPU anzuschaffen. Vielleicht spiele ich nächstes Jahr auch mal RDR2.

    • Da gebe ich dir recht. Nur weil ich nicht so viel spiele bzw. Zeit dazu habe heißt das ja nicht automatisch, dass ich keine Lust auf solche Spiele habe.

      Neben der Arbeit, Kind/Familie, Freunde und sonstigen Hobbies fehlt manchen die Zeit ständig zu zocken. Manchmal geht das bei mir mehrmals die Woche, manchmal einen Monat überhaupt nicht. Ist ja auch kein Problem. Ein GTA, RDR, CoD oder sonst was kann ich auch verteilt über Monate spielen (am letzten Tomb Raider habe ich über ein halbes Jahr geknabbert).

      Eine Konsole wäre ein zusätzliches Gerät (PC/Laptop benötige ich sowieso für Bürokram), abgesehen davon, dass ein Controller für mich nicht in Frage kommt zum Zocken. Genau dafür passt Stadia. Wenn ich ein paar Euro mehr für Spiele zahlen muss ist das am Ende trotzdem günstiger.

      • Und genau wir sind eine der Zielgruppen. Klar, aktuell melden sich viele Vielspieler zu Wort, und entsprechend negativ sehen die Diskussionen aus.

        Ebenso kann ich mir vorstellen, dass viele Handyspieler auch dort mal reinschauen. Die Einstiegshürde ist zwar aktuell mit dem Vorbestellerbundle noch da, aber das wird sich legen. Dann brauche ich nur einen Account (mit oder ohne Abo), kann mir ein Spiel kaufen und loslegen. Klar mobil wird das bei etlichen GB pro Stunde nicht gehen, aber abends auf dem Sofa sicherlich.

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