Google soll an unabhängigem mobilen Messenger arbeiten

Google hat viele verschiedene Dienste, die in einem Google-Accoutn zusammengeführt werden. Ein Login und man kann E-Mails schreiben, Videos auf YouTube hochladen, oder auch Googles Messenger Hangouts nutzen. Eines hat Google aber nicht: ein soziales Netzwerk in großem Stil. Messenger sind die Kommunikationsform der Generation Smartphone. SMS sterben aus, heute wird zu WhatsApp und Co gegriffen.

Google Office

Wie wichtig solche Systeme für die Internetfirmen sind, sieht man gut an Facebook. Das Social Network hat Unsummen investiert, um sich Dienste wie Instagram oder WhatsApp anzueignen. Eigene Projekte in diese Richtung scheiterten kläglich. Und auch wenn Google mit Hangouts bereits einen plattformübergreifenden Messenger bietet, wird dieser nicht so genutzt, wie Google das vielleicht gerne hätte.

Die Economic Times India berichtet nun, dass Google Interesse daran habe, ein neues Messenger-Produkt zu entwickeln. Anders als andere Google-Prosukte, soll sich der Messenger auch ohne Google-Account nutzen lassen. Als Versuchsgebiete sind die Schwellenländer angedacht, wo sich die verschiedenen Messenger noch um die Vorherrschaft streiten. Also die gleichen Länder, in denen auch Android One angeboten wird, die gleichen Länder in denen Googles Orkut sehr beliebt war.

Die Wachstumsmärkte liegen aktuell im Fokus aller großen Unternehmen. Dort sind noch neue Kunden zu gewinnen. Das zeigen auch Initiativen wie internet.org oder eben Googles Android One. Man braucht neue Nutzer, um weiter zu wachsen. Aber in anderen Ländern ist es nicht so einfach, sei es von der mobilen Infrastruktur her gesehen oder auch von der Kaufkraft der Menschen. Man kann gespannt sein, was sich Google, Facebook und Co noch einfallen lassen werden, um dort einen Fuß in die Tür zu bekommen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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14 Kommentare

  1. Der Artikel ist aber ganz schön IMHO… 🙂 AUSSER FACEBOOK GIBTS GLAUB KEIN DIENST DER MEHR USER HAT ALS GOOGLE… Ups tschuldigung caps lock 🙁

  2. der andere Peter says:

    @Sascha: „Accoutn“, „Prosukte“ …

  3. Die kritische Masse bei zuletzt etwa 600 Millionen Usern zu bewegen ist sehr schwer. Da muss Google eine Menge gute Argumente und viel Geduld mitbringen

  4. Open Source und ich bin dabei.

  5. Brauchen wir noch einen weiteren Messenger (egal von wem)? Denke nicht.

    Selbst von Android-Benutzern in meinem Bekanntenkreis benutzt keiner Hangouts, die wissen nicht mal was das ist. Wieso dann also noch einen von Google?

  6. Bei mir wissen die Bekannten auch nicht was google Hangouts ist trotzdem kann ich sie darüber erreichen und sie schreiben mir sogar über Hangouts zurück ohne es zu wissen. 😉

  7. Naja Google+ ist auf Platz 2 und ja da ist viel los, bzw…

  8. bin mit Threema und Hangouts komplett abgedeckt, warum sie Hangouts nicht so bewerben wie „Ok Google“ ist mir ein Rätsel

  9. Oouuuch der Artikel hat einige fehler :/

  10. Was für ein unsinniger Satz: Eigene Projekte in diese Richtung scheiterten kläglich.

  11. Sehe da auch keine Zukunft. Google hat ja schon einige Versuche in die Richtung unternommen, und sie sind alle alles andere als wirklich erfolgreich geworden.

  12. Google hangouts ist Plattformübergreifend?
    Es sind doch gerade mal zwei Plattformen die unterstützt werden. Wie soll das so whatsapp oder fb Konkurrenz machen?

  13. @lumia930

    es ist für iOS, Android und den PC/MAC verfügbar. Es deckt also die am häufig genutzten plattformen ab.

  14. Einfach Hangouts ohne Google-Konto nutzen lassen und fertig. Wenn Messenger jetzt als soziale Netzwerke durchgehen (warum auch immer), dann ist Hangouts sehr sehr gut aufgestellt. Die wichtigsten Smartphone-Betriebssysteme werden unterstützt UND es läuft im Browser, also auf PC, Mac, Linux. Damit ist man WhatsApp & Co. meilenweit voraus. Einzig bei Privatsphäre, Sicherheit oder Anonymität wird man niemals Vorreiter werden. Aber das ist bei den Branchenführern Facebook und WhatsApp auch nicht anders.

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