Google Play Music mit persönlicheren Empfehlungen und automatischen Offline-Inhalten

Google Play Music Artikel LohoZufälle gibt es. Heute startet nicht nur Amazon Music Unlimited in Deutschland und Österreich, auch Google hat Neuigkeiten zu seinem Musikstreamingdienst Play Music zu verkünden. Google Play Music soll persönlicher werden und auch automatisch Inhalte offline bereitstellen. Für die Personalisierung greift Google auf Techniken anderer Google-Prosukte zurück. Über Machine Learning erkennt Google nicht nur, welche Musik der Nutzer gerne hört, sondern auch zu welchem Zeitpunkt, welchem Wetter oder welchen Aktivitäten. Basierend darauf findet man auf dem neuen Homescreen entsprechend Zusammenstellungen, die aktuell am besten passen sollen.

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Diese Funktion muss man aktivieren, automatisch wendet Google das Wissen über den Nutzer demnach nicht an. Mit diesen Empfehlungen versuchen es alle Anbieter, allerdings hat Google hier den großen Vorteil, den Nutzer auch von anderen Diensten zu kennen, das können Spotify oder Deezer beispielsweise nicht, weil sie eben nur Musikstreaming anbieten. Läuft es wie geplant, habt Ihr für jede Aktivität die passende Musik als Vorschlag auf Eurer Google Music Startseite unter Android, iOS und im Web. Das neue Google Music soll man sich wie einen persönlichen DJ vorstellen.

Ebenfalls neu: Das automatische Bereitstellen von Offline-Musik. Auch wenn man Musik vor einem Trip nicht für den Offline-Gebrauch heruntergeladen hat, wird man künftig auch dann auf Musik zurückgreifen können, wenn man gerade keine Internetverbindung hat. Google Music wird hierfür eine Playlist mit den zuletzt gehörten Titeln verfügbar machen, die eben auch offline genutzt werden kann. Alles was also zwischen Euch und Musik steht ist ein geladener Smartphone-Akku.

Die neuen Funktionen werden ab dieser Woche in allen 62 Ländern verteilt, in denen Google Music verfügbar ist, sie sind, wie bereits erwähnt, unter Android, iOS und im Web verfügbar.

(Quelle: Google)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

  1. @Sascha bei dem Link im Beitrag fehlt der schließende Tag.

  2. Ich stelle immer wieder fest: fast nix ist do individuell wie Musik. Selbst ich selbst könnte nicht für mich vorhersagen, ob ich die Musik, die ich letzte Wo um die gleiche Zeit bei gleichem Wetter hörte, jetzt wieder hören will. Ein gutes UI ist mir da wichtiger und einige, dafür wirklich gut kuratierte Listen.

  3. Sandor Klaus Odor says:

    Okay, Rollout ist bei mir angekommen. Bin angenehm überrascht. Die Qualität der Empfehlung hat sich schlagartig verbessert. Basierend auf den Hörgewohnheiten werden jetzt auch ähnliche Radiostationen empfohlen die sogar von der Musik her passen. Auch Aufenthaltsort und Uhrzeit werden gut berücksichtigt bei den Empfehlung. Mal abwarten wie es sich damit so Musik hört.

  4. Für mich sind solche Vorschlagsysteme extrem wichtig. Ich höre selten gezielt Musik, sondern lasse mich gerne inspirieren oder berieseln. Meist nutze ich aktuell die Playlists von Play Music und starte einfach das, was mir gerade vorgeschlagen wird. Passt dann irgendwie schon. Eine auf mich zugeschnittene Version probiere ich gerne aus.

  5. Mein Problem bei Play Music war leider die Audioqualität. Ich hatte einige Titel dabei, die anscheinend serverseitig „kaputtoptimiert“ wurden. So kam es bei einigen Metal-Titeln immer wieder zu hässlichem Clipping 🙁 Habs auf dem Smartphone und am PC ausprobiert und bei beiden war das Ergebnis gleich schlecht. Deezer/Spotify/Tidal hatten da keine Probleme.

  6. Die Google-KI ist durch das Maschinenlernen schon genial. Wenn ich das aktiviere, wird wohl auch die komplette eigene Musiksammling analysiert, die man ja kostenlos bei Google hochladen kann (50.000 eigene Songs).

    Jetzt müsste man nur noch die Scrobble-Statistik der letzten Jahre von last.fm importieren können. 🙂

  7. Und wo ist bei der neuen automatischen Offline-Musik genau der Unterschied zum „Automatisch Herunterladen“, welches es jetzt schon in der App gibt?
    Ansonsten bin ich auf die KI-Playlists gespannt…

  8. Nur für Payer oder auch in der Free Version, denn bisher sieht alles beim alten aus.

  9. Mit der APK von apkmirror taucht bei mir übrigens auch der „Podcasts“-Abschnitt auf, sowohl in der App als auch im Web.
    ?!

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