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Das Herzstück von Pixel Visual Core ist die von Google entwickelte Image Processing Unit (IPU) – ein vollständig programmierbarer Prozessor, der von Grund auf neu entwickelt wurde, um maximale Leistung bei geringem Stromverbrauch zu liefern, so Google. Mit acht von Google entwickelten Custom-Cores mit jeweils 512 arithmetischen Logik-Einheiten (ALUs) liefert die IPU eine Leistung von rund über 3 Billionen Operationen pro Sekunde.
Mit Pixel Visual Core kann HDR+ 5x schneller und mit weniger als 1/10 der Energie betrieben werden als mit dem Applikationsprozessor (AP). Ein Schlüsselfaktor für die Effizienz der IPU ist die enge Kopplung von Hardware und Software – Googles Software steuert viel mehr Details der Hardware als ein typischer Prozessor. Die Image Processing Unit setzt domänenspezifische Sprachen ein, die Entwickler und Compiler entlasten sollen: Halide für die Bildverarbeitung und TensorFlow für das maschinelle Lernen.
In den kommenden Wochen will Google Pixel Visual Core als Entwickleroption in der Entwickler-Vorschau von Android Oreo 8.1 (MR1) aktivieren. Später sollen es alle Drittanbieter nutzen können,
die die Android Camera API verwenden. HDR+ ist die erste Anwendung, die auf Pixel Visual Core läuft. Wie bereits erwähnt, ist Pixel Visual Core programmierbar und Google bereitet bereits die nächsten Applikationen vor.