Caschys Blog

Google Pixel 4 XL: Weitere Details


In Sachen Geheimhaltung hat Google beim Pixel 4 auf ganzer Linie versagt – ob das gewollt war oder nicht, man weiß es nicht. Jedenfalls gab es schon zahlreiche Hands-on-Videos zu dem Gerät, wenngleich bei den Vorabmodellen noch nicht alle Funktionen auch tatsächlich aktiv zu sein scheinen. Bei Nextrift gibt es nun schon eine nähere Betrachtung des nach wie vor nicht offiziell vorgestellten Smartphones, die ein paar Details verrät.

So wird zum Beispiel die Größe mit Galaxy S10+ und Pixel 3a XL verglichen (siehe oben), die sich allesamt nicht viel nehmen. Ausgestattet ist das Pixel 4 XL mit einem 6,23 Zoll Display (3.040 x 1.440 Pixel). Der obere Rahmen beim Pixel 4 XL entspricht dabei der Größe des Rahmens, den man auch beim 3a XL vorfindet, allerdings ist letzterer eben nicht mit den Soli-Sensoren ausgestattet, was beim Pixel 4 XL der Fall ist. Leider war dieser Sensor bei jenem geleakten Modell nicht aktiv.

Zur Google I/O hat Google den neuen Assistant gezeigt, der quasi in Echtzeit reagiert. Das soll beim Pixel 4 XL bereits gegeben sein, der On-Device-Assistant kann hier anscheinend sein Geschwindigkeitsversprechen halten. Über „continued conversation“ kann man auch weiter reden, ohne jedes Mal das Hotword wieder ansagen zu müssen.

Hinweise gibt es auch zum Face Unlock, der wohl einzigen biometrischen Entsperrmethode beim Pixel 4 XL. Warnhinweise, um genau zu sein. Denn Google warnt den Nutzer zum einen, dass auch ein nicht beabsichtigter Blick auf das Smartphone dieses entsperren kann. Zum anderen aber auch davor, dass sehr ähnlich aussehende Personen das Smartphone entsperren könnten. Das ist durchaus ein spannender Punkt, da muss man dann mal sehen, wie einfach oder schwer oder gar nicht sich das System überlisten lässt.

Ambient EQ ist eine Funktion, die dem Display zugesprochen wird. Ist Ambient EQ aktiviert, passt sich die Darstellung der Inhalte der Lichtumgebung an. Kennt man eventuell von den als TrueTone vermarkteten iPhone-Displays.

Vorhanden ist beim Pixel 4 XL auch Active Edge, man kann zum Beispiel den Google Assistant durch Druck auf den Rahmen aufrufen. Die Funktion gefällt mir persönlich beim 3a XL sehr gut, hätte ich vorher auch nicht gedacht.

Mit der Frontkamera des Pixel 4 XL hat der Autor auch herumgespielt, er findet sie schon ganz gut, allerdings sollte man bedenken, dass das Pixel 4 XL noch mit unfertiger Software ausgeliefert wird. Am 15. Oktober wird Google das Smartphone wohl offiziell vorstellen, dann werden wir auch letzte Details erfahren – falls nicht schon vorher.

Aktuelle Beiträge

Die mobile Version verlassen