Google Pixel 4: True Tone Display und Aware-Sensor sollen neue Möglichkeiten bringen


Das Google Pixel 4 ist zeitlich gesehen noch ein ganzes Stück entfernt, voraussichtlich im Oktober wird Google die Hüllen fallen lassen. Aber wie das so ist, gibt es häppchenweise schon Informationen, was denn in den neuen Smartphones so stecken könnte oder wie sie gar aussehen sollen. Nun gibt es zwei neue Informationen, was wir im Pixel 4 sehen könnten.

Die eine Funktion zeigte sich schon im Januar in einer geleakten Android-Build. Da war die Rede von einer automatischen White Balance. Nun nimmt das Form an und es wird wohl darauf hinauslaufen, dass sich die Farbdarstellung des Displays automatisch der Umgebung anpassen kann. Also gleiches Spiel wie bei den True Tone Displays von Apple. Interessant ist hierbei, dass die Funktion nicht mit allen Displayprofilen genutzt werden kann.

Ebenso interessant ist, dass es sich wohl um ein Feature handeln wird, das erst einmal nur auf dem Pixel 4 vorhanden sein wird, denn es erfordert einen neuen Umgebungslichtsensor. Dieser muss auch in der Lage sein, Farben wahrnehmen zu können.

Ein neuer Sensor – unabhängig von dem Umgebungslichtsensor – soll außerdem dafür sorgen, dass es zwei neue Gesten im System gibt. Diese erfordern einen Aware-Sensor, Google hat dessen Funktionsweise schon 2015 und 2016 auf der Google I/O gezeigt, gut möglich, dass da mal was vorwärts ging nun. Dieser Sensor wird für die Funktionen „Skip“ und „Silence“ verantwortlich sein, die sich auf Media-Playback beziehen.

Das Ganze würde für eine berührungslose Steuerung sorgen, die auch auf eine Spracheingabe verzichtet. Das ist meiner Meinung nach nicht zwingend auf Smartphones beschränkt, schaut man auf den Nest Hub Max, ermöglicht er genau diese Gesten nämlich bereits, allerdings wohl eher über die Kamera. Wie eingangs erwähnt, ist es noch früh, wir werden in den kommenden Wochen sicher noch zahlreiche Leaks zu den kommenden Pixel-Smartphones sehen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Habe so lange auf einen Aware-Sensor (Project Soli) gewartet, jetzt bitte noch einen damit ausgestatteten „Google Home Mini 2“ und ich bin glücklich 🙂

  2. Ein Freund hat sowas in seinem BMW. Der wedelt mit der Hand neben dem Kopf im Kreis, wahlweise links/rechts herum, und kann damit unter anderem die Musik lauter/leiser drehen. Sieht bekloppt aus im Auto und ist seiner Meinung nach umständlicher, als auf diesem Joystick-Knubbel mit Touchoberfläche, den BMW in der Mittelkonsole verbaut. Aber hey… kann man halt kaufen. Für mich wars intuitiver zu fuchteln, weil ich die Sensitivität des Touchbads nicht gewöhnt war.

    Für mein Benutzerverhalten ist das nix.

    Wenn man es trainieren könnte, kann ich mir allerdings vorstellen, wäre das sicher für Menschen mit körperlichen Behinderungen durchaus eine Möglichkeit, ein Stück mehr Lebensqualität zu bekommen.

    • Hans Meiser says:

      Stelle mir die von dir beschrieben Geste auch eher ulkig vor. Aber rein technologisch betrachtet natürlich schon enorm. Gibt man dem ganzen noch ein paar Jahre kann ich mir schon vorstellen, dass es dann vielleicht auch intuitivere und/oder standardisierte Gesten gibt, die man verinnerlicht hat und so eine Bedienung „ganz normal“ wir.d

    • Ich kann dein Freund verstehen, die +/- Lautstärke-knöpfe am Lenkrad kann man blind, ohne die Hand vom Lenkrad zu entfernen, bedienen. Beim Smartphone macht das aber Sinn, ich liebe den Ultraschall-Sensor meines Z3plays, wenn man den Raum mal verlassen hat und zurückkehrt, einfach mit der Hand in der Luft übers Handy streichen und schon bekommt man eventuelle Benachrichtigungen angezeigt. Genial!

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