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Das Gerät ist ansonsten großartig, wenn man denn eines mit passendem Display erwischt. Das Pixel 2 XL ist rasend schnell, macht hervorragende Fotos und der ebenfalls oft in den Medien verrissene Displayrahmen nebst Rückseite gefällt mir persönlich.
Doch zurück zum Display. Da gibt es Nutzer, die zufrieden sind, aber eben auch welche, die es so gar nicht sind. Zum Problem der Darstellung will man nun ein weiteres ausgemacht haben. Der Hersteller für das Panel des Pixel 2 XL ist LG. Die können große OLEDs in TV-Geräten sehr gut, schaut man sich die teilweise haarsträubenden Nutzerberichte über das LG V30 an, dann gibt es mobil in Sachen Display jede Menge zu tun.
That's some pretty wild OLED burn-in on the Pixel 2 XL after maybe 7 days of full-time use pic.twitter.com/EPJTs6D0Kg
— Alex Dobie (@alexdobie) October 22, 2017
Neben der schlechten Darstellung soll es einen Burn-in-Effekt geben. Das ist auch bei OLED nichts besonderes, allerdings gehen die Berichte nun schon nach wenigen Tagen los. Heißt: Nutzer sehen Navigationselemente oder die Benachrichtigungsleiste auf dem Bildschirm, auch wenn diese Elemente ausgeblendet sind.#
Gegenüber dem Medium The Verge gab es von Google bereits ein Statement zum Thema. Ein Google-Sprecher äußerte sich wie folgt:
„Der Pixel 2 XL-Bildschirm wurde mit einer fortschrittlichen POLED-Technologie entwickelt, einschließlich QHD+-Auflösung, großem Farbraum und hohem Kontrastverhältnis für natürliche und schöne Farben und Renderings. Alle unsere Produkte durchlaufen vor der Markteinführung und in der Fertigung jeder Einheit umfangreiche Qualitätsprüfungen. Wir untersuchen diesen Bericht aktiv.“
Wollen wir mal hoffen, dass man das Gerät in den Griff bekommt und dass ihr, die Käufer, hoffentlich ein passendes Pixel 2 XL bekommt. Momentan fühlt man sich da ja in Sachen Display fast in die Samsung-Galaxy-Nexus-Zeiten zurückversetzt.