Google: „Personal Safety“-App ruft auf Pixel-Smartphones wohl bald Hilfe bei Unfällen

Ein Update der „Personal Safety“-App von Google kündigt überraschend eine neue Funktion an. Dem wohl versehentlich veröffentlichten Changelog ist nämlich zu entnehmen, dass die App einen Notruf initiieren kann, wenn ein Unfall registriert wurde. Ob ein Unfall passiert ist, ermittelt die App anhand von Sensordaten. Kommt es dann zum Fall der Fälle, wird sich das Pixel-Smartphone durch Vibration und Sound bemerkbar machen. Man kann dann bestätigen, dass man einen Unfall hatte oder jenes eben verneinen. Bestätigt man den Unfall, indem man „Emergency“ sagt, wird eine Verbindung zum Notruf aufgebaut.

Personal Safety is an app for Pixel phones that helps you stay safe and connected to first responders and your emergency contacts.

If your phone detects that you’ve been in a car crash, it can help reach 911 for you. Car crash detection is available in the United States.

Enter medical information and choose your emergency contacts. By default, this info is available when your phone is locked to help first responders.

With emergency sharing, you can quickly share a short message and your current location with all of your emergency contacts.

Sagt man der App, dass man keinen Unfall hatte, muss man das noch einmal bestätigen. Hier hat man dann auch gleich die Option, einen kleineren Unfall zu melden oder sich mit dem Notruf verbinden zu lassen.

Zudem wird es möglich sein, seinen aktuellen Standort sowie eine eigene Nachricht schnell an Notfallkontakte zu teilen. Die Funktion wird ebenfalls im Changelog erwähnt, taucht aber bisher sonst nicht auf.

Gut möglich, dass Google das Update erst zusammen mit dem Pixel 4 offiziell macht, generell sollte die Funktion aber auf alle Pixel-Smartphones kommen. Haken wie so oft: Das Ganze funktioniert nur in den USA. Das kennt man von ähnlichen Funktionen anderer Hersteller, die eben auch nicht überall auf der Welt funktionieren, sobald ein Notruf involviert ist.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Das ist wirklich faszinierend. Vermutlich kommt nun bei der Einrichtung der Geräte NOCH eine dusselige Frage an den Anwender dazu: „Möchten Sie…“?

    Ich wünsche mir wirklich, daß beim Start der Installation der Anwender EINMAL gefragt wird: „Wollen Sie diesen Killefit wie den Google-Assistenten, die Safety-App, die Health-App, den Erdbeben-Sensor, die Tsunami-Warnungs-App und die Katzeklo-Füllstandsanzeige-App wirklich installieren?“ Und dann einen großen „NEIN“-Button direkt dahinter.

  2. Finde ich durchaus sinnvoll.

  3. Meine Notfall-App verschickt auch die Position und eine SMS an ausgewählte Kontakte. Das funktioniert leider viel zu gut, wenn man das Handy in der Hosentasche hat und irgendwie bei einer Bewegung das Widget auf dem Sperrbildschirm berührt hat.
    Ist aber grundsätzlich eine gute Sache, zumal dort auch meine Medikamente hinterlegt sind und für den Rettungsdienst wichtige Erkrankungen.

    • Ich find solche Funktionen grundsätzlich auch gut. Entgegnet wurde mir bisher,
      1 Retter sein mit anderem beschäftigt, als in ein ‚fremdes‘ Handy zu schauen
      2 auf Angaben im Handy dürfen sich Retter nicht verlassen:
      – ist Handy-Inhaber der im Handy Beschriebene?
      – sind die Angaben korrekt eingetragen, ggf veraltet?

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