Google Pay soll ab 2021 eigene, digitale Girokonten einbinden

Google Pay solle laut aktuellen Berichten ab 2021 das direkte Einbinden von Girokonten unterstützen. Bisher drehen sich die Gerüchte aber nur um die USA, wo acht Banken bereits die Zusammenarbeit zugesichert haben. Darunter ist beispielsweise auch die Bank of Montreal (BMO), deren Pressemitteilung ihr hier findet.

Google soll dabei jeweils für das Frontend zuständig sein, während die unterschiedlichen Banken die Infrastruktur dahinter zur Verfügung stellen und die Konten entsprechend absichern. Allerdings nennen die Banken noch keinen Zeitraum, in dem der Launch der digitalen Girokonten für Google Pay erfolgen solle. Die Konten sollen komplett auf Google Pay als Oberfläche für alle Angelegenheiten setzen.

Offen ist, ob man den Kunden dann überhaupt noch physische Bankkarten anbieten wird. In den USA arbeitet Google da konkret mit Citi, Stanford Federal Credit Union, Bank Mobile, BBVA USA, BMO Harris, Coastal Community Bank, First Independence Bank und SEFCU zusammen. Ob die ganze Sache auch in Deutschland eingeführt werden könnte, ist offen. Erste Meldungen zu der Angelegenheit gab es bereits Ende 2019, nun wird es offenbar konkreter.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Gibt es denn überhaupt Karten zu den amerikanischen „Girokonten“. Soweit ich weiß, gibt es die nämlich nicht, weshalb ja eben der Scheck noch so beliebt ist und die Kreditkarte unter anderem auch. Die Amerikagiros sind mehr sowas wie ein Sparbuch, von dem aus man andere bezahlt und die auch dort kostenpflichtig abbuchen können-aber Kartenzahlung wird mit diesem Konto glaube ich nicht gemacht.

    War ja bei uns bis in die 80er auch so, man hatte ein Giro, hat aber in der Regel mit Scheck oder bar gezahlt. Die Kartenzahlung kam erst so Mitte der 90er zum Durchbruch. Deshalb tun sich bei uns Kreditkarten noch schwer, weil das für Deutsche doppelt gemoppelt ist. Aber eigentlich ist zumindest die Debit Kreditkarte nichts anderes. Bei uns werden Konsumentenkredite nur eben gesondert geführt, bzw. als Dispo teilweise direkt eingeräumt. Sofern man voll zahlt, sind Kreditkartenkredite im Zweifel sogar billiger, als ein Dispo.

    Was ich mich frage ist, warum Google sich nicht einfach eine Banklizenz holt? Hat vermutlich kartellrechtliche Gründe, aber was anderes kann ja kaum dagegensprechen.

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