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Google Patent zeigt, wie autonome Fahrzeuge Ampeln in Echtzeit erkennen

Googles fahrerlose Autos sind eine spannende Geschichte und geben einen greifbaren Einblick in die Zukunft. Damit ein Computer einen menschlichen Fahrer ersetzen kann, bedarf es ausgeklügelter Technik. Sensoren, Kameras und natürlich die entsprechende Software, die die gesammelten Daten auch so verarbeiten kann, dass das Farzeug korrekt gesteuert wird. Ein Patentantrag aus letztem September, der jetzt veröffentlicht wurde, zeigt, wie Googles Fahrzeuge den aktuellen Ampel-Status erkennen und untereinander kommunizieren können.

Um die Lichter einer Ampel zu erkennen, wird einfach auf zwei oder mehr Kameras gesetzt, die Bilder zusammen mit Standortdaten an eine zentrale Stelle schicken. Dort wird dann nach entsprechenden Farben gesucht, durch die Nutzung mehrerer Kameras kann zudem unterschieden werden, ob die Lichter von einer Ampel oder von anderen Fahrzeugen stammen. Ebenfalls ist so die Positionsbestimmung der Ampeln in einem 3D-Umfeld möglich.

Die Software kann dann Änderungen an andere fahrerlose Fahrzeuge senden, um den Verkehr entsprechend flüssig zu gestalten. So könnten Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit auf dem Weg zu einer Ampel bereits anpassen, bevor die Ampel für dieses Fahrzeug überhaupt sichtbar ist. Das klingt alles sehr logisch und man hätte es wohl auch so gemacht (gesunder Menschenverstand und so), trotzdem faszinierend, wenn so eine Technik in der Praxis eingesetzt wird, oder?

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