Google: Patent zeigt möglichen Controller für zukünftige Game-Streaming-Plattform

Mit „Project Stream“ will Google zukünftig eine eigene Plattform für das Streaming von Videospielen anbieten. Wie The Verge mitteilt, wird das Unternehmen wohl noch während der diesjährigen GDC (18. – 23. März 2019) ein eigenes, kleines Event abhalten, bei dem es dann endlich offizielle und vor allem weiterführende Informationen zum geplanten Dienst geben könnte.

Ein neues Patent von Google zeigt nun jedenfalls schon einmal einen Controller, wie er später (das Design muss bekanntlich nicht zwingend final sein) dann für Project Stream eingesetzt werden könnte. Dass Google für seinen Dienst auch an eigener Hardware tüfteln soll, ist spätestens seit Juni des letzten Jahres bekannt.

Der dargestellte kabellose Controller erinnert sehr an die Modelle von Sony und Co., beherbergt aber scheinbar auch einen Mikrofon-Button zwischen den beiden Sticks, der andeuten lässt, dass auch Google Streaming-Dienst Sprachkommunikation unter den Spielern zulassen könnte. Nicht im obigen Bild zu sehen sind die Schultertasten, die heutzutage auf keinem Controller mehr fehlen dürfen.

Das „Netflix für Spiele“ finde ich persönlich weiterhin recht interessant, wenn es dann am Ende auch wirklich zufriedenstellend umgesetzt wird und nicht mit laschen Titeln und unfairen Abo-Modellen schon zu Beginn der Spielerschaft die Lust am Ganzen nimmt.

 

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Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. „Der dargestellte kabellose Controller […] beherbergt […] auch einen Mikrofon-Button […], der andeuten lässt, dass auch Google Streaming-Dienst Sprachkommunikation unter den Spielern zulassen könnte“

    Google Assistant würde mehr Sinn machen?

    • Ergeben. Sinn ergeben. 😛
      Und warum sollte darüber zwingend der Assistant aufgerufen werden können? Klar ist das denkbar, aber ein Voicechat beim Zocken gehört heutzutage auch zum guten Ton, daher kann ich die Vermutung schon verstehen.

        • Der Duden hierzu (und das bleibt die für mich und wahrscheinlich viele andere einzig aktuelle Quelle, anstatt sich auf Zitate teils altdeutscher Schriften zu beziehen und dies als „Ursprung“ von „Sinn machen“ statt „Sinn ergeben“ zu beziehen):

          –etwas macht [k]einen Sinn (umgangssprachlich; etwas ergibt [k]einen Sinn, ist [nicht] verständlich, sinnvoll; nach englisch something makes sense)–

          Nur weil es auch in vergangenen Zeiten von deutschsprachigen Personen verwendet worden ist, muss dies nicht zwangsläufig richtig sein. Beziehe ich mich auf unsere Deutschprofessoren seinerzeit, so gilt auch dort die Lehrmeinung, dass die korrekte Form „Sinn ergeben“ sei und „Sinn machen“ – woher auch immer diese Abwandlung letztlich kommen mag – schlicht falsch angewandtes Deutsch ist.

  2. Was zum Geier wurde hier patentiert? Die Mikrofon-Taste? Die hat der Shield-Controller seit Jahren. Und der Rest steht aus wie ein schlechter Controller für 9.95 (ja, ich weiss, das Design ist nicht endgültig).

    Perfekt wäre die Unterstützung für den Xbox-Controller. Denn besser geht es nicht. 🙂

  3. Hat mich direkt an den PS1 Controller erinnert. Dachte auch erst, das Micro ist ein PS Logo. Ob ich das haben muss? Nö. Lieber den NES 8Bitdo Controller.

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