Google NIMA: Künstliche Intelligenz wird zum Foto-Kritiker

Die Fotoanalyse ist sehr weit fortgeschritten. Mittlerweile ist es kein Problem mehr, Objekte in Fotos zu finden oder Bilder automatisch zu optimieren. Damit eben genannte Features auch ordentlich funktionieren, setzen viele Entwickler auf künstliche Intelligenz. Google ist ziemlich weit vorn, wenn es um KI geht und möchte diese nun einsetzen, um euch zu sagen, ob eure Bilder vorzeigbar sind oder nicht.

Der Suchmaschinen-Konzern arbeitet an einem System mit dem Namen Neural Image Assessment (NIMA), welches ein sogenanntes Deep Convolutional Neural Network einsetzt, um eure Bilder zu bewerten. Es ist sozusagen euer ganz persönlicher Kritiker.

Zum Lernen benutzt das System ein Set von Bildern, die mit einem Rating-Histogram versehen sind und somit eine Aussage über die Bildqualität enthalten. Weiterhin arbeitet es mit Referenzbildern und statistischen Modellen, um mehr Details über die Bilder und deren Rating geben zu können.

Das Ergebnis ist eine künstliche Intelligenz, die wohl ziemlich nah an dem durchschnittlichen Bildverständnis eines Menschen liegen soll. Sie soll euch dabei unterstützen, die besten Bilder in eurer Bibliothek zu finden oder aber eine sehr gute automatische Korrektur des Fotos vorzunehmen.

Es ist noch ein weiter Weg, aber irgendwann wird euer Smartphone euch sagen, ob eure Bilder gut sind oder nicht.

Ähnliche Funktionen setzt Adobe gerade mit seinem Sensei-System um. Erst kürzlich berichteten wir über die neue automatische Bildbearbeitung, eine „Best Photo“-Funktion ist für CC-Abonnenten ebenfalls als Technology Preview in Lightroom Web verfügbar.

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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