Google Nest WiFi und Google WiFi in einem Netz: Google mit Hilfeseite

Ich hole mal kurz aus: Seit es Google WiFi gibt, setze ich das Mesh-System größtenteils zufrieden ein. „Größtenteils“ setzt sich wie folgt zusammen: Die Abdeckung und Performance sowie die Stabilität ist gut, die administrativen Möglichkeiten für den Freak sind aber eher gering. Dennoch kann man festhalten: Es arbeitet gut.

Nun werden neue Geräte auf den Markt kommen – einmal der Nest WiFi Router und der Nest WiFi Access Point mit Google Assistant. Fest steht auch: Google WiFi als reine App wird wohl eingestellt, das Ganze wird in Google Home integriert, das wird dann Googles Schaltzentrale, was sinnvoll ist. Auch Fakt: Man kann Google WiFi der ersten Generation mit den neuen Geräten mixen. Rein technisch in Sachen WLAN hat Google da ja nicht wirklich etwas gemacht.

Google selber listet die neuen Geräte schon im Google Store, bietet dabei an, dass man den Kunden bei Verfügbarkeit benachrichtige. Die neuen Nest WiFi werden aber auf jeden Fall noch im November erscheinen und interessierten Nutzern gebe ich schon einmal auf den Weg: Vergesst ab sofort die Google-WiFi-App und fokussiert euch auf Google Home. Die ist nämlich ab sofort startklar.

Hier kann man nämlich bereits jetzt die neuen, aber auch alte WiFi-Geräte einrichten. Ihr richtet die (neuen) Nest WiFi dort ein, wo auch normale Smart-Home-Geräte hinzugefügt werden. Klemmt ihr einen neuen Nest WiFi an, dann wird die App ihn über Bluetooth Smart aufspüren und ihr richtet ihn ganz normal ein. Also Code scannen und fertig.

Wobei ihr unter Umständen halt aufpassen müsst: Richtet ihr ein neues Netzwerk ein, dann ist alles easy, baut ihr allerdings ein Netzwerk aus alten und neuen Google-Lösungen, dann gibt es etwas zu bedenken. Google selber hat dazu schon eine Hilfeseite scharfgeschaltet. So schreibt Google auch, dass man natürlich nur von der verbesserten Reichweite des neuen Nest-Routers profitiert, wenn dieser auch als Router arbeitet – nicht aber als Mesh-Point. Schaut also vielleicht rein oder behaltet die Seite zumindest im Hinterkopf.

Abseits Google WiFi, welches ich im Einsatz habe: Ich teste parallel das neue Eero. Bevor der große Test kommt, der erste Eindruck: Einrichtung ähnlich einfach wie bei Google. Die Pro-Modelle mit gefühlt besserer Abdeckung. Software recht mau, so kann man quasi nichts reglementieren, ohne das Secure-Paket, was bisher nur in den USA und Kanada zu haben ist, zudem extra kostet. Softwaretechnisch liegt Google vorne, die Community scheint auch größer…

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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6 Kommentare

  1. Thomas Höllriegl says:

    Ich warte nur noch auf die Nachricht, dass das Produkt verfügbar ist. Dann wird ein Dreier-Set das Haus versorgen.

  2. Wenn Google bei den neuen Geräten auch mal sowas hätte wie AVM mit sein Powerlan..

  3. Um das alte Google Wifi in die Google Home App zu heben müssen diese dort neu eingerichtet werden? Also Werkseinstellungen und in der Home App neu verbinden ?

  4. Also ich habe die bisherigen Google wlan spots. Aber wie bekomm ich die denn in Google home angezeigt? Wenn ich in Google home nach Geräten suche, findet er die nicht.

    • In der Google Wifi App die Zugangspunkte auf Werkseinstellungen zurücksetzen, dann können die Geräte in der Google Home App gefunden und eingerichtet werden.

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