Google Nearby mit neuer Optik

GoogleLogo150Was machen eigentlich Beacons und Google Nearby? Um das Hype-Thema ist es erstaunlich ruhig geworden. Keiner spricht mehr davon, dass Ladenketten Beacons installieren, um Werbung und Informationen auf den Smartphones der Nutzer anzuzeigen. Aber die Technologie hat auch nützliche Funktionen, kann zum Beispiel Geräte in der Nähe erkennen, wenn ein Einrichtungsvorgang starten soll – ein Chromecast unterstützt das beispielsweise. Bislang recht stiefmütterlich in Sachen Optik behandelt, wird Google die Sparte Nearby in naher Zukunft prominenter machen.

Mit der Verteilung der neuen Google Play Dienste (9.8.x) wird Google im Bereich Einstellungen > Google > Nearby nämlich nicht nur einen einfachen An- / Aus-Schalter anbieten, stattdessen das Ganze grafisch aufpeppen und den Benutzer genauer informieren, was dieser Schalter überhaupt macht.

Ich habe einmal Screenshots angefertigt:

nearby1

Nearby erfordert aktiviertes Bluetooth und die Standortermittlung. Hat man dies aktiviert, so erscheint der erklärende Assistent der auf die Funktionen hinweist. Beacons können nicht nur Informationen zu Webseiten ausstrahlen, sondern auch generelle Infos oder Hinweise auf Apps oder Geräte.

beac2

Wer benachrichtigen darf, ist einstellbar. Die Benachrichtigungen lassen sich so begrenzen, man kann Links oder Geräte deaktivieren, alternativ kann man einzelne Quellen stummschalten. Wer beispielsweise täglich an einem uninteressanten Beacon vorbeikommt, der kann diesen stummschalten. Im Abschluss kann man sich auch einen Shortcut zu den Nearby-Einstellungen auf den Startbildschirm legen:

bildschirmfoto-2016-10-13-um-08-36-46

Aus meiner Beobachtung heraus sind Beacons noch nicht wirklich weit verbreitet, bislang sah ich nur Entwickler, die damit herumspielen, echter Einsatz im Großen begegnete mir noch nicht. Vielleicht fehlt da vielen einfach der Nutzen, doch gerade im Bereich der innerstädtischen Nutzung – gerade für Touris oder so – liegt da einiges an Potential brach.

(danke Norbert!)

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Ich denke das man damit in Zukunft schon recht „coole“ Sachen anstellen könnte, es aber wohl wie so oft damit enden wird, dass solche Sachen in der Senke verschwinden. Der Massenverbraucher ist meiner Meinung nach noch nicht weit genug um sich damit auseinander zu setzen.

  2. Westlotto scheint Nearby zu verwenden, oder etwas das genauso funktioniert… denn wenn man die App installiert hat kriegt man in der Nähe von Annahmestellen in Köln ab und zu eine Benachrichtigung.

  3. @Juergen Nieveler
    Wahrscheinlich mittels Location Services. Bluetooth Beacons sind genauer. Beispielsweise kann dir ne App mehr über ein Bild sagen wenn du im Museum davor stehst.

  4. Naja typisches Google Product, abseits von ihrem Dreiergespann (Gmail,GoogleSearch und Android) haben sie bisher nur Müll fabriziert und das wenige was kein Rohrkrepierer war wurde irgendwann einfach eingestellt.

    Die Chance das irgendein Google Product die ersten 2 Jahre überlebt und erfolgreich wird liegt mittlerweile bei 1:100.

  5. @ Heinz Inge

    Ja, hast natürlich recht!

    Google Maps -> Müll
    Google Chrome -> Müll
    Google Photos -> Müll
    Google Drive & Co. -> Müll
    Google Translate -> Müll
    Google Play Music -> Müll
    Google Earth -> Müll
    Google Analytics -> Müll

    Alles Rohrkrepierer – ist klar!

  6. Emigrant

    Google Maps -> Okay darauf kann mich noch einlassen, aber auch nur weil die ganzen Lemminge Daten für den Scheiss sammeln
    Google Chrome -> Naja gut ist was anderes, besser als der Rest im Moment
    Google Photos -> Müll !
    Google Drive & Co. -> Müll !
    Google Translate -> Müll !
    Google Play Music -> Müll !
    Google Earth -> Meh -> Nettes Gimmick aber für die meisten Sinnlos
    Google Analytics -> Eingekauft (Aber verbessert)

    Klar man kann sich bei jedem einzelnen streiten was Müll ist aber Google zeichnet sich nicht gerade durch Kontinuität aus und verbessert einiges wie Maps nur dadurch das viele User kostenlos für sie arbeiten.

    Alles abseits dessen was Geld für sie bringt also zum Datensammeln geeignet ist wird sehr Stiefmütterlich behandelt

  7. Unternehmen insbesondere in der Breite zu solchen Innovationen zu bewegen, ist leider langwierig.

    Wenn ich nur sehe, wie lange bspw. die Banken benötigen um kontaktlos anzubieten, obwohl die Girocard dies schon vor/seit Jahren kann. (wurde teilweise wieder ohne NFC ausgeliefert) Aber selbst jetzt, gibt es Probleme, nämlich dass NFC auf den Karten deaktiviert ist oder die Unternehmen es nicht annehmen können.

    Um auf o.g. zurück zu kommen, dh. Google müsste es default aktivieren und Werbung bei den Unternehmen machen bzw. „Installation / Hardware-Pakete“ anbieten.

  8. @Heinz Inge:
    Und was genau ist an den Services Müll?

    Welcher Fotodienst kann denn auch nur annähernd so viel wie Google Photos?
    Was genau fehlt dir bei Google Drive?
    Natürlich ist Google Translate nicht perfekt aber er bietet sehr viel und ist hilfreich in viele Situationen. Was kann man sich denn sonst noch erwarten?
    Was macht Google Play zum Müll? Welcher andere Dienst ist denn bietet alles in einem, deine eigene Musik streamen und dann auch noch zusätzlich ein Abo?
    Google Earth ist für dich Sinnlos und deswegen Müll? Na gut dass du entscheidest was gut ist und was nicht.

    Also man kann sich über vieles streiten aber nicht über die Tatsache das du ein Troll bist.

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