Google Musik: Playlisten hochladen, so geht’s

Heute morgen ging bekanntlich Google Musik in Deutschland an den Start. Das Gute: niemand ist gezwungen Musik zu kaufen, man kann aber dennoch den Dienst nutzen, um dicke 20.000 Songs in der Cloud zu lagern. Definitiv ein Kostenvorteil, Apples Clouddienst iTunes Match schlägt mit 25 Euro im Jahr zu Buche. Warum also nicht mal reinschauen in die Welt von Google Musik?

Das Schöne ist doch: ich kann nicht nur Musik nach Ordnern in die Cloud pusten, sondern auch sortierte Playlisten aus iTunes nehmen, um die Songs online bei Google Musik verfügbar zu haben. Der Abgleich ist simpel, der Music Manager von Google sorgt dafür.

Nicht nur, dass man beim erstmaligen Start des Google Music Managers auswählen kann, ob man Playlisten importieren will, man kann diesen Vorgang auch aus dem Programm starten. Ruft man den Manager auf, dann findet man den Punkt Upload. Hier verbirgt sich das Gewünschte.

Hier kann man nun die komplette iTunes Library auswählen, oder aber auch einzelne Playlisten. Nach der Auswahl und dem erstmaligem Upload verändert sich das Menü. Nach dem Erstscan erkennt der Google Music Manager, wieviele Songs in der Library sind. Weiterhin klasse: die Auswahl, ob man zukünftig Titel, die zu iTunes hinzugefügt wurden, automatisch in den Speicher bei Google Music hochladen will.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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35 Kommentare

  1. @Discord Im Tab „Erweitert“ kannst Du als Quelle auch „Ordner“ auswählen. Dann brauchst Du weder iTunes noch WMP.

    • @Frank Das weiß ich ja. Aber er findet die Musik in Google Drive nicht! Erst wenn ich den Umweg über WMP oder iTunes gehe findet er diese Musik und das finde ich ziemlich schade!
      Außerdem scheint Scan und Match mit der Ordnerfunktion bei mir nicht anzuschlagen, da ich die selben Fehler hatte wie auf der CD!

  2. @Discord Wenn Du die Musik offline zur Verfügung hast kannst Du doch den Drive-Ordner im Manager hinzufügen? Scan und Match hab ich allerdings nicht genauer beobachtet ob das so noch funktioniert oder nur bei WMP/iTunes Import

    • @Frank Nein. Das ist leider das Problem daran. Google Music sagt, es ist keine Musik in diesem Ordner vorhanden. Komischerweise hat Musicbee das Problem genauso wenig wie WMP oder iTunes 😉
      Deswegen finde ich es sehr schade, dass ich halt den Umweg über WMP gehen muss!

    • Ach und Match funktioniert bei mir nicht. Die selben Sprünge im Appetite for Destruction Album von Guns n‘ Roses wie auf der CD 😐

  3. Habe das gleiche Problem wie Jan: es werden nur statische, aber keine dynamischen Wiedergabelisten unterstützt. Sehr sehr schade.

  4. Ist schon absehbar wann es auch eine App für iOS geben wird?

  5. Matchen funktioniert bei mir leider genauso wie bei iTunes Match (netter Support hat mir zumindest den Kaufpreis erstattet) und Amazon Cloud Player, immer nur etwa die Hälfte obwohl meine Musik entweder im Internet gekauft oder von der Original-CD stammt (also nix mit vermurksten Dateien oder so). Naja, auch nicht so wild (bei amazon war es ärgerlicher, da gematchte Dateien die vorher 320kbit hatten nachher nur noch 256kbit hatten), dauert halt der Upload länger.

    Preise find ich bisher ok, hab auch schon ein paar Schnäppchen-Alben gefunden (für 3,49, bei Konkurrenz teurer). Das Stöbern in der Musik und die Funktion „ähnliche Interpreten entdecken“ machen Spaß. Hab hier ja so meine Album-Shopping-Liste auf der sich mittlerweile schon über 100 Alben tummeln, die gekauft werden wollen, da bin ich vieles einfach mal durchgegangen und hab Preise verglichen. Google Play Music hat hier oft schon bessere Preise als die Konkurrenz, natürlich nicht überall, oft ist auch Google mit dem Preis weit drüber.

  6. was passiert eigentlich wenn man mehr als 20.000 Songs hochläd ?

  7. test

  8. Max. Dateigröße liegt bei 250 MB pro Audiofile.

  9. @superkater:
    Dann musst du wohl Speicherplatz kaufen.

  10. @Bernd
    Genau das scheint, einigen Diskussionen zufolge, im Augenblick noch nicht möglich zu sein. Ich kann mir aber gut vorstellen, daß Google sich aufgrund der nicht geringen Nachfrage nach zusätzlichem Speicher noch dazu entscheiden wird.

  11. In letzter Zeit werden zunehmend Kreditkartendaten abgegriffen. Da finde ich den Einwand nicht ganz falsch.

  12. Habt ihr eigentlich auch das Problem, dass nicht alle Songs in eine playlists erkannt werden? Beispiel: hab eine playlists mit all meinen U2 Alben, alle von gekauften CDs in iTunes gezogen. Hochgeladen wurden aber nur ein paar Songs aus der Playlists. die restlichen Songs werden einfach nicht erkannt oder gefunden.

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