Google Music ab sofort mit Upload via Browser und neuem Mini Player

Google Music bietet nicht nur die Möglichkeit, Musik zu kaufen oder mittels All Inclusive-Abo im Spotify-Stil zu mieten, Benutzer können auch 20.000 eigene Songs in die Google’sche Wolke hochladen und so auf allen unterstützten Geräten konsumieren. 20.000 Songs sind eine Menge, da bekommt man eine Menge weggesichert.

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Bislang musste man immer mittels Software Ordner synchronisieren und so Tracks zu Google Music bringen, in Zukunft wird der Spaß auch via Webbrowser möglich sein, was ich richtig gut finde, denn auf meine Erfahrungen mit dem Google Music Manager waren – gelinde gesagt – bescheiden, sodass ich großartig keinen Nerv darauf hatte, meine Sammlung zu Google Music zu schieben.

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Bereits Ende 2013 bekamen wir von unserem Leser Florian den Hinweis, dass Google das Ausrollen einer Funktion plant, welche den Upload mittels Browser möglich macht. Um die Funktion zu aktivieren, müsst ihr ein Lab-Feature innerhalb von Google Music aktivieren. Nachdem ihr Google Play Music für Chrome aktiviert und die Chrome-Erweiterung installiert habt, könnt ihr via Browser Ordner auswählen, welche dann in euren Account geladen werden. Der Fortschritt ist im Browser ersichtlich – unten links seht ihr das:

Bildschirmfoto 2014-03-26 um 19.22.01Übrigens: der Browser erkennt automatisch, wenn sich die Ordnerinhalte geändert haben und fügt automatisch die neuen Tracks hinzu. Ebenfalls toll: als Bonus bekommt man mit Aktivierung des Lab-Features noch einen Mini Player, den ihr im ersten Screenshot sehen könnt. Diesen könnt ihr in der normalen Play-Liste unten mit einem Klick rechts auf den Pfeil aufklappen.

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

19 Kommentare

  1. Offtopic:
    Wie bekomme ich meine Dock auch so hin? Das sieht aus wie die vertikale Dock im horizontalen Modus. Leider ist in Mavericks die übersichtlichere 2D Dock rausgeflogen. 🙁

  2. @Hakan: Suche er cDock 2.0. Kostenlos. Wenn es nicht mehr im Netz ist, lade ich es dir hoch.

  3. Und schon ist der Chromecast richtig geil geworden 🙂 Danke für den Hinweis!

  4. @Caschy: „der Browser erkennt automatisch, wenn sich die Ordnerinhalte geändert haben und fügt automatisch die neuen Tracks hinzu“.

    Und wann macht er das? Schon beim Starten des Rechners, oder beim Starten des Browsers?

    Ich finde den Google Music Manager eigentlich ganz praktisch. Und Probleme hatte ich unter Windows damit noch nie.

  5. @Jo: muss Music auf sein

  6. @Jo: Ich vermute, wenn man den Browser erneut hochladen möchte.

  7. @Caschy: Danke für die Info. Dann nehme ich lieber den Google Music Manager, der macht das elegant im Hintergrund.

  8. YES – so ein Mini Player hat mir wirklich gefehlt!
    Der Google Music Manager hat bei mir immer brav im Hintergrund seine Arbeit verrichtet.

  9. Auch toll: die Chromecast-Kaminansicht im Lab 🙂

  10. Danke für den Tipp mit dem Mini Player!

  11. cool. napster gekündigt, und gmusic gebucht 🙂

  12. Ist eigentlich damit die Begrenzung weg, dass man jeden Titel nur 2mal direkt aus dem Webinterface herunterladen kann?
    Vorher konnte man ja nur unbegrenzt herunterladen indem man seine komplette Bibliothek über den Manager geladen hat.

  13. Wie ist das mit dem Datenschutz? Ich wollte schon mal die Funktion nutzen und meine Songs uploaden aber wie siehts mit der Sicherheit aus, wenn man nicht sicher sein kann, das alles legal erworben ist. Illegal downloade ich schon seit Jahren nichts mehr aber die Altlasten….

  14. Was mir immernoch fehlt: Musik-CDs mit Google Music rippen lassen. Jetzt muss ich die Audio CDs immer über ein 3. Tool rippen und taggen. Dabei müsste doch sogar dieses Google Match funktionieren bei Original CDs, oder?

  15. Bleibe auf meinem Mac auch mein Play Music Manager, weil ich die hochgeladene Musik nicht automatisch in Playlisten sortieren kann, also quasi direkt in Playlisten hochladen kann. Beim Manager übernimmt er zum Glück die Playlisten aus iTunes, auch wenn dann sehr viele Lieder doppelt in Play Music erscheinen…

  16. dreamfresh says:

    Ich mag beim MiniPlayer nicht, dass man dann immernoch das Google Music Tab offen haben muss…das macht doch keinen Sinn, oder?

  17. Google nimmt sich echt alles vor. Irgendwann haben die alles abgedeckt was man abdecken kann.

  18. Ich frage mich, wieso die Erweiterung Berechtigungen wie diese hier braucht: „Auf Daten zugreifen, die Sie kopieren und einfügen“, „Eindeutige Kennung für diesen Computer abrufen“ oder „Mit zusammenarbeitenden Websites kommunizieren“… ?

  19. Mir fehlt noch die Offline-Funktion für den Desktop – bei den mobilen Anwendungen gibt es das ja schon. Oder gibt’s die jetzt auch für den PC?