Google Maps zeigt persönliche Termine zu bestimmten Orten

Wieder einmal ein nettes Google Maps-Feature, das allerdings nur in den USA nutzbar ist. Google Maps zeigt nun passende Termine an, wenn man nach bestimmten Sachen sucht. Lässt man sich bei Google Maps zum Beispiel ein Restaurant anzeigen, erhält man in einer Infobox gleich noch die Auskunft, wann man dort denn eine Reservierung hat. Gleiches gilt für Flughäfen oder andere persönliche Termine. Zur Nutzung muss man bei Google eingeloggt sein und auch das Webprotokoll aktiviert haben. Während die Hilfeseite dazu in Deutschland schon funktioniert, ist das Feature allerdings noch nicht angekommen. Die Informationen, die angezeigt werden, stammen aus Gmail und dem Google Kalender. Passt irgendwie gut zu Google Now, dort werden Termine auch ortsabhängig angezeigt. Nette Sache, wie Google die persönlichen Daten verknüpft und dienstunabhängig bereitstellt.

GoogleMaps_Kalender

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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5 Kommentare

  1. Eike Justus says:

    „Nette Sache, wie Google die persönlichen Daten verknüpft und dienstunabhängig bereitstellt“. Das ist ja prima, dass Google das macht. Dann kann sich die NSA um neue Wege der Ausforschung kümmern.

  2. Wer Bedenken hat, sollte solche Angebote schlicht nicht nutzen. Es gibt keinen Zwang!

  3. „Wer Bedenken hat, sollte solche Angebote schlicht nicht nutzen. Es gibt keinen Zwang!“
    — Warte mal bis Du ein neues Telefon kaufen mußt. Entweder Du nutzt die intelligenten integrierten Lösungen von Google, Microsoft etc… die gewisse bedenkliche Verknüpfungen mit sich bringen oder Du verzichtest GANZ auf eine praxistaugliche Nutzung eines Smartphone. Das hat in der Konsequenz schon etwas von Zwang. Schon nach dem Einschalten eines fabrikneuen Telefons akzeptierst Du heute meist erst mal die Datenschutzbestimmungen des Telefonherstellers – oder nix. Genau es geht dann garnix. Zwang? Nein nein…

  4. Mithrandir says:

    Oh Gott, wie ich das alles nicht mehr lesen kann. An jeder Ecke wird in den Kommentaren rumgeheult, jeder dritte Kommentar beinhaltet das Wort „NSA“. Stumpfes nachplappern, aber selbst keine Gedanken darüber machen. Wieviele haben denn bitte ihre Konsequenzen aus dem Skandal (der ja übrigens immer noch andauert) gezogen? Aus meinem Freundeskreis hat sich keiner bei facebook abgemeldet oder seinen Google-Account dicht gemacht.

    Ich glaube, dass sich sehr viele Leute für viel zu wichtig halten. Mal ehrlich: glaubt ihr, die interessieren sich wirklich dafür, wann ihr euren Termin beim Proktologen habt?

    Auf der einen Seite wird rumgeheult, dass ja so viele Daten miteinander verknüpft werden, auf der anderen Seite ist das Telefon ohne diese Feature aber nicht mehr „praxistauglich“. Ja, was denn nun? Soll alles lokal berechnet werden? Dann aber bitte nicht beschweren, wenn der Akku nur noch vier Stunden hält, und eure Termine nicht über mehrere Geräte synchronisiert werden. Wie, auch doof? Dann also doch wieder zehn Jahre zurück? Könnt ihr euch mal entscheiden, was ihr wollt?

    Und das nächste Grauen taucht ja schon am Horizont auf: Wearables. Jetzt sind es nicht nur Telefone, sondern auch Uhren und Brillen, die „mit sehen und mit hören“, und zusätzliche Daten liefern. Und in zehn Jahren wird wieder jemand posten, dass der Einsatz von Google Glass ja überhaupt nicht praxistauglich ist, wenn man die Datenschutzbestimmungen nicht akzeptiert.

    Merkste was?

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