Google Maps: Restaurants erhalten Ordner für Community-Fotos zu einzelnen Gerichten

In Google Maps sucht der ein oder andere sicherlich auch gerne mal nach einem netten Restaurant in der Umgebung – gerade wenn man in einer neuen Stadt unterwegs ist oder Besuchern von außerhalb Vorschläge macht. Schon seit 2016 könnt ihr dabei auch gezielt Fotos auf der Speisekarte durchstöbern. Lohnenswert, wenn es euch weniger um die Räumlichkeiten und das Ambiente geht, sondern um das Essen an sich. Das verfeinert Google nun dadurch, dass ihr gezielt Bilder von einzelnen Gerichten angeboten bekommt.

Bei allen Restaurants ist das Foto aber noch nicht vorhanden. Google rollt es offenbar schrittweise aus. Beispielsweise erhalten einige US-Nutzer schon einen eigenen Tab in der Restaurant-Übersicht für das „Menu“. Nach Anwahl gibt es zu „Beliebte Gerichte“ einzelne Fotos. Den Tab für das Menu habe ich bei keinem der Restaurants zu sehen bekommen, die ich selbst in Kiel frequentiere. Sehr wohl erhalte ich aber den Hinweis auf die beliebten Gerichte und damit auch die einzelnen Foto-Ordner für die Speisen.

Oben seht ihr ein Beispiel zu einem Kieler Lokal. Einzelne Gerichte werden also nach Ordnern unterteilt. Da das Feature noch recht neu ist, sind bisher zu den einzelnen Gerichten wie in diesem Fall „Johns Burger“ aber noch nicht viele Bilder vorhanden. Das dürfte sich auf Zeit sicherlich ändern. Es ist auch möglich selbst weitere Gerichte hinzuzufügen.

Die Ordner enthalten dabei jeweils von Gästen hochgeladene Fotos, was in der Regel ein realistischeres Bild zeichnet, als bei den von den Betreibern eingestellten Aufnahmen. Denn da inszeniert man natürlich gerne alles nach allen Regeln der Kunst und mogelt womöglich im Falle des Falles auch mal ein klein wenig.

Ist die Funktion bei euch ebenfalls schon verfügbar? Da diese Foto-Übersicht nach Gerichten noch sehr frisch zu sein scheint, habe ich sie auch nicht bei allen Restaurants entdecken können. Schaut also einfach mal ein paar Orte durch, dann könnt ihr eventuell schon die Bilder zu den einzelnen Gerichten von der Speisekarte abrufen oder auch auf Wunsch selbst welche hochladen.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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2 Kommentare

  1. Jo, in der Tat der einzige Grund, warum man sein Essen fotografieren müsste.

    Oder man ist Flatulenzer auf Instagram.

  2. Black Mac says:

    Das wäre mein Horror als Restaurant-Besitzer: Absolute Laien, die von (Food-) Fotografie keine Ahnung haben und dann Fotos mit “Blitz” posten, die aussehen, als wäre das Essen schon einmal halb verdaut worden. Dabei sieht es in natura viel besser aus. Das grenzt teilweise an Rufmord.

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