Google Maps nutzt Crowdsourcing um Infos abzusichern

Google Maps Artikel LogoGoogle experimentiert in Maps derzeit mit Crowdsourcing: Einige Nutzer haben bereits Zugriff auf die entsprechenden Funktionen. Sie sollen dann Änderungsvorschläge anderer Nutzer verifizieren oder ablehnen. Das bezieht sich z. B. auch die Benennungen von Orten. Als Nutzer könnt ihr den Änderungsvorschlägen zustimmen, wenn ihr sie für richtig haltet, sie ablehnen, falls ihr dahinter Unfug vermutet, oder aber auch auswählen, dass ihr selbst unsicher seid, was denn nun korrekt ist. Offenbar möchte Google über das Crowdsourcing Änderungen durch die Community in der Qualität absichern.

Durch das Crowdsourcing könnten Aktualisierungen und Korrekturen in Google Maps möglicherweise deutlich flotter vonstatten gehen. Die Kontrolle durch Moderatoren könnte man dadurch einschränken. Aktuell scheinen aber nur einige Nutzer Zugriff auf die Funktion zu haben. Ein Screenshot zeigt, wie die Optionen aussehen.

google maps crowdsourcing 1

Es ist davon auszugehen, dass Google das Feature schrittweise mit wenigen Nutzern erprobt, um es anschließend immer breiter auszurollen. Ich habe in der aktuellen App für Android jedenfalls Zugriff und kann über Änderungen also quasi mitentscheiden. Probiert es doch einmal dem obigen Ort (Head Post Office – Mangalagiri) aus – dort solltet ihr dann das gleiche sehen, wie ich.

google maps crowdsourcing

Wie gesagt, kann es jedoch sein, dass ihr noch nicht die neuen Optionen zur Verfügung habt. In jenem Fall solltet ihr einfach etwas abwarten, bevor ihr quasi in die Abstimmungen zu den Ortsangaben in Google Maps einbezogen werdet.

Maps – Navigation, Bus & Bahn
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Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

5 Kommentare

  1. Bisher hats immer recht lang gedauert, bis mal ein neuer Ort aufgenommen wurde …
    Manche werden eh einfach immer ignoriert …
    Bin dfa ech mal gespannt, ob es vielleicht doch etwas besseer wird …

  2. @Matthias – Kommt immer drauf an! 🙂
    Hier in Irland nehm ich rege am Local Guides Program Teil (https://www.google.com/local/guides/) und bin „Level 4“.

    Ich hab einige neue Orte in der letzten Zeit hinzugefügt, und die werden teilweise automatisch „Approved“ und gehen Live, je nachdem was es ist. Tankstellen, Kinos, Parks, Parkplätze, etc. sind sofort live.
    Firmen, gerade mit Öffnungszeiten, als neue Orte dauern rund 24 Stunden und werden vermutlich manuell überprüft.

    Änderungen an Firmen gehen auch sofort live, sofern kein Besitzer einen Laden in Google Maps „claimed“, ist das der Fall, bekommt wohl der Besitzer ne eMail mit der Anfrage ob die Änderung korrekt/berechtigt ist – zumindest hat mir das der Besitzer vom lokalen Subway (Jaja, scheiss Stammgast!) so gesagt, als er ne „Änderungsanfrage“ zur Überprüfung bekam, die ich eingeschickt hatte

    PS: Local Guides Level 4 geben 1 TB Google Drive Speicher für 2 Jahre kostenfrei als Bonus

  3. In anderer Form gibt’s das ja schon länger. So werde ich z.B. bei besuchten Restaurants immer wieder gefragt „Ist das familienfreundlich?“, „Kann man hier gut abendessen?“, „Gibt es hier leckere Cocktails?“, usw…
    Find‘ ich prima. Wenn die Betreiber es schon selbst nicht auf die Reihe bekommen, kann so zumindest die Community für detaillierte Infos sorgen.

  4. Paar Screenshots zur Funktion, falls sie jemand noch nicht kennt: http://imgur.com/a/JFkPQ 🙂

  5. Im Web ist das schon immer so, schaut einfach mal in den Mapmaker (dort kann man „seine Viertel“ festlegen und anschließend über Änderungsvorschläge dort abstimmen)