Google Maps Beta: Version 9.68 zeigt Indoor-Karten prominenter und liefert Aussicht auf zahlreiche Neuerungen (Teardown)

Bei den Kollegen von Android Police hat man sich wieder einmal die Beta-APK von Google Maps herangezogen, um die neueste Version auf neue Inhalte zu überprüfen. Tatsächlich ist man dieses Mal wieder gut fündig geworden, allerdings hat sich auch an der sichtbaren Oberfläche hier und da etwas geändert: Indoor-Karten lassen sich ab sofort besser in den Detailkarten einzelner Orte wiederfinden und der Bild-In-Bild-Modus hat einen Hinweis erhalten, der zeigt, wie man das Mini-Fenster wieder verschwinden lassen kann.

Die Indoor-Karten waren innerhalb von Maps bei einzelnen Orten nicht wirklich immer gut zu finden. Hier musste erst umständlich lange gezoomt werden, damit diese eingeblendet wurden, sofern vorhanden.

In Beta 9.68 erscheinen solche Karten nun aber direkt in den Details der Orte zwischen den Einträgen „Fragen und Antworten“ und „Stoßzeiten“. Tippt man die Karte an, kehrt die App zurück in die Kartenansicht und zeigt die Indoor-Karte.

PIP-Hinweis

Der Bild-In-Bild-Modus ist schon eine praktische Sache, wenn man die Navigation beispielsweise parallel zu anderen Apps laufen lassen möchte, eine Blitzer-App zum Beispiel. In der neuen Beta wird beim Wechsel in diesen Modus nun für einige Sekunden ein kleiner Hinweis eingeblendet, der besagt, dass man durch Herunterziehen des Mini-Fensters selbiges verstecken kann.

Zu guter Letzt verfügt Beta 9.68 nun auch wieder über eine Option die es erlaubt, Maps dazu zu bringen, für Routenberechnungen auf vom Nutzer regelmäßig genutzte Strecken zurückzugreifen und diese quasi mit einzubeziehen. Das Ganze ist standardmäßig aktiviert und kann Personen helfen, die sich dadurch besser orientieren können.

Teardown-Highlights

Doch auch im Teardown der APK zeigten sich so einige Neuerungen, die in Zukunft durchaus nützlich sein könnten, insofern Google sie dann auch wirklich final umsetzt.

So gibt es Einträge im Quellcode der App, die auf ein Feature schließen lassen, das vor Fahrtantritt anzeigt, ob man mit seinem (voraussichtlich nur bei elektrischen) Auto tatsächlich noch am Ziel mit einer Füllung ankommen kann. Wie genau Google an dafür benötigte Daten gelangt ist nicht klar. Eventuell handelt es sich auch nur um komplexe Berechnungen gegebener Umstände, wir werden es hoffentlich bald erfahren. Sollte einmal Stau oder Baustellen die Fahrt verzögern, wäre eine Info darüber, dass es mit dem Tank knapp werden könnte, schon nicht schlecht.

Für Reisende konnte auch eine neue Funktion erspäht werden: Benachrichtigungen darüber, ob beispielsweise bald aus dem Zug ausgestiegen werden oder das Gleis gewechselt werden muss und ähnliche Informationen, die vor allem Touristen helfen könnten. Hierfür muss man Maps nicht dauerhaft geöffnet lassen und bekommt trotzdem alle nötigen Anweisungen.

Eine weitere Option könnte bald dafür sorgen, dass nur noch die Offline-Maps automatische Updates erhalten, die regelmäßig vom Nutzer besucht werden. Ob regelmäßig besuchen nun heißt, dass man mit geöffneter Maps-App in den Bereich der Karte kommen muss oder ob es beispielsweise auch reicht, dass beispielsweise die Standortverfolgung von Google im Hintergrund realisiert, dass man sich dort bewegt? Sinn ergibt die Option natürlich dennoch.

Die weiteren gefundenen Änderungen finde ich persönlich nicht mehr so überinteressant, diese könnt ihr allerdings in der Quelle einsehen.

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Benjamin Mamerow

Blogger, stolzer Ehemann und passionierter Dad aus dem Geestland. Quasi-Nachbar vom Caschy (ob er mag oder nicht ;D ), mit iOS und Android gleichermaßen glücklich und außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Ehrlich gesagt hatte ich endlich darauf gehofft, dass man komplette Länder wie Deutschland bzw. Bundesländer für die Offline-Nutzung herunterladen kann. Anderen Anbieter wie z.B. HERE können es und wird von mir eher genutzt als Maps. Nicht jeder hat ein Vertrag mit teurem Datenvolumen.

  2. @ Steffen Schad

    Ich nutze auch Here, weil es gibt halt in Deutschland immer noch Ecken wo in der Statusleiste E für Enteninternet steht und dann kann man mit googlemaps nix anfangen Und die Zeiten wo SD-karten teuer waren sind nicht mehr. Also knal ich mir lieber Europa auf die SD und navigire offline.

  3. @SteffenSchad
    sind die Offline-Karten begrenzt? (das muss ich mir nochmals anschauen)
    Offline-Karten bzw. eigene Gebiete sind doch möglich

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