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Google Maps, Assistant und YouTube: Google stellt Privatsphäre-Einstellungen vor

Neulich noch im Test, nun in der Verteilung. Aus Privacy-Gründen hatte Google einen Inkognito-Modus für seine Kartenlösung Google Maps versprochen, nun geht er in die Verteilung. Was der Inkognito-Modus bringt? Eure Suchanfragen und euer Standort in Google Maps werden nicht mit eurem Google-Konto verbunden.

Nutzer können den Inkognito-Modus ganz einfach aktivieren, indem sie ihn aus dem Menü auswählen, das angezeigt wird, wenn Sie auf das Profilbild tippen. Er kann auch jederzeit deaktiviert werden, um zu einem persönlichen Angebot mit Restaurantempfehlungen, Informationen über die Fahrtstrecke und anderen auf euch zugeschnittenen Funktionen zurückzukehren. Der Inkognito-Modus wird diesen Monat auf Android durchstarten, die iOS-App von Google Maps hingegen wird „bald“ damit ausgestattet.

Neben Google Maps hat auch YouTube bald Neues zu bieten. So gibt es ein automatisches Löschen des Verlaufs, hier kann man 3 oder 18 Monate als Zeitraum auswählen. Funktioniert quasi 1:1 wie das Löschen der Web-Aktivitäten, die wir euch schon vorgestellt haben.

Auch der Assistant wird weniger geschwätzig, bzw. bekommt ein Kurzzeitgedächtnis verpasst. In den kommenden Wochen können Nutzer die Assistant-Aktivität aus ihrem Google-Konto löschen, indem sie Dinge wie „Hey Google, lösche das Letzte, was ich gesagt habe“ oder „Hey Google, lösche alles, was ich letzte Woche gesagt habe“ sagen. Anwender müssen keine dieser Funktionen aktivieren – sie funktionieren automatisch, wenn sie den Assistenten um Hilfe bitten.

Wenn Nutzer bitten, mehr als eine Woche lang Daten aus ihrem Konto zu löschen, wird sie der Assistent direkt auf die Seite in ihren Kontoeinstellungen verweisen, um das Löschen abzuschließen. Google bringt das nächste Woche auf Englisch heraus, und nächsten Monat in allen anderen Sprachen.

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