Google Kalender: Time Insights sollen Auskunft darüber geben, wie ihr Zeit verbringt

Der Google Kalender ist für den einen oder anderen das Tool der Wahl, wenn es um die Planung des (Arbeits-)Alltags geht. Da viele das Coronavirus aus den Büros ins Homeoffice getrieben hat und damit ein höherer Abstimmungsaufwand einhergeht, wird mehr Zeit in Meetings verbracht.

Google hat mit Time Insights nun ein neues Tool entwickelt, das euren Kalender analysiert und euch aufzeigt, aus welchen Bestandteilen euer Alltag besteht, wie viel Zeit ihr in Meetings verbringt und mit welchen oder wie vielen Teilnehmern diese stattfinden. Das Ganze kann nur von euch und nicht von jemand anderem – beispielsweise eurem Manager – eingesehen werden. Es sei denn ihr habt Zugriff erteilt.

Time Insights ist ab spätestens Anfang Oktober für Abonnenten von Google Workspace Business Standard, Business Plus, Enterprise Standard, Enterprise Plus, Education Plus und Nonprofit-Kunden verfügbar.

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Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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5 Kommentare

  1. „Das Ganze kann nur von euch und nicht von jemand anderem – beispielsweise eurem Manager – eingesehen werden.“ und Google.

  2. Das ist ein weiterer Grund, warum ich den guten alten Papierkalender durchaus bevorzuge, online aber wirklich nur drinsteht: „Meeting“ oder „Mandant“, damit die Kollegen sehen können, wann ich geblockt bin.

    Oder um es deutlicher zu sagen: Es geht Google (und all die anderen) einen feuchten Kehricht an, wann ich mit wem was mache und wie viel Zeit ich in der Woche für X oder Y aufwende. Und außerdem ist das auch noch ein nettes Spielzeug für Chefs, die überwachen wollen, ob ihr in der wertvollen und teueren Arbeitszeit nicht doch vielleicht 87 Sekunden mal was privates macht oder in der Nase bohrt.

    Neeeeeeeeee, old school hat schon auch Vorteile.

    Aber klar, verlockend einfach ist die Terminkoordination über vernetzte oder auch nicht vernetzte Kalender schon. Am Ende muss man sich aber eben bewusst sein, was auch passieren kann.

    • Selbst wenn der Chef die Auswertung sehen könnte, was angeblich nicht der Fall ist….. du wirst ja kaum in deinen geschäftlichen Kalender eintragen 13:30 bis 14:45 „in der Nase bohren“.

      • Das nicht. Und der Chef ist ja auch das „kleinere Problem“. Google jedenfalls wertet das nicht nur für die Nutzer aus – und was geht das wie oft wie lange mit wem Google an? Eben. 😉

        • Es kann Vieles im Kalender stehen, das der Chef nicht sehen sollte. Nur ein Szenario: Du überlegst Dir einen Wechsel in eine andere Abteilung und machst ein Bewerbungsgespräch mit einem Abteilungsleiter aus. Das trägst Du Dir natürlich auch in Deinen Kalender ein. Dein eigener Chef sieht das (ohne Dein Wissen, dass er das kann) und sieht Dich als Konsequenz für keine wichtigen Themen oder Beförderungen im aktuellen Bereich mehr vor.

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