Google Home steuert in den USA nun auch weiße Ware

Smart Speaker sollen uns nicht nur Fragen beantworten, sondern auch Befehle zur Steuerung entgegennehmen. Google Home kann dies bereits für diverse Produkte aus den typischen Bereichen wie Lampen oder Kameras. Zumindest in den USA wird es jetzt noch ein Stück umfangreicher, dort kann man ab sofort auch „weiße Ware“, also Spül- und Waschmaschinen, oder auch Staubsaugerroboter per Sprache steuern. Das war bisher nur über den Umweg möglich, dass man mit einem Google Home mit einem exakten Triggersatz den Dienst aufrufen lassen konnte.

Hersteller können das ändern, Nutzer können dann statt „frage Dienst xy, die Waschmaschine zu starten“ einfach direkt die Waschmaschine starten (oder deren Status abrufen, je nachdem, was die Maschine so unterstützt). Unterstützt wird aktuell Smart Things von Samsung, die weiße Ware von LG wurde indes noch nicht umgestellt, was aber nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte.

Gleichzeitig wird auch eine Unterstützung für Szenen eingeführt. Das geht aktuell schon, nämlich dann, wenn Google Home eine Szene als „Produkt“ erkennt, die Szene quasi als „Lampe“ einfügt. Das wird künftig dann wohl so sein, dass es eben direkt als Szene erkannt wird. Laut Android Police ist das aber noch nicht so wirklich implementiert, Szenen werden weiterhin als Lampen behandelt. Das Ganze muss allerdings auch von den Entwicklern hinzugefügt werden.

Wie so oft kann man sich in Deutschland erst einmal zurücklehnen und abwarten. Bis die Funktion hierzulande verfügbar sein wird, gibt es wohl auch keine Unklarheiten mehr über die Funktionsweise. Es sei denn Google überrascht mit einer Spontanverteilung auch hierzulande, das Support-Dokument sieht aber nicht danach aus.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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6 Kommentare

  1. Die sollten lieber mal anfangen die eigenen Dienste zu unterstützen! Statt „weiße Ware“ sollte diese blöde Box mal anfangen den Google Kalender, Google Mail und die eigene Google Musikbibliothek zu steuern! Diese Box kann fast nichts, ein wirklich peinliches Produkt für einen IT-Konzern!

  2. Da gebe ich Dir Recht, Matze. Ich hab meinen Mini nach 4 Tagen enttäuscht zurück gegeben. Wollte eigentlich nun bei dem Otto Angebot nochmal zuschlagen, verkneife mir das aber.

  3. Ja, das wollte ich schon immer.
    Wenn ich nachts um 3:00 Uhr gerade im Speicher meines 5stöckigen
    Einfamilienhauses bin, der Waschmachine im Keller sagen, dass sie
    eine Pause braucht.

    Wie konnte ich die ganze Zeit nur ohne so etwas leben?

    Nur die deutsche Version von Google Home kann noch nicht einmal die
    einfachsten Dinge(wie z.B. Notizen) 🙁

  4. Google Home in DE ist wirklich ein trauriges Thema. Auf der einen Seite weiß er immer noch mehr als das Pendant von Amazon, auf der anderen Seite ist Google bei der Umsetzung der im englischen längst gängigen Funktionen (allen Voran: Erinnerungen und Kalendereinträge) noch immer nicht da, wo der Google Assistant längst ist. Und genau das verstehe ich mal gar nicht: Google Home basiert auf dem Assistant, kann aber trotzdem weniger…

    Auch als Fan muss ich festhalten, dass man für Google-Produkte oft eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen muss.

  5. @Matze

    Mach mich nicht schwach. Habe mir gerade für zusammen 86,31€ Google Home und Mini geklickt und werde die gegen meine Echos antreten lassen.

  6. Gibt’s irgendwo ein Vergleich was die Dinger alles können? Außer Licht/Musik an/aus.

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