Google Home: Broadcast-Feature ermöglicht Versand von Sprachnachrichten

Smart Speaker sind nicht nur durch ihre Fähigkeiten eine interessante Sache, sondern sie liefern auch ein Stück Technik zum Miterleben. So können sich frühe Nutzer von Amazon Echo oder Google Home stetig über Neuerungen freuen, die den Lautsprechern beigebracht werden. Google kündigt nun ein Broadcast-Feature für den Google Assistant und Google Home an. Auf diese Weise kann man Sprachnachrichten direkt an alle verknüpften Lautsprecher senden, in etwa so wie Drop-In bei Amazon, aber doch anders positioniert.

Der Ansatz von Google Home ist weniger kommunikativ, eher eine Einbahnstraße. Google stellt sich zum Beispiel vor, dass man auf diese Weise die Familie zum Essen ruft, ohne durch das ganze Haus brüllen zu müssen. Man kann also einfach „Ok Google, broadcast ‚Das Essen ist fertig'“ sagen und es wird an alle Smart Speaker mit Google Assistant geschickt.

Ebenso ist es möglich, für wiederkehrende Aktionen verspieltere Nachrichten zu senden. Bleiben wir beim Essen, „Ok Google, broadcast it’s dinner time“ wird zum Beispiel eine Glocke läuten lassen.

Das Ganze funktioniert auch vom Assistant vom Smartphone aus, wichtig ist hierbei nur, dass eben die Home-Speaker alle mit dem selben Account verknüpft sind. Das ist auch der große Unterschied zu Amazons Drop-In, wo man sich bei jedem Kontakt, der es zulässt, auf den Smart Speaker einklinken kann.

Kleiner Haken an der Geschichte: Erst einmal ist das Broadcast-Feature nur in englischsprachigen Ländern verfügbar. Weitere Sprachen sollen laut Google aber in Kürze folgen.

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

3 Kommentare

  1. Markus Licht says:

    Nun bleibt nur noch die Frage, was versteht Google im konkreten Fall unter „soon“. 🙂

  2. Also, dass man nicht einfach mit dem Google Home telefonieren kann ist schon ein echter Abtörner – von Hangouts ganz zu schweigen.

    Mal kurz auf dem Echo „einzudropen“ oder freihändig zu telefonieren ist im Vergleich dazu wirklich eine feine Sache (der Echo connect für das deutsche Festnetz kommt mir definitiv ins Haus).

  3. Warum dieser Artikel wenn es noch gar nicht funktioniert…?!

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