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Google Health Studies: Google stellt Plattform für Forschung im Gesundheitssektor vor

Google bringt mit „Google Health Studies“ eine Plattform für Gesundheitsstudien an den Start. Forschung im Gesundheitssektor ist enorm wichtig, es mangle jedoch oftmals an freiwilligen Teilnehmern – so Google. Dies möchte man mit Google Health Studies verändern: Über die Plattform sollen potenzielle freiwillige Studienteilnehmer mit Forschungseinrichtungen zusammengeführt werden. Anlässlich der Corona-Pandemie ist die erste Studie, die man durchführen lässt, im Segment der Atemwegserkrankungen angesiedelt.

Teilnehmen an den Studien können freiwillige Nutzer der neu geschaffenen Android-App. Um die richtigen Kandidaten zu finden werden Umfragen durchgeführt. Die entsprechenden Teilnehmerdaten seien privat, geschützt und sicher aufbewahrt: Alles Informationen und Forschungsdaten werden verschlüsselt. Über die erlangten Daten will man transparent informieren. Man zeigt den Studienteilnehmern also auf, welchen (wichtigen) Beitrag sie zur Studie hatten. Zudem bekommen die Teilnehmer nach Abschluss Zugriff auf die Forschungsergebnisse. Google weist ausdrücklich darauf hin, dass die Studiendaten ausschließlich für Studien- und keine Werbezwecke verwendet würden – und auch dort nur für jene, denen man ausdrücklich zugestimmt hat.

Wie eingangs erwähnt beginnt man in den USA. Dort steht die App bereits im Google Play Store für eine Studie zur Untersuchung von Atemwegserkrankungen bereit. Bei der ersten Studie zu den Atemwegserkrankungen arbeitet man mit Forschern der Harvard Medical School und dem Bostoner Kinderkrankenhaus zusammen. Die Studie soll nicht nur dabei helfen COVID-19, sondern auch andere Atemwegserkrankungen wie die Grippe, besser zu verstehen. Neben den betrachteten Krankheiten untersucht man im Speziellen auch Risikofaktoren wie Alter sowie Aktivitäten wie Reisen:

Die Studienteilnehmer werden die Google-App „Health Studies“ verwenden, um regelmäßig selbst zu berichten, wie sie sich fühlen, welche Symptome sie möglicherweise haben, welche Präventivmaßnahmen sie ergriffen haben und zusätzliche Informationen wie COVID-19 oder Grippetestergebnisse. Durch die Teilnahme an dieser Studie können die Freiwilligen ihre Gemeinschaft in der medizinischen Forschung vertreten und zu den weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie beitragen.

Man erhofft sich durch die Ergebnisse wirksamere Behandlungen und Eindämmungsstrategien zu entwickeln. So sei ein Ziel den Zusammenhang zwischen Mobilität (z. B. der Anzahl täglicher Fahrten, die eine Person außer Haus unternimmt) und der Verbreitung von COVID-19 zu verstehen.

Auch Google profitiert von der eigenen Plattform: Man erprobt eine neue Datenschutztechnologie, die es erlaubt, dass personenbezogene Daten auf dem Gerät gespeichert bleiben, Forscher jedoch dennoch auf Grundlage verschlüsselter und aggregierter Daten Erkenntnisse erlangen können. Spannend: Einen ähnlichen Ansatz möchte man auf die Vorhersage-Quoten für Googles Tastatur Gboard übertragen – so profitiert auch Google von der Symbiose.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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3 Kommentare

  1. Diese App ist mit keinem deiner Geräte kompatibel. 🙁

  2. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt…..
    Wo man doch gerade mit Fitbit eine erstklassige Datenbasis dafür gekauft hat…. natürlich aus reiner Nächstenliebe. Zusammen mit den Gesundheitsdaten aller deutschen Versicherten, gesponsert by Spahn-Ferkelchen, gibt das ordentlich Kniste für Google.

  3. Hahaha hahaha Datenschutz hahahhaha Google hahahahs
    Verschlüsselt für Dritte wahrscheinlich nur oder?

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