Google Glass zerlegt: das steckt in Googles Datenbrille

Es war diesmal nicht iFixit, die Google Glass als erstes zerlegt haben. Diesen Job erledigte Catwig in diesem Fall. Es gehört schon einiges dazu, ein sehr limitiertes Stück Zukunftstechnik einfach in seine Einzelteile zu zerlegen. Was aber zum Vorschein kam, ist durchaus interessant.

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Der schwierigste Teil ist wohl das Öffnen des Gehäuses, nachdem man die Technik-Einheit vom Rahmen löste, wo sie nur mit einer Schraube befestigt ist. Dort versteckt sich auch die Seriennummer des Geräts.

[werbung] Die Display-Einheit kann durch Entfernen von Kunststoffkappen freigelegt werden, eine schwer zugängliche Schraube erlaubt dann den Zugang zu den Innereien des Bügels.

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Das Logic Board kann einfach herausgenommen werden, die Chips darauf sind mit Wärmeleitpaste zugekleistert. Entfernt man diese, kommen ein TI OMAP4430, 16GB SanDisk Flashspeicher und ein Elpida mobile DRAM Chip zum Vorschein.

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Die Einheit hinter dem Ohr des Trägers beherbergt den Akku. Dieser hat eine Kapazität von 2.1 Wh (entspricht ungefähr 570 mAh) und kann nicht gewechselt werden. Ein Stück weiter vorne befindet sich der Lautsprecher.

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Das Display besitzt eine Auflösung von 640 x 360 Pixel. Die Größe der Pixel beträgt dabei lediglich ca. 1/8 der Pixelgröße eines iPhone Retina-Displays.

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Das Kamera-Modul entspricht dem, was man heutzutage auch in Smartphones vorfindet. Es besitzt keine direkte Verbindung zum Display, beide kommunizieren unabhängig voneinander mit der CPU.

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Wie Catwig an Google Glass gekommen ist und viele weitere Bilder findet Ihr im Original-Artikel auf Catwig.com. Ganze Arbeit, die da geleistet wurde. Tech-Freaks sollten dort unbedingt einmal vorbeischauen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. „570 mAh“ – Ja sind die denn des Wahnsinns? Können die da keinen 900 mAh Akku einbauen? Ist nicht viel größer. Und sagt jetzt nicht, dann wirds noch teurer xD

  2. Ich wart noch auf die HD Variante 😉

  3. Batterie im Gesicht. Ich sehe schon die ersten Amis klagen….

  4. Ständig und überall diese „nicht wechselbaren Akku’s“. Warum soll man den nicht mal auswechseln können? Ging früher in jedem Gerät und heute egal ob es ein mobiles Navi ist oder sonst irgendwas – wenn der Akku platt Gerät wegschmeissen und neu kaufen.
    Ich mag diese Wegwerf-Mentalität überhaupt nicht und dann nur ein 570mAh Akku…. da kann man nur den Kopf schütteln…

  5. Nicht wechselbarer Akku:
    Ich kann das Bedürfnis der Hersteller verstehen, Raum zu gewinnen, durch keine Wechselvorrichtungen. Jedoch sollte UND MÜSSTE jeder Hersteller dazu verpflichtet werden, dass ein Wechsel eines Akkus „möglich“ ist, auch wenn nur von Fachpersonal und nicht mehr kosten darf als 10€ !!!! (und das OHNE das das Gerät beschädigt werden muss)

    Das ist das gleiche wie bei den Autoscheinwerfern und den zu klein gebauten Autos…

  6. Beim Smartphone mit round-about 2000mAh ist doch das Display der mit Abstand größte Stromfresser. Wenn hier jetzt ein solch kleines mit nur nem Zehntel so vielen Pixeln drin ist, dürfte so ein 570mAh Akku schon einiges halten…

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