Google Glass: Jeder US-Bürger kann die smarte Datenbrille am 15. April kaufen

Gute Nachrichten für Menschen, die 1500 Dollar über haben – und in den USA wohnen. Google hat den 15. April auserkoren, um einen großen Verkaufstag für die Datenbrille Google Glass einzulegen. Heißt: an diesem Tag kann wirklich jeder Interessierte US-Bürger 1500 Dollar plus Steuern auf die Theke legen und Google Glass kaufen. Hierfür bekommt man dann das Modell mit dem Wunschrahmen – nette Sache. Einen Gruß schickt man seitens Google noch in andere Länder: „Sorry 🙁 We’re just not ready yet to bring Glass to other countries…“. Gesetzt den Fall, es würde die Brille hier geben – würdet ihr sie jetzt für diesen Preis erwerben? Persönliche Meinung: Für den Alltag gibt es derzeit zu wenige Anwendungsbereiche, während Feuerwehrmänner, Lageristen und Co wohl bessere Anwendungsbeispiele haben.

google glass

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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36 Kommentare

  1. 1500$ ist zuviel. Für 150-300€ evt. mehr aber nicht.

  2. Michael Boll says:

    Würde gerne mal Fußballspiele aus der Perspektive sehen. Bestimmt mal was anderes und durchaus interessant 🙂

  3. Ich möchte gern wissen wielang es bis zum ersten anti-nerd-ich-zerschlag-dir-die-brille dauert 🙁

    Cooles teil… und hoffe irgendwann wirds massentauglich aber mit 1500 sicher nicht… Schade

  4. Es wird extrem viele locations geben, wo man das Teil nicht tragen darf (Hausrecht). Das Teil ist bislang nicht faltbar. Damit wird es extrem unpraktisch, es auf- und abzusetzen und zu transportieren. Ich glaube, dass die ersten Nutzer schnell ernüchtert werden.

  5. @Mike: Ich kann jederzeit der Nutzung von mir gemachter Aufnahmen wiedersprechen (siehe Recht am eigenen Bild)! Sobald einer mit so ner Brille vor mir steht muß ich davon ausgehen, das ich eben in dem Moment das Hauptmotiv und eben nicht Beiwerk bin. Und wenn das Ding eh ins Internet „streamt“ ist der Nachweis und eben die Veröffentlichung ebenso gegeben. Der Aufnehmende hat mich schliesslich VORHER zu fragen. Ich gebe Dir recht wenn ich mich im öffentlichen Raum (IN der Bahn, etc. gehört natürlich nicht dazu) bewege und eben zufällig durchs Bild laufe oder irgendwo in einer Menschengruppe stehe.

    Dein Beispiel mit Bankautomat, Kasse, Bahn ist hier leider „falsch“, weil diese Aufnahmen eben nicht veröffentlicht werden – und wenn Sie es würden kann man auch hier wieder rechtlich vorgehen – und eben zum großen Teil (bis auf Überwachungskameras der BOS) von Privatpersonen auf privatem Grund zum Eigenschutz angebracht sind. Man muß auch hier zwischen öffentlichem Raum und eben wie z.B. IN der Bahn unterscheiden. Es geht wie gesagt um a) die Veröffentlichung und b) Nutzungsrechte. Und genau dieses drückt eben das Shirt aus. Ganz simpel 😉

    Aber wie gesagt: DAS wird dann noch ein schönes Spiel 😀

  6. @H.Heigel:
    und heute kann keiner ein Foto von dir machen? Geht das auch nicht unbemerkt mit dem Smartphone? Ach so nein, ok.

  7. Außerdem filmt diese Kamera doch nicht ununterbrochen und streamt die Bilder öffentlich ins Internet…

  8. Wie diese Brille polarisiert unter den Leuten merkt man ja allein schon an der Anzahl und Länge der Kommentare hier! Ich finde es gut das die Brille nun auf den Markt kommt um die Entwicklung voran zu treiben! Jedoch sehe ich mehr Potenzial im geschäftlichen als wie im privaten Bereich! Stichwort Feuerwehr, Ärzte, Polizei, Handwerker – gerade letzteres würde die Unterstützung bei Reparaturen (z.b Autos oder Maschinen) wesentlich helfen! Im privaten Bereich würde ich sie persönlich zur Zeit nur für die Navigation oder Filmen beim Fahrrad/Motorrad fahren benutzen! Da gefällt mir besonders die Ego-Perspektive! Aber 1500$? Mhm…ne danke 😉

  9. Die „Lamettas“ sind unter uns. Und wieder erfüllt sich eine, von Neal Stephensons Prophezeiungen. In den USA nennen sie die Träger dieser Brille „Glasshole“, wobei ich aber „Wanze“ treffender finde. Leider wird es bestimmt genug „Verwirrte“ geben, die sich so ein Teil auf die Nase setzen.

  10. max 300€

  11. @Herbert: MACHEN kannst Du das, klar. Aber eben nicht ausserhalb der eigenen 4-Wände ZEIGEN wenn dem nicht zugestimmt wurde.

  12. In DE sind wir dann auch sicher bei 1500€
    Das ist für mich mehr als ein Monatslohn 😉
    Also No-Go

    Die schon erwähnten 300-400€ würde ich auch „Opfern“
    WENN sich „Google Now“ entsprechend nutzen lässt

  13. coriandreas says:

    Ich hab mir mal eine SKP-Datei (und weitere STL-Dateien) für 3D-Drucker heruntergeladen für eine Pseudo-Google-Glass-Brille, so als Joke. Unter „google glasses skp“ findet man Suchergebnisse dazu. Wär doch mal ne Idee für einen Flash-Mob ohne Angst, dass einem ein 1500,- teures Produkt zerstört wird!

  14. Wer sein Google Glass in meine Richtung hält, kriegt aus Notwehr von mir was auf’s Auge.
    Basta.

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