Google Fotos für Android hat nun starken Videostabilisator an Bord

Google Fotos hat in Version 2.13 für Android eine nette Neuerung erhalten: Videostabilisierung. Erstmals tauchte die Funktion im August 2016 auf, zeigt auch einmal sehr schön, wie lange es dauern kann, bis Google ein Feature dann auch für alle zugänglich macht. Mit der neuen Funktion können Videos, egal mit welcher Kamera aufgenommen, direkt über Google Fotos von Wacklern befreit werden. Die Arbeit erledigt dabei das Smartphone, liegt das Video also nicht lokal vor, wird es zuerst heruntergeladen.

Dass das Ganze sehr gut funktioniert kann man erkennen, wenn man sich ein optimiertes Video parallel zu einem nicht optimierten anschaut. Das könnt Ihr an dieser Stelle tun (funktionierte bei mir nur in Chrome, Safari verweigerte das Abspielen). Ich habe bei mir auch einmal gekramt und tatsächlich ein furchtbar verwackeltes Zeitraffervideo gefunden.

Das Video ist leider sehr kurz, aber das Ergebnis ist schon beeindruckend. Beide Versionen könnt Ihr Euch in diesem Google Fotos-Album anschauen. Falls Ihr selbst Videos habt, die Ihr stabilisieren möchtet, geht das ganz einfach.

Ihr wählt in Google Fotos für Android ein Video aus und tippt dann auf das Stiftsymbol. Hier ist dann auch der Punkt, an dem das Video automatisch heruntergeladen wird, falls nicht lokal vorhanden. Statt bisher der einzigen Option „Drehen“ seht Ihr links nun auch einen Button mit „Stabilisieren“. Tippt Ihr diesen an, wird das Video bearbeitet. Das kann natürlich, je nach Videolänge und Qualität des Ausgangsmaterials eine Weile dauern.

Ist das Video fertig stabilisiert, könnt Ihr es betrachten und auch gleich speichern. Das Original bleibt dabei erhalten, so könnt Ihr dann auch schön das Ergebnis vergleichen. Voraussetzung ist Google Fotos 2.13, die Version ist bereits via Google Play Store verfügbar. Falls Ihr bislang noch keinen Kontakt mit Google Fotos hattet, empfehle ich Euch unseren vierteiligen Rundgang für den Einstieg:

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 1

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 2

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 3

Google Photos: Ein Blick hinein – Teil 4

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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7 Kommentare

  1. Wer hat denn da schon ein Galaxy S8? 😉

  2. Alternativ kann man die Rechenarbeit auf von Google erledigen lassen:

    Einfach sein Wackelvideo auf Youtube hochladen, stabilisieren auswählen und nach dem entwackeln wieder downloaden (und bei YT löschen)

  3. Sascha Ostermaier says:

    @Egon: Die Stabilisierung von Google Fotos ist viel besser als die von YouTube.

  4. Super, danke für den Tipp!! 🙂

  5. Diese Stabilisierung gab es bereits in der Photo-App von Google. War aber Nexus exklusiv, glaube ich. Irgendwann ist die dann verschwunden. Seitdem habe ich sie mir zurück gewünscht…

  6. Und jetzt erkläre uns mal wie Google Fotos das macht! Ich habe mir mal alte verwackelte Urlaubsvideos vorgenommen (ideal ist hier zum Beispiel wenn man die vor einem liegende Straße in Fahrtrichtung im fahrenden Auto filmt) und das Ergebnis schlägt dem Faß den Boden aus! Unglaublich…

  7. Und wo werden die bearbeiteten Videos nach dem Klick auf „speichern“ tatsächlich abgelegt? In Fotos sehe ich nur das Original und kann die bearbeitete Version beim besten Willen nirgends finden.

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