
Die Videostabilisierung soll dabei übrigens nicht über Verarbeitung der Server geschehen, sondern direkt am Smartphone berechnet werden. Dabei können Nutzer die Funktion dann jederzeit an- oder ausschalten. Warum man den Wunsch haben sollte die Stabilisierung abzuschalten? Da die Technik recht aufwändig ist, dürfte das Procedere stark am Akku ziehen. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, wenn ihr als Nutzer die Möglichkeit habt das Feature auf Wunsch auch zu deaktivieren. Anscheinend will Google Usern zudem die Möglichkeit geben stabilisierte und nicht stabilisierte Videos zu vergleichen – ähnlich wie man es auch mit Filtern in anderen Apps handhaben kann, um zu sehen, ob sich die Anwendung lohnt.
Ergänzend möchte Google auch das Sharing von Bildern beschleunigen. Viele Einzelheiten sind dazu noch nicht bekannt, aber in Google Fotos 1.26 ist bereits in den Strings eine Nachricht enthalten, die nach Schaltung des Features aufploppen soll. Jene wird dann den Nutzer auf das verbesserte Teilen der Fotos innerhalb der App hinweisen. Anscheinend will Google hier Möglichkeiten via E-Mail und MMS bieten. Da die meisten Nutzer ihre Fotos aber wohl entweder über soziale Netzwerke, Messenger oder Cloud-Dienste teilen, ist die Frage, ob wirklich viele scharf auf derartige Optionen sind.
Ihr könnt euch Google Fotos 1.26 zwar bereits als APK herunterladen, die erwähnten Features für das erweiterte Sharing und die Videostabilisierung sind aber wie gesagt noch nicht aufgeschaltet. Somit erhalten wir hier erstmal nur einen Hinweis darauf, was bald kommen sollte.