Google: Fitbit-Übernahme ist erfolgreich abgeschlossen – So geht es künftig weiter

Die Übernahme von Fitbit durch Google zog sich nun schon eine ganze Weile. Ende des Jahres dann das grüne Licht seitens der EU. Nun gibt man vonseiten Google und auch Fitbit Bescheid, dass die Übernahme erfolgreich abgeschlossen ist. Vor 13 Jahren wurde Fitbit gegründet, man hat in dieser Zeit über 120 Millionen Geräte an den „Mann“ gebracht. Nun blickt man zusammen mit Google in eine gemeinsame Zukunft – weiterhin mit dem Ziel „Menschen zu besserer Gesundheit zu verhelfen“ oder gar „Leben zu retten“.

Fitbit sieht die Übernahme als Chance. Die App wird man jedoch auch weiterhin für iOS-Nutzer pflegen – sollten Nutzer da aufgrund der Android-Zugehörigkeit zu Google in Panik geraten. Im Rahmen der Übernahme hat man sich zudem auf einige Regelungen in Sachen Datenschutz geeinigt:

Das Vertrauen unserer Nutzer und Nutzerinnen wird für uns weiterhin an erster Stelle stehen. Deshalb werden wir an unseren strengen Maßnahmen für Datenschutz und ?sicherheit festhalten, damit Sie die Kontrolle über Ihre Daten behalten. Welche Daten wir aus welchen Gründen erfassen, wird weiterhin transparent bleiben. Google wird die Privatsphäre von Nutzern und Nutzerinnen von Fitbit achten und hat gegenüber Regulierungsbehörden weltweit bereits verbindliche Zusagen gemacht, Fitbit-Gesundheitsdaten nicht für Google-Anzeigen zu verwenden und sie von Google-Anzeigendaten getrennt zu halten. Darüber hinaus hat Google zugesichert, Nutzern und Nutzerinnen weiterhin die Möglichkeit zu geben, ihr Fitbit-Konto mit Diensten von Drittanbietern zu verknüpfen. Somit können Sie auch künftig unterschiedlichste Apps für Gesundheit und Wohlbefinden zusammen mit Fitbit nutzen. Diese und weitere Zusagen von Google unterstreichen, warum Google ein idealer Partner für Fitbit ist, der unsere Nutzer und Nutzerinnen weiterhin an erste Stelle setzt und sich gemeinsam mit uns der Mission verschreibt, Menschen zu besserer Gesundheit zu verhelfen.

Ich für meinen Teil bin nach wie vor gespannt, ob man das Know-How von Fitbit – und jenes ist in Richtungen Sensorik z.B. EKG recht fortgeschritten – künftig auch für eine Pixel-Smartwatch einsetzen wird. Und ob man damit auch der eigenen Wear-OS-Software endlich „Flügel verleiht“.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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9 Kommentare

  1. chilibrenntzweimal says:

    Wear OS wird so gut wie gar nicht weiter entwickelt. Das Google nicht einfach aufgibt und es auf den Google Friedhof verschiebt, verstehe ich nicht. An ne Apple Watch kommt die selbst in zehn Jahren nicht ran.

    • Die aktuelle Version tatsächlich mal angesehen? Von der UI habe ich nichts zu meckern – Akku könnte besser sein (viel besser als die ERHEBLICH teurere Apple Watch aber auch nicht), Performance ist auch OK. Eine wirklich optimierte CPU würde helfen, aber so weit hinter Apple liegt Google da IMHO nicht.

      • chilibrenntzweimal says:

        Mir würde es reichen, wenn Bring! Einkaufslisten als Widget gehen würde. So muss ich umständlich erst ins Menu und dort bring öffnen.
        Eine Medikamente App namens medisafe bietet mir an, die Uhr(Ticwatch pro 3) zu schütteln, um die Einnahme meiner Medikamente zu bestätigen, funktioniert aber nicht. Immerhin kann man die Benachrichtigungen hoch ziehen und dort auf eingenommen klicken.
        Irgendwie ging das ganze unter der Apple Watch flüssiger.

  2. Es wäre schön, wenn Google Fit nun die Daten meiner Fitbit Sense verwerten könnte (Schritte, HR, HRV, Schlaf). Die beiden Teams dürfen gerne künftig zusammenarbeiten.

    • Das würde mich auch sehr freuen. Hoffentlich lässt das nicht noch ewig auf sich warten. Der Umweg über FitToFit ist mehr schlecht als recht

  3. Und ich gucke mir hin und wieder meine Pebble Steel sehnsüchtig an.
    Seit Jahren habe ich eine Apple Watch, aber die Pebble war einmalig.
    Leider habe ich die üblichen Display Streifen bekommen.

  4. Wolfgang D. says:

    Die Aussagen zur Datenverarbeitung klingen wie die von Facebook, bei der WA Übernahme.

    Meine Hoffnung auf ein vernünftiges künftiges Gerät ohne Abomodell und dennoch Zugriff auf meine eigenen Körperdaten, kann man wohl begraben. Diese Goldgrube lässt sich Google sicher nicht nehmen. Ich verstehe dazu immer noch nicht, weshalb hier ein Verbraucherschutzverein noch nicht eingegriffen hat. Das muss doch mehr Leute als die drei betreffen, die mal öffentlich Beschwerde eingelegt haben?

  5. Nachdem die erste Meldung raus kam, dass Google an Fitbit dran ist, war mein Konto gelöscht und die Uhr verkauft.
    Und jeder der glaubt dass keine Daten zusammengeführt werden, der muss nur schauen was gerade abläuft

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