Wir haben in dieser Woche darüber berichtet, dass Google Family Link still und heimlich in Deutschland gestartet ist. Mit dieser Software können Eltern Android-Smartphones ihrer Kinder, bzw. die Konten dieser auf den Android-Geräten, reglementieren.
Ich beschrieb das Ganze schon ausführlicher in diesem Beitrag, in Kurzform bedeutet das, dass ihr das Smartphone orten könnt, App-Installationen und Nutzungszeiten beeinflussen könnt. Ziemlich feine Sache eigentlich.
Nun kam von vielen Lesern die Frage, wie es denn mit Bestandskonten aussieht. So haben natürlich viele Nutzer schon Accounts für ihre Kids in der Vergangenheit eingerichtet. Das Problem ist: Selbst in den USA gibt es keine Funktion, um Bestandskonten in Kinderkonten zu migrieren.
Angesprochen hat Google das Problem schon im Mai 2017, seit diesem Termin lotet man Möglichkeiten aus, dieses Problem zu beheben: „Derzeit können Sie bestehende Google-Konten nicht mit Family Link verwalten. Viele Nutzer haben uns gesagt, dass sie das gerne tun würden, und wir prüfen gerade, ob sich das umsetzen lässt.“
Passiert ist bisher nichts. „Gerade“ heißt bei Google also in etwa das, was ich meine, wenn ich sage, dass ich „gleich“ den Müll rausbringe.
Ob sich das in naher Zukunft ändert, jetzt, nachdem Family Link in vielen weiteren Ländern verfügbar ist? Dies weiß wohl nur Google.
